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Jennifer Janiska

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Jennifer Janiska Vorlage:SportPicto
Jennifer Janiska (2021)
Jennifer Janiska (2021)
Porträt
Geburtsdatum 5. April 1994
Geburtsort Nordhorn, Deutschland
Größe 1,86 m
Position Außenangriff
Vereine
0000–2010
2010–2013
2013–2014
2014–2019
2019–2020
2020–2024
2025
SCU Emlichheim
VC Olympia Berlin
Rote Raben Vilsbiburg
Schweriner SC
Imoco Volley Conegliano
Dresdner SC
LOVB Madison
Nationalmannschaft

2013–2022
Jugendnationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2011
2011
2013
2013
2014
2014
2014
2014
2015
2015
2016
2017
2017
2017
2017
2018
2018
2019
2019
2019
2021
2022
4. Platz U18-EM
5. Platz U18-WM
Europaliga-Siegerin
Vize-Europameisterin
DVV-Pokalsiegerin
deutsche Vizemeisterin
2. Platz Europaliga
WM-Neunte
3. Platz Challenge Cup
EM-Fünfte
3. Platz CEV-Pokal
DVV-Pokalfinalistin
3. Platz Challenge Cup
deutsche Meisterin
VBL-Supercupsiegerin
deutsche Meisterin
VBL-Supercupsiegerin
DVV-Pokalsiegerin
deutsche Vizemeisterin
Klub-Weltmeisterin
Deutsche Meisterin
Volleyballerin des Jahres
Stand: 21. Dezember 2022

Jennifer Janiska (* 5. April 1994 in Nordhorn als Jennifer Geerties) ist eine ehemalige deutsche Volleyballspielerin. Die Außenangreiferin wurde mit der deutschen Nationalmannschaft Vize-Europameisterin und gewann die Europaliga. Auf Vereinsebene gewann sie mit den Schweriner SC und dem Dresdner SC mehrmals die deutsche Meisterschaft und den DVV-Pokal sowie mit Imoco Volley Conegliano die Klub-Weltmeisterschaft.

Karriere

Datei:20130906 Vollyball EM Frauen by Olaf KosinskyDSC 0342.JPG
Jennifer Geerties bei der EM 2013

Geerties kam durch eine Mitschülerin im ersten Schuljahr zum Volleyball und begann ihre Karriere beim SCU Emlichheim.<ref name="VM">Ein Küken lernt fliegen. (PDF) Volleyball-Magazin, September 2014, abgerufen am 23. September 2017.</ref> Im Alter von 14 Jahren hatte sie ihren ersten Einsatz in der Zweiten Bundesliga Nord und im folgenden Jahr gehörte sie fest zum Zweitliga-Kader des Vereins.<ref name="VM" /> 2010 wechselte sie zum Stützpunktteam VC Olympia Berlin.<ref name="VM" /> Dort war sie zunächst in der Zweiten Liga und in der Bundesliga-Saison 2011/12 Kapitänin der Nachwuchsmannschaft.<ref name="VM" />

Dieses Amt übernahm sie auch in der U18-Nationalmannschaft, die bei der Europameisterschaft 2011 in Ankara den vierten Platz belegte. Geerties wurde dabei als punktbeste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.<ref>U18-EM (w): Deutschland ohne Medaille - Geerties punktbeste Turnierspielerin. DVV, 8. Mai 2011, abgerufen am 23. September 2017.</ref> Anschließend wurde die Berlinerin als einzige Spielerin der U18 für die WM-Qualifikation der U20-Nationalmannschaft nominiert.<ref>U20-Nationalmannschaft (w): Han Abbing nominiert 12-er Kader - Länderspiele gegen Belgien. DVV, 12. Mai 2011, abgerufen am 23. September 2017.</ref> Bei der U18-WM, die ebenfalls in Ankara ausgetragen wurde, führte die Kapitänin ihre Mannschaft zum fünften Platz.<ref name="DVV-Profil"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil beim DVV (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volleyball-verband.de</ref>

Im Februar 2012 wurde bei Geerties eine Vorwölbung der Bandscheibe festgestellt, die mit Physiotherapie behandelt wurde.<ref name="VM" /> Nach einer Verschlechterung der Situation entschloss sich die Spielerin trotz des drohenden Karriereendes zu einer Operation, weshalb sie einige Monate ausfiel.<ref name="VM" /> Nach ihrer Rückkehr gab sie im Sommer beim Turnier in Montreux ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.<ref name="DVV-Profil" /> Mit der DVV-Auswahl gewann sie die Europaliga 2013 und wurde anschließend bei der EM in Deutschland Vize-Europameisterin.<ref name="DVV-Profil" />

Zur Spielzeit 2013/14 wechselte Geerties zu den Roten Raben Vilsbiburg und war auch dort Stammspielerin.<ref name="VM" /> Mit dem Verein aus Niederbayern gewann sie im Finale gegen die VolleyStars Thüringen den DVV-Pokal. Im Playoff-Finale gegen den Dresdner SC wurde sie außerdem deutsche Vizemeisterin. Mit der Nationalmannschaft erreichte sie das Finale der Europaliga 2014 und belegte bei der WM in Italien den neunten Platz.<ref name="DVV-Profil" />

