Zum Inhalt springen

Randenbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. März 2026 um 08:11 Uhr durch imported>Lómelinde (End-Tag fehlt kursiv nicht beidseitig geschlossen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Singen (Hohentwiel)–Beuren-Büßlingen
Streckennummer (DB):4321
Kursbuchstrecke (DB):308e (1944)
304e (1946)
Streckenlänge:14,31 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 25 
Minimaler Radius:220 m
<templatestyles src="BS/styles.css" />
von Konstanz
von Etzwilen
0,00 Singen (Hohentwiel) 434 m
nach Basel Bad Bf
nach Offenburg
0,40 Radolfzeller Aach
0,60
1,10 Offenburg–Singen (Hohentwiel)
3,30 Twielfeld
5,20 Hilzingen 459 m
7,40 Riedheim
9,90 Bundesstraße 314
10,00 Wirtschaftsweg
10,50 Storzeln
12,70 Biberbach
13,10 Binningen 492 m
13,50 Riedgraben
14,31 Beuren-Büßlingen 493 m

Die Randenbahn war eine Nebenbahn in Baden-Württemberg. Sie verlief von Singen (Hohentwiel) nach Beuren-Büßlingen. Der Name bezieht sich auf das über 900 Meter hohe Jura-Tafelgebirge Randen.

Geschichte

Planung, Bau und Inbetriebnahme

Ab den 1850er Jahren wurde eine Bahnstrecke zwischen Singen (Hohentwiel) und Tengen begehrt.<ref name="wb20250604">Anja Kurz: Starker Standort Hilzingen: Das kurze Leben der Randenbahn und des Bahnhof Hilzingen. Singener Wochenblatt, 4. Juni 2025, abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Auf Grundlage eines Gesetzes des Großherzogtums Baden vom 2. September 1908 wurde die Strecke gebaut und am 21. November 1913 durch die Badische Staatsbahn eröffnet, allerdings aus Kostengründen<ref name="wb20250604" /> nur bis Beuren am Ried.

Verkehrsentwicklung und Stilllegung

Die Strecke wurde im Personenverkehr und im Güterverkehr zunächst gut genutzt. Ab November 1951 wurden Uerdinger Schienenbusse eingesetzt. Zwischen 1957 und 1965 war das Güterverkehrsaufkommen war mit circa 7000 bis 9000 beförderten Tonnen pro Jahr stabil auf niedrigem Niveau. 1957 wurden in Hilzingen 185 Güterwagen abgefertigt. Das Personenverkehrsaufkommen ging dagegen im Zeitraum von 1953 bis 1966 von durchschnittlich 493 auf 255 Reisende pro Werktag stark zurück.<ref name="wb20250604" />

Die Deutsche Bundesbahn stellte mit Wirkung zum 25. September 1966 den Betrieb ab Hilzingen ein, zum 21. November des gleichen Jahres legte sie auch das Reststück still.<ref>Hans-Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Band 1: Von Basel zum Bodensee 1840–1939. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 1993, ISBN 3-88255-755-9.</ref>

Rückbau und Relikte

1967 wurden die Gleise abgebaut. Von der Trasse blieben Spuren im Gelände erkennbar und vereinzelt Brücken erhalten.<ref name="wb20250604" />

Streckenverlauf

Vom Bahnknotenpunkt Singen im Hegau führte die Bahn im Grenzgebiet zum schweizerischen Kanton Schaffhausen unterhalb von Hohentwiel und Hohenstoffeln bis zu der kleinen Ortschaft Beuren.

Literatur

  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783033035423 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Werner Wocher: Auf den Spurensuche nach der Randenbahn, der ehemaligen Nebenbahn von Singen (Hohentwiel) nach Beuren-Büsslingen: eröffnet am 21.11.1913, letzte Fahrt am 21.11.1966, Demontage der Bahnstrecke 1967. Das war 53 Jahre unser Randenbähnle im Hegau. 1. Auflage. Selbstverlag, Langwiesen 2013, ISBN 978-3-03303542-3.
  • Georg Schwach: Nebenbahn Singen (Hohentwiel) – Beuren-Büßlingen. In: Dieter Fuchs, Hans-Wolfgang Scharf (Hrsg.): Streckenarchiv Deutsche Eisenbahnen. Grundwerk, 12c. EK-Verlag, Freiburg im Breisgau 1996, DNB 947084681, S. 1–42.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein