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Gesiba

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Die GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft ist eine Firma, die in die Wien Holding eingegliedert ist<ref>Unternehmen: GESIBA. Wien Holding GmbH, abgerufen am 23. Januar 2018.</ref> und sich zu 99,97 % im Eigentum der Stadt Wien befindet<ref>Impressum. In: gesiba.at. Abgerufen am 11. Juli 2021.</ref>. Sie befasst sich mit der Planung, Bauüberwachung, Vergabe und Verwaltung von Siedlungshäusern und Wohnhausanlagen, Bautätigkeit wird jedoch selbst nicht ausgeübt. Die Objekte bleiben teilweise im Besitz der Aktiengesellschaft, werden aber auch in Wohnungseigentum abgegeben. Mit rund 350 Mitarbeitern werden etwa 107 Millionen Euro umgesetzt<ref name="FABC">Firmenabc.at: GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft; abgerufen am 28. Okt. 2011.</ref> und über 20.000 Wohnungen verwaltet (Stand: 2010).

Die Gesiba errichtete unter anderem die Per-Albin-Hansson-Siedlung, den Wohnpark Alt-Erlaa und war beim Gasometer-Projekt beteiligt.

Geschichte

Die Gesiba wurde im August/September 1921 von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verband für Siedlungs- und Kleingartenwesen, die je mit einem Drittel beteiligt waren, als Gemeinwirtschaftliche Siedlungs- und Baustoffanstalt gegründet.<ref>Isabella Ackerl: @1@2Vorlage:Toter Link/books.google.atGeistiges Leben im Österreich der Ersten Republik (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot; R. Oldenbourg Verlag, München</ref> Der Hauptzweck der Anstalt war den Genossenschaften und Siedlervereinen billiges Baumaterial zur Verfügung zu stellen sowie bei der Lösung von Finanzierungsfragen unterstützend mitzuwirken. Als wenige Jahre später die Stadt Wien ein großzügiges Wohnbauprogramm startete, ergänzte die Gesiba dieses durch den Bau von fünftausend Einfamilienhäusern (Am Laaerberg, Heuberg und Spiegelgrund).<ref>APA, OTS0239 vom 28. Juni 2001: e.living Premiere im Gasometer </ref> 1993 wurde die Rechtsform von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung in eine Aktiengesellschaft geändert.<ref name="FABC"/>

Commerzialbank Mattersburg-Skandal

In die Schlagzeilen geriet die Gesiba im Jahr 2020 im Zusammenhang mit dem Commerzialbank Mattersburg AG-Skandal. Das kleine Geldinstitut im Burgenland wurde nach dem Bekanntwerden umfangreicher Bilanzfälschungen zwangsgeschlossen. Zu den Geschädigten zählte unter anderem auch die Gesiba, die Ende 2018 33,9 Millionen Euro bei der Commerzialbank veranlagt hatte, was zum damaligen Zeitpunkt rund 49 % der Eigenmittel der Bank entsprachen. Nach der Liquitation der Bank verlor die Gesiba 17,2 Millionen Euro.<ref>wien ORF at/Agenturen red: Gesiba: 17,2 Mio. Verlust durch Commerzialbank. 9. Juli 2021, abgerufen am 5. August 2021.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>