Anschließend wechselte die Außenangreiferin von Vilsbiburg zum Ligakonkurrenten Schweriner SC.<ref>Zwei Nationalspielerinnen zum Schweriner Sportclub. Schweriner SC, 1. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2018; abgerufen am 1. August 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schweriner-sc.com</ref> In ihrer ersten Saison in Schwerin erreichte die Mannschaft in der Bundesliga-Saison 2014/15 das Playoff-Halbfinale gegen Allianz MTV Stuttgart, nachdem sie zuvor das Pokal-Viertelfinale gegen denselben Gegner verloren hatte. Im Challenge Cup belegte Schwerin ebenfalls den dritten Platz. Bei der EM 2015 kam Geerties mit Deutschland auf den fünften Rang.<ref name="DVV-Profil" /> Auch in der Saison 2015/16 unterlag sie mit Schwerin im Viertelfinale des DVV-Pokals und im Playoff-Halbfinale der Bundesliga gegen Stuttgart. Auf europäischer Ebene gab es wieder einen dritten Platz, diesmal im CEV-Pokal. Im DVV-Pokal 2016/17 erreichte sie mit Schwerin das Finale, das erneut der Dauerrivale aus Stuttgart gewann. Den nächsten dritten Rang auf europäischer Ebene gab es im Challenge Cup 2016/17. Anschließend gelang Schwerin im Playoff-Finale der Bundesliga die Revanche gegen Stuttgart und Geerties wurde erstmals deutsche Meisterin.

Zu Beginn der Saison 2017/18 gewann sie mit Schwerin den VBL-Supercup. Im Halbfinale des DVV-Pokals 2017/18 mussten sich die Schwerinerinnen Dresden geschlagen geben und im CEV-Pokal kamen sie ins Viertelfinale. Im Bundesliga-Finale gelang ihnen gegen Stuttgart die Titelverteidigung. In der Saison 2018/19 gelang zunächst die Titelverteidigung im Supercup. Geerties spielte mit Schwerin erstmals in der Champions League, wo die Mannschaft jedoch in der Vorrunde ausschied. Anschließend gewann der SSC im Finale gegen Stuttgart den DVV-Pokal 2018/19. Im Playoff-Finale der Bundesliga blieb den Norddeutschen hingegen nur der zweite Rang.

Geerties wechselte anschließend in die italienische Liga zu Imoco Volley Conegliano.<ref>Perfekt: Geerties wechselt zu Italiens Meister. Ostsee-Zeitung, 24. Juni 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2019; abgerufen am 1. Oktober 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ostsee-zeitung.de</ref> Im Dezember 2019 gewann sie mit dem Verein die Volleyball-Klub-Weltmeisterschaft im Finale gegen Eczacıbaşı Istanbul.<ref>Jennifer Geerties mit Conegliano Klub-Weltmeister. Volleyball-Magazin, 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> In der Champions League erreichte sie mit Conegliano das Halbfinale, als die Saison wegen der COVID-19-Pandemie abgebrochen wurde.

2020 kehrte die inzwischen verheiratete Janiska zurück in die deutsche Bundesliga, wo sie für den Dresdner SC spielt.<ref>Neue Saison, neuer Verein, neuer Name – Jennifer Geerties heißt nun Janiska. In: dresdnersportclub.de. Dresdner SC, 6. August 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Januar 2021; abgerufen am 1. Oktober 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dresdnersportclub.de</ref> Mit den Elbestädtern wurde sie 2021 Deutsche Meisterin. Im April 2022 verlängerte sie ihren auslaufenden Vertrag in Dresden um zwei Jahre bis 2024.<ref>Jennifer Janiska setzt weiter auf den DSC. In: dresdnersportclub.de. Dresdner SC, 27. April 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2022; abgerufen am 15. Mai 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dresdnersportclub.de</ref> Im Oktober 2022 erklärte Janiska nach 204 Spielen ihren Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft.<ref>DVV-Frauen: Jennifer Janiska beendet Karriere im Nationalteam. Volleyball-Magazin, 26. Oktober 2022, abgerufen am 26. Oktober 2022.</ref> Im Dezember 2022 wurde sie zu Deutschlands Volleyballerin des Jahres gewählt.

Nach der Saison 2023/24 verließ Janiska den Dresdner SC und schloss sich später der neu gegründeten US-amerikanischen Profiliga LOVB an.<ref>Sebastian Winter: Zwei neue Profiligen locken Sportlerinnen mit viel Geld. Süddeutsche Zeitung, 13. September 2024, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Von der Liga wurde ihr LOVB Madison als Mannschaft zugeteilt. In den abschließenden Playoffs musste sie sich mit ihrem Team direkt in der ersten Runde geschlagen geben.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />