Zum Inhalt springen

Ikva

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. April 2026 um 19:48 Uhr durch imported>JasN (Defekten Weblink aktualisiert; Flusslänge geändert, da beide Quellen 50 Kilometer angeben; die ungarische Sprache hat kein grammatisches Geschlecht.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ikva
Ikwa (veraltet: Eicha), Oberlauf: Aubach, Tauscherbach, Zeiselbach, Spitalbach
Datei:Szechenyibahn.jpg
Brücke der Széchenyi-Museumsbahn über Ikva bei Nagycenk

Brücke der Széchenyi-Museumsbahn über Ikva bei Nagycenk

Daten
Lage Burgenland (Österreich) und Komitat Győr-Moson-Sopron (Ungarn)
Flusssystem Donau
Abfluss über Einser-Kanal → Rabnitz → Donau → Schwarzes Meer
Quelle als Aubach im Rohrbacher Wald
47° 40′ 22″ N, 16° 24′ 55″ O
 {{#coordinates:47,672743|16,415203|
dim=500 globe= name=Quelle Ikva region=AT-1 type=waterbody
  }} 
Mündung bei Tőzeggyármajor (östlich von Pamhagen) in den Einser-KanalKoordinaten: 47° 41′ 32″ N, 16° 57′ 34″ O
 {{#coordinates:47,6922821|16,9595476|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Ikva region=HU-GS/AT-1 type=waterbody
  }}
47° 41′ 32″ N, 16° 57′ 34″ O {{#coordinates:47,6922821|16,9595476|
dim=1000 globe= name=Mündung Ikva region=HU-GS/AT-1 type=waterbody
  }}

Länge ca. 50 km
Einzugsgebiet 675,5 km²<ref>BMLFUW (Hrsg.): Flächenverzeichnis der Flussgebiete: Leitha-, Rabnitz- und Raabgebiet. In: Beiträge zur Hydrografie Österreichs. Heft Nr. 63, Wien 2014, S. 16/17. PDF-Download, abgerufen am 21. Dezember 2021.</ref>
Abfluss am Pegel Fertőszentmiklós MQ
1 m³/s
Abfluss am Pegel Tőzeggyármajor MQ
1,5 m³/s
Rechte Nebenflüsse Arany patak (Goldbach), Kardos-ér
Mittelstädte Sopron
Kleinstädte Fertőszentmiklós
Gemeinden Loipersbach, Schattendorf, Kópháza, Nagycenk, Pereszteg, Pinnye, Ebergőc, Röjtökmuzsaj, Petőháza, Fertőendréd

Ikva (deutsch Ikwa, Spitalbach, veraltet auch Eicha) ist ein rund 50 Kilometer langer Fluss vorwiegend im westungarischen Komitat Győr-Moson-Sopron.

Im Oberlauf durchfließt Ikva die Stadt Sopron (Ödenburg); am Unterlauf liegt die Stadt Fertőszentmiklós (Sankt Niklaus am Neusiedlersee). Die ungarische Bezeichnung Ikva (vermutlich eine Abwandlung von Eicha) trägt der Fluss erst ab Erreichen des Stadtgebietes von Sopron; die deutsche Bezeichnung im Raum Sopron lautet Spitalbach. Ihr Ursprung liegt auf österreichischem Gebiet, im Rohrbacher Wald. Im obersten Flussabschnitt trägt das Gewässer zunächst die Bezeichnung Aubach; dieses verlässt als Zeiselbach bei Schattendorf das österreichische Staatsgebiet.

Der Fluss Ikva mündet östlich von Pamhagen in den Einser-Kanal, der über die Rabnitz zur Donau entwässert. Bis zur Errichtung des Kanals im Jahr 1895 entwässerte der Fluss in den Hanság (Waasen), ein einst weit ausgedehntes Moorgebiet südöstlich des Neusiedler Sees. Ihre größten Zuflüsse sind der Goldbach (Arany patak), der bei Nagycenk zufließt, sowie der Kardos-ér (Nikitscher Bach im Oberlauf). Der Unterlauf des Flusses ist stark reguliert (Ikvacsatorna = Ikvakanal). Die Landschaft um den mittleren Flussabschnitt trägt im Deutschen die Bezeichnung Eichaboden (ung. Ikva-sík). An der Ikva liegt auch Kópháza (kr. Koljnof / dt. Kohlnhof), die größte der insgesamt 14 Siedlungen in Ungarn, die von Burgenlandkroaten bewohnt werden. Ikva hat im Zuge von Regulierungsarbeiten im Jahr 1879 bei Petőháza ein besonderes Fundstück „freigegeben“: den sogenannten Cundpald-Kelch, einen Messkelch aus dem vermutlich späten 8. Jahrhundert.

Weblinks

  • Ikva. In: A Pallas Nagy Lexikona. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references />