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Jacques Charrier

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Jacques Charrier (1954)

Jacques Charrier (* 6. November 1936 in Metz; † 3. September 2025 in Saint-Briac-sur-Mer<ref>Mort de l’ex-mari de Brigitte Bardot, l’acteur Jacques Charrier et père de son fils Nicolas. In: leparisien.fr. Abgerufen am 4. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein französischer Schauspieler und Filmproduzent.

Leben

Mit sechs Geschwistern aufgewachsen, sollte Charrier wie sein Vater eine militärische Laufbahn einschlagen. Er begann jedoch als 17-Jähriger an der Akademie der Schönen Künste in Straßburg eine Lehre als Keramiker. 1956 wurde er für den Film entdeckt und spielte die Rolle des Frédéric in einer Verfilmung von Alphonse Daudets L’Arlésienne. Jacques Charrier ging nun nach Paris und wurde Schüler an der École nationale supérieure des arts et techniques du théâtre. Wenig später entdeckte ihn Marcel Carné für den Film Die sich selbst betrügen (1958) und Jean-Pierre Mocky gab ihm in der Folge eine Hauptrolle in Die nach Liebe hungern. 1959 heiratete Jacques Charrier die Schauspielerin Brigitte Bardot, mit der er in Babette zieht in den Krieg spielte. Der gemeinsame Sohn Nicolas-Jacques Charrier wurde am 11. Januar 1960 geboren. Die Geburt wurde ein mediales Weltereignis. Das Paar ließ sich 1963 scheiden, Charrier heiratete noch drei weitere Male.

Charrier hatte einen großen Erfolg mit André Cayattes Meine Tage mit Pierre – meine Nächte mit Jacqueline (1964), doch ebbte seine Karriere Ende der 1960er Jahre zunehmend ab. Seine letzten Leinwandrollen spielte er 1969 neben Marina Vlady in Miklós Jancsós Schirokko, 1972 in Pierre Kasts Les Soleils de l’île de Pâques und 1973 in Jean-Claude Brialys Les Volets clos. Seine Schauspielkarriere endete 1981 mit der Hauptrolle in der Fernsehserie Salut champion.

Jacques Charrier wurde danach bildender Künstler. 1997 verklagte er seine Ex-Frau Brigitte Bardot, da sie seine Privatsphäre in ihren Memoiren Initials B.B. verletzt habe, und veröffentlichte im Gegenzug das Buch Ma réponse à Brigitte Bardot („Meine Antwort auf Brigitte Bardot“).

Filmografie

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  • 1958: Die sich selbst betrügen (Les Tricheurs)
  • 1958: Kriminalpolizei (Police judiciaire)
  • 1959: Die nach Liebe hungern (Les Dragueurs)
  • 1959: Babette zieht in den Krieg (Babette s’en va-t-en guerre)
  • 1960: La Main chaude
  • 1960: Affäre einer Nacht (L’Affaire d’une nuit)
  • 1961: Tiro al piccione
  • 1961: Der tolle Amerikaner (La Belle Américaine)
  • 1962: Die sieben Todsünden (Les Sept Péchés capitaux)
  • 1962: Das Auge des Bösen (L’Œil du malin)
  • 1962: Carmen 63 (Carmen di Trastevere)
  • 1963: Alles wegen dieser Frauen (À cause, à cause d’une femme)
  • 1964: Meine Tage mit Pierre – meine Nächte mit Jacqueline (Jean-Marc ou la Vie conjugale)
  • 1964: Marie Soleil
  • 1965: La Bonne Occase
  • 1966: Karriere (À belles dents)
  • 1966: Die Geschöpfe (Les Créatures)
  • 1967: Das älteste Gewerbe der Welt (Le Plus Vieux Métier du monde)
  • 1967: L’Affaire Lourdes (Fernsehfilm)
  • 1967: An Evening in Paris
  • 1969: Money-Money
  • 1969: Schirokko (Sirokkó) (auch Produzent)
  • 1972: Églantine (Produzent)
  • 1972: Les Soleils de l’île de Pâques
  • 1972: Quelque part quelqu’un
  • 1973: Les Volets clos
  • 1975: Dreyfus ou l’Intolérable Vérité (Produzent)
  • 1976: Ozraceni (Fernsehfilm)
  • 1981: Salut champion (Fernsehserie, 13 Folgen)
  • 1992: Van Loc: un grand flic de Marseille (Fernsehserie, Drehbuch)
  • 2000: Les Jeunes Premiers d’hier et d’aujourd’hui (Dokumentarfilm)

Weblinks

Einzelnachweis

<references />

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