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Feierabendhaus der BASF

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Feierabendhaus der BASF (2012)

Das Feierabendhaus der BASF in Ludwigshafen am Rhein ist ein öffentliches Kultur- und Freizeithaus der BASF SE.

Geschichte

Das Gebäude, das zunächst Vereinshaus hieß, wurde vom Geheimen Hofrat Martin Duller geplant und 1913 erbaut.<ref>Deutsches Bühnen-Jahrbuch. Band 107, F.A. Günther & Sohn, 1999, S. 363 Online (online)</ref> Es befindet sich in der Leuschnerstraße 47 in Ludwigshafen. In der Nähe liegen die Konzernzentrale, das ehemalige Friedrich-Engelhorn-Hochhaus, und die Friedenskirche. Seinen heutigen Namen trägt es seit 1936. 1944 wurde es durch die Bombardierung bis auf die Grundmauern zerstört und erst 1956 wieder errichtet. Das Feierabendhaus hat eine Nutzfläche von 13.000 m² und beinhaltet auch eine Kantine für die BASF-Mitarbeiter.

Das Feierabendhaus wurde mehrfach modernisiert; seit Februar 2010 fand eine Sanierung statt; die Wiedereröffnung erfolgte im November 2011.<ref name="Ludwigshafen.de">@1@2Vorlage:Toter Link/www.ludwigshafen.deBASF-Feierabendhaus präsentiert nach der Renovierung neue Glanzlichter. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ) auf: ludwigshafen.de</ref><ref name="mrn" />

Es ist neben dem Pfalzbau und der Friedrich-Ebert-Halle eines der drei bedeutenden lokalen Veranstaltungszentren.

Kulturelle Veranstaltungen

Die jährlich rund 60 Veranstaltungen werden von etwa 60.000 Menschen besucht; die durchschnittliche Auslastung liegt zwischen 80 und 90 Prozent. Das Haus kommt ohne öffentliche Subventionen aus.<ref name="hb-2012-65-64">Sven Prange, Claudia Schumacher: Der Subventionsstadl. In: Handelsblatt, Nr. 65, 30. März 2012, S. 64–69.</ref>

Seit 1921 engagiert sich das Unternehmen BASF in den Bereichen Kunst und Kultur. Zunächst auf musikalische Veranstaltungen begrenzt finden inzwischen auch Events aus den Bereichen Tanz und bildende Kunst statt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.basf.comEigendarstellung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf der Website der BASF</ref><ref>Frederik Hanssen: Hier spielt die Musik. In: Der Tagesspiegel. 3. Oktober 2011.</ref> Es traten bekannte Künstler auf, so 1929 Richard Strauss mit einem Orchester sowie Yehudi Menuhin, ferner Carl Orff, Sergiu Celibidache und Anne-Sophie Mutter sowie 2005 Ornette Coleman.<ref name="Ludwigshafen.de" />

Zur Neueröffnung am 26. November 2011 trat die Sängerin Zaz auf und am 27. November 2011 gab das London Philharmonic Orchestra mit seinem Dirigenten Wladimir Jurowski ein Konzert.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.basf.comMitteilung der BASF (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )</ref><ref name="mrn">Ludwigshafen - Französischer Pop-Star im BASF-Feierabendhaus</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.lampertheimer-zeitung.deKonzertgebäude in neuem Glanz. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ) In: Lampertheimer Zeitung. 10. Oktober 2011.</ref>

Orgel

Die Orgel des Feierabendhauses wurde 1956 für die Neueröffnung von G. F. Steinmeyer & Co. (op. 1910) gebaut. Ursprünglich wurde es mit 69 Registern auf vier Manualen und Pedal gebaut. Im Zuge einer Renovierung durch Steinmeyer im Jahr 1981 wurde das Fernwerk demontiert und das Werk aus dem Bühnenraum auf den vorderen Bereich der Zuschaueremporen versetzt und verkleinert, sodass sie danach über 54 Register verfügte. Bei der Sanierung des Feierabendhauses 2010/11 wurde die Orgel schließlich ganz abgebaut.

Die Disposition lautete:<ref>Eintrag „Ludwigshafen am Rhein, Deutschland (Rheinland-Pfalz) - BASF-Feierabendhaus“ (Beschreibung Nr. 2073448). In: Orgeldatenbank orgbase.nl. Abgerufen am 22. Januar 2025.</ref>

I Hauptwerk C–g3
Pommer 16′
Prinzipal I–II 08′
Gemshorn 08′
Rohrflöte 08′
Oktave 04′
Kleingedeckt 04′
Quinte 0223
Schwiegel 02′
Mixtur IV–V 0113
Cymbel III 012
Trompete 16′
Trompete 08′
II Positiv C–g3
Harfenprincipal 08′
Koppel 08′
Quintade 08′
Prinzipal 04′
Nachthorn 04′
Superoktave 02′
Septime 0117
Sesquialter II
Scharff IV 01′
Rankett 16′
Krummhorn 08′
Tremulant
III Schwellwerk C–g3
Rohrgedeckt 16′
Flöte 08′
Lieblich Gedeckt 08′
Salicional 08′
Vox Coelestis 08′
Weitprinzipal 04′
Koppelflöte 04′
Nasard 0223
Oktave 02′
Gemshorn 02′
Terzflöte 0135
Quinte 0113
Plein Jeu IV–VI 02′
Fagott 16′
Oboe 08′
Clairon 04′
Tremulant
Pedal C–f1
Kontrabass 16′
Subbass 16′
Gedecktbass 16′<ref group="Anm." name="transmission">transmission</ref>
Quintbass 1023
Oktavbass 08′
Bassflöte 08′
Oktave 04′
Rohrpfeife 02′
Gross-Sesquialter II 513′ + 315
Pedalmixtur IV 223
Posaune 16′
Fagottbass 16′<ref group="Anm." name="transmission" />
Trompetbass 08′
Oboe 08′<ref group="Anm." name="transmission" />
Clarine 04′

Anmerkungen <references group="Anm." />

Die Spiel- und Registertraktur waren elektrisch. Die Windladen waren als Taschenladen ausgeführt.

  • Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Koordinaten: 49° 29′ 31,7″ N, 8° 25′ 37″ O

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