Der Satan mischt die Karten
| Produktionsland | Großbritannien, Frankreich |
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| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1968 |
| Länge | 104 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Tony Richardson |
| Drehbuch | Edward Bond |
| Produktion | Neil Hartley, Elliott Kastner |
| Musik | Raymond Leppard |
| Kamera | Dick Bush |
| Schnitt | Charles Rees |
| Besetzung | |
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Der Satan mischt die Karten (Originaltitel: Laughter in the Dark) ist ein britisch-französischer Spielfilm von Tony Richardson, der 1968 erschien. Der Film ist eine in die Gegenwart adaptierte Version eines Romans von Vladimir Nabokov aus dem Jahr 1938.
Handlung
In einer beschaulichen Familie im Swinging London lebend, begegnet Kunsthändler Sir Edward More der jungen Kinoplatzanweiserin Margot und setzt für seine Liebe zu ihr die bürgerliche Existenz aufs Spiel. Edwars Frau, die die Affäre entdeckt, verlässt ihn. Hervé, Margots ehemaliger Verlobter, kommt hinter das Verhältnis und schmiedet einen Plan, um sich zu bereichern. Er erneuert die Beziehung zu Margot. Sie überredet Eward, seinen Assistenten Brian, der angeblich hinter ihr her wäre, durch den angeblich schwulen, also ungefährlichen Hervé zu ersetzen. Nach mehreren Episoden entdeckt der wegen der in einem Autounfall erlittenen Verletzungen erblindete Edward More, dass er hintergangen wurde, und versucht, Margot zu erschießen, doch er verfehlt sie. Darauf erschießt er sich selbst.
Kritik
„Oberflächliche Bearbeitung eines Romans von Vladimir Nabokov, dessen Atmosphäre und Charakterzeichnungen nicht annähernd erreicht worden sind“, fasste das Lexikon des internationalen Films zusammen.<ref>Der Satan mischt die Karten. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>
Der Evangelische Filmbeobachter schrieb: „Formal eingängig und gepflegt verfilmte Geschichte, bei der allerdings nicht klar wird, was sie will.“ Interpretieren könne man sie sehr unterschiedlich: als „‚Strafe für Ehebruch‘, ‚Unentrinnbarkeit des Eros‘ und Thriller“. Dennoch könne man sich den Film anschauen.<ref>Evangelischer Filmbeobachter, Kritik Nr. 517/1969, Evangelischer Presseverband München, S. 509.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />