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Shorttrack-Weltmeisterschaften

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Datei:Moscow 2015 1500m Ladies Semifinal 2.JPG
Szene vor Rennstart bei den Weltmeisterschaften 2015

Die Shorttrack-Weltmeisterschaften sind die von der Internationalen Eislaufunion (ISU) veranstalteten internationalen Meisterschaften im Shorttrack. Die ersten offiziellen Weltmeisterschaften fanden 1981 statt. Rückwirkend wurden auch vorherige Wettkämpfe seit 1976 zu Weltmeisterschaften erklärt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />World Championships Medalists – Men. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Februar 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.isu.org In: Short Track Speed Skating Media Guide 2021/22. S. 23. Abgerufen am 21. Januar 2022 auf isu.org.</ref> Die Weltmeisterschaften finden jährlich am Ende der Weltcupsaison statt, zumeist im März.

Bis 2000 wurden bei Männern und Frauen ausschließlich Weltmeister im Mehrkampf und in der Staffel gekürt, seit 2001 vergibt die ISU zusätzlich Titel auf den Einzelstrecken 500, 1000 und 1500 Meter.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />World Championships Medalists – Men. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Februar 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.isu.org In: Short Track Speed Skating Media Guide 2021/22. S. 23. Abgerufen am 21. Januar 2022 auf isu.org; International Skating Union: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />48th ISU Congress, Quebec City, Canada June 2000 (Memento vom 9. Juni 2001 im Internet Archive). „Single distance Championship titles will be included in next season’s World Short Track Speed Skating Championship.“</ref> Außerdem wird ein 3000-Meter-Rennen gelaufen, in dem keine Medaillen vergeben werden.<ref>SPECIAL REGULATIONS & TECHNICAL RULES SHORT TRACK SPEED SKATING 2021 as accepted by an online vote June 2021 auf isu.org. Abgerufen am 14. Dezember 2021. S. 40. „See Rule 285, paragraph 4, for the 3000 m Super-Final. These Super-Finals are non-medal races“.</ref> Im Mehrkampf werden alle vier Einzelstreckenergebnisse gewertet, der Erstplatzierte über jede Strecke bekommt 34, der Zweite 21, der Dritte 13, der Vierte 8, der Fünfte 5 und der Sechste 3 Punkte. Die besten acht Athleten nach den Wettkämpfen über 500, 1000 und 1500 m starten dann im 3000-m-Superfinale, um den Titel im Mehrkampf zu ermitteln. Die Staffel findet bei den Frauen über 3000 und bei den Männern über 5000 m statt.

Austragungsorte

Die Weltmeisterschaften wurden bislang von 17 Ländern aus vier Kontinenten ausgetragen. Mit sechs Austragungen waren Großbritannien und Kanada häufigster Gastgeber, es folgen die Niederlande mit fünf Austragungen.

Veranstaltung Ort Datum
als Weltveranstaltung (World Competition)
WM 1976 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Champaign 9. bis 11. April 1976
WM 1977 FrankreichDatei:Flag of France.svg Grenoble 15. bis 17. April 1977
als ISU-Meisterschaften
WM 1978 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Solihull 8. bis 9. April 1978
WM 1979 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Québec 7. bis 8. April 1979
WM 1980 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Mailand 22. bis 23. März 1980
als ISU-Weltmeisterschaften
WM 1981 FrankreichDatei:Flag of France.svg Meudon 4. bis 5. April 1981
WM 1982 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Moncton 2. bis 4. April 1982
WM 1983 JapanDatei:Flag of Japan.svg Tokio 8. bis 10. April 1983
WM 1984 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Peterborough 6. bis 8. April 1984
WM 1985 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Amsterdam 15. bis 17. März 1985
WM 1986 FrankreichDatei:Flag of France.svg Chamonix 4. bis 6. April 1986
WM 1987 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Montreal 3. bis 5. April 1987
WM 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg St. Louis 9. bis 11. Februar 1988
WM 1989 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Solihull 7. bis 9. April 1989
WM 1990 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Amsterdam 16. bis 18. März 1990
WM 1991 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney 22. bis 24. März 1991
WM 1992 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Denver 2. bis 4. April 1992
WM 1993 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking 26. bis 28. März 1993
WM 1994 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Guildford 31. März bis 2. April 1994
WM 1995 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Gjøvik 17. bis 19. März 1995
WM 1996 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Den Haag 1. bis 3. März 1996
WM 1997 JapanDatei:Flag of Japan.svg Nagano 29. bis 30. März 1997
WM 1998 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Wien 20. bis 22. März 1998
WM 1999 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Sofia 19. bis 21. März 1999
WM 2000 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Sheffield 10. bis 12. März 2000
WM 2001 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Jeonju 29. bis 31. März 2001
WM 2002 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Montreal 5. bis 7. April 2002
WM 2003 PolenDatei:Flag of Poland.svg Warschau 21. bis 23. März 2003
WM 2004 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Göteborg 19. bis 21. März 2004
WM 2005 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking 11. bis 13. März 2005
WM 2006 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Minneapolis 31. März bis 2. April 2006
WM 2007 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Mailand 9. bis 11. März 2007
WM 2008 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Gangneung 7. bis 9. März 2008
WM 2009 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Wien 6. bis 8. März 2009
WM 2010 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Sofia 19. bis 21. März 2010
WM 2011 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Sheffield 11. bis 13. März 2011
WM 2012 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Shanghai 9. bis 11. März 2012
WM 2013 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Debrecen 8. bis 10. März 2013
WM 2014 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Montreal 14. bis 16. März 2014
WM 2015 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Moskau 14. bis 15. März 2015
WM 2016 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Seoul 11. bis 13. März 2016
WM 2017 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Rotterdam 10. bis 12. März 2017
WM 2018 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Montreal 16. bis 18. März 2018
WM 2019 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Sofia 8. bis 10. März 2019
WM 2020 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Seoul entfallen
WM 2021 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Dordrecht 5. bis 7. März 2021
WM 2022 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Montreal 8. bis 10. April 2022
WM 2023 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Seoul 10. bis 12. März 2023
WM 2024 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Rotterdam 15. bis 17. März 2024
WM 2025 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking 14. bis 16. März 2025
WM 2026 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Montreal 13. bis 15. März 2026

Zeitplan

Der zeitliche Ablauf der Weltmeisterschaften sah bei den Weltmeisterschaften 2021 wie folgt aus:<ref>Ergebnisprotokoll der Weltmeisterschaften 2021 als PDF auf shorttrack.sportresult.com. Abgerufen am 21. Januar 2022.</ref>

Tag 1, Freitag

  • Viertelfinale 1500 m
  • Vorläufe 500 und 1000 m

Tag 2, Samstag

  • Halbfinale und Finale 1500 m
  • Finalrunden 500 m
  • Halbfinale Staffel

Tag 3, Sonntag

  • Finalrunden 1000 m
  • 3000 m
  • Finale Staffel

Teamweltmeisterschaften

Von 1991 bis 2011 fanden immer zum Abschluss einer Saison Teamweltmeisterschaften statt. Es nahmen bei Frauen und Männern jeweils acht Mannschaften mit maximal fünf Athleten teil. Die acht Mannschaften wurden auf zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Mannschaft jeder Gruppe qualifizierte sich direkt für das A-Finale, die zweit- und drittplatzierte Mannschaft für die Hoffnungsrunde und die viertplatzierte Mannschaft für das B-Finale. Die ersten beiden Mannschaften der Hoffnungsrunde zogen ebenfalls ins A-Finale ein, während die dritt- bzw. viertplatzierte Mannschaft im B-Finale antreten musste. Die Läufe der Vorrundengruppen und der Hoffnungsrunde wurden am ersten Wettkampftag absolviert, A- und B-Finale am zweiten.

Über 500 und 1000 m traten in vier Läufen jeweils ein Athlet eines Landes gegeneinander an. Über 3000 m gab es nur einen Lauf, wobei jedes Land zwei Athleten einsetzte. In der Staffel starteten vier Läufer eines Landes. In jedem Einzelrennen bekam der Erste fünf Punkte, der Zweite drei Punkte, der Dritte zwei Punkte und der Vierte einen Punkt. In der Staffel wurden doppelt so viele Punkte vergeben, zehn für die erste Staffel, sechs für die zweite, vier für die dritte und zwei für die vierte. Bei einer Disqualifikation wurde kein Punkt zugesprochen. Die Addition aller Punkte der Athleten eines Landes entschied über die Platzierung.<ref>Individual vs Team competition. Abgerufen am 7. November 2011 (englisch).</ref>

Medaillenspiegel

Die erfolgreichsten Nationen bei Shorttrack-Weltmeisterschaften sind Südkorea, Kanada und China. Die Athleten mit den meisten Titeln sind die Chinesinnen Wang Meng und Yang Yang (A) sowie der zunächst für Südkorea und später für Russland startende Wiktor Ahn mit jeweils 18 WM-Goldmedaillen.

Nicht enthalten sind in diesem Medaillenspiegel die Shorttrack-Teamweltmeisterschaften. Stand: 23. März 2021.

Rang Nation Gold Silber Bronze Gesamt
1 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 104 77 64 245
2 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 65 79 66 210
3 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 64 47 44 155
4 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 18 15 13 46
5 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 16 16 30 62
6 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 13 19 22 54
7 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich 7 10 9 26
8 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 5 14 25 44
9 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 4 9 4 17
10 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russische Föderation 3 4 6 13
11 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2 5 3 10
12 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 1 2 6 9
13 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 1 1 2
14 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1 4 5
14 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 1 4 5
16 Russische Eislaufunion 1 2 3
17 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 1 1 2
18 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion 1 1
18 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 1 1
Gesamt 303 304 303 910

Siehe auch

Literatur

  • Beat Häsler & William Markland: Results 1978–1992. World Short Track Speed Skating Championships. Davos 1993.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027
Siehe auch: Liste der Weltmeister im Shorttrack

Teamweltmeisterschaften
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Siehe auch: Liste der Teamweltmeister im Shorttrack

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