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Cochemiea palmeri

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Cochemiea palmeri
Datei:Cochemiea palmeri 3.jpg

Cochemiea palmeri

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Cochemiea
Art: Cochemiea palmeri
Wissenschaftlicher Name
Cochemiea palmeri
(R.T.Craig) P.B.Breslin & Majure

Cochemiea palmeri ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cochemiea in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton palmeri ehrt den Botaniker und Archäologen Edward Palmer (1831–1911).<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 176.</ref>

Beschreibung

Cochemiea palmeri wächst Gruppen bildend. Die verlängert kugeligen Triebe sind graugrün. Sie werden 9 Zentimeter hoch und 5 Zentimeter im Durchmesser groß. Die stumpf konisch geformten Warzen sind an der Basis vierkantig und ohne Milchsaft. Die Axillen sind mit weißer Wolle und kurzen verdrehten Borsten besetzt. Die 3 bis 5 Mitteldornen sind gerade und/oder gelegentlich gehakt. Sie sind bräunlich mit dunkler Spitze und 6 bis 8 Millimeter lang. Die 25 bis 30 Randdornen sind schlank und nadelig, weiß und 5 bis 6 Millimeter lang.

Die hell grünlichweißen oder auch hell cremefarbenen Blüten sind 1 Zentimeter groß. Sie haben zum Teil einen mehr oder weniger rosa Hauch. Die keuligen Früchte sind scharlachrot und bis zu 1,3 Zentimeter lang. Sie enthalten schwarze Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Cochemiea palmeri ist im mexikanischen Bundesstaat Baja California auf den Inseln San Benito und Guadalupe verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cactus palmeri erfolgte 1894 durch John Merle Coulter.<ref>John Merle Coulter: Preliminary Revision of the North American species of Cactus, Anhalonium and Lophophora. In: Contributions from the United States National Herbarium. Band 3, Nummer 2, Juni 1894, S. 108 (online).</ref> Peter B. Breslin und Lucas C. Majure stellten die Art 2021 in die Gattung Cochemiea.<ref>Peter B. Breslin, Martin F. Wojciechowski, Lucas C. Majure: Molecular phylogeny of the Mammilloid clade (Cactaceae) resolves the monophyly of Mammillaria. In: Taxon. Band 70, Nr. 2, 2021, S. 320 (doi:10.1002/tax.12451).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Neomammillaria palmeri <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) Britton & Rose (1923), Chilita palmeri <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) Orcutt (1926), Mammillaria palmeri <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) Jacobi (1935), Mammillaria neopalmeri <templatestyles src="Person/styles.css" />R.T.Craig (1945), Neomammillaria neopalmeri <templatestyles src="Person/styles.css" />(R.T.Craig) Y.Itô (1981), Mammillaria dioica var. neopalmeri <templatestyles src="Person/styles.css" />(R.T.Craig) Neutel. (1986) und Bartschella palmeri <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) Doweld (2000).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: Burquez Montijo, A. & Felger, R.S., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Botanische Geschichte

Friedrich Bödeker stellte Cactus palmeri 1933 in die Gattung Mammillaria.<ref>Friedrich Bödeker: Ein Mammillarien-Vergleichs-Schlüssel. Neumann, Neudamm 1933, S. 43.</ref> Diese Umkombination war jedoch nach Artikel 53.1 des Internationalen Codes der Botanischen Nomenklatur ungültig, da Georg Albano von Jacobi 1856 bereits eine Mammillaria-Art mit dem Namen Mammillaria palmeri beschrieben hatte.<ref>Allgemeine Gartenzeitung. Band 24, 1856, S. 82.</ref> Robert T. Craig gab der Art 1945 daher den Ersatznamen Mammillaria neopalmeri.<ref>Robert T. Craig: The Mammillaria handbook: with descriptions, illustrations, and key to the species of the genus Mammillaria of the Cactaceae. E P Publishing, University of Wisconsin – Madison 1945, S. 267–268.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 399.
  • Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 145.

Einzelnachweise

<references />