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Ruth Law

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Datei:Ruth Bancroft Law in 1915.jpg
Ruth Law (1915)

Ruth Bancroft Law (* 21. März 1887 in Lynn, Massachusetts; † 1. Dezember 1970 in San Francisco, Kalifornien) war eine US-amerikanische Flugpionierin.

Leben

Datei:Ruth Law arriving at New York City on 20 November 1916 (cropped).jpg
1916

Ruth Law erlernte 1912 das Fliegen an der Burgess Flying School in Atlantic (heute Boston, Massachusetts); dabei machte sie ihren ersten Flug am 5. Juli, und bereits am 12. August flog sie zum ersten Male alleine.<ref name="SNASM"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ruth Law (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasm.si.edu beim Smithsonian National Air and Space Museum</ref> Am 12. November erhielt sie ihre Fluglizenz und war damit die fünfte lizenzierte Pilotin und die erste Pilotin in Florida.<ref name="McCarthy">Kevin M. McCarthy: Aviation in Florida. Pineapple Press, 2003, ISBN 1-56164-281-9 (online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Im selben Jahr kaufte sie ihr erstes Flugzeug von Orville Wright.<ref name="SNASM" /> In diesem Flugzeug absolvierte sie als eine der ersten Pilotinnen einen Nachtflug.<ref name="Probst">Ernst Probst: Königinnen der Lüfte von A bis Z: Biografien berühmter Fliegerinnen. GRIN Verlag, 2010, ISBN 978-3-640-65800-8 (online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Ein weiteres fliegerisches Novum war 1914, als ihr Bruder, der Stuntman Rodman Law, mit einem Fallschirm aus ihrem Flugzeug sprang.<ref name="Probst" /> Noch eine fliegerische Sensation war ein doppelter Looping, den sie 1915 in Seabreeze (heute Daytona Beach) vorführte.<ref name="McCarthy" /> Ihren Lebensunterhalt verdiente sie in dieser Zeit mit Passagierflügen am Strand.

Im November 1916 brach sie den damaligen Streckenrekord mit einem Flug über ca. 950 km von Chicago nach New York City.<ref name="Probst" /> Wegen dieser Leistung wurde in New York City vom „Aero Club America“ und dem „New Yorker Bürgerforum“ ein Festbankett veranstaltet, an dem neben Law auch Robert Edwin Peary, Roald Amundsen und die Schwester des US-Präsidenten Woodrow Wilson teilnahmen.

„Die 25jährige amerikanische Fliegerin Ruth Law ist dieser Tage nach einem Fluge von Chicago in New-York gelandet, nachdem sie eine Strecke von 1441 Kilometern in 8 Stunden 59 Minuten zurückgelegt hatte. Sie war in Chicago 7 Uhr 20 Minuten früh aufgestiegen und landete bei der Gouverneursinsel unmittelbar neben dem Militärposten. Fräulein Laws Leistung erreicht den amerikanischen Entfernungsrekord und stellt einen Weltrekord für weibliche Flieger auf. Sie benützte einen alten Curtis[s]-Zweidecker, der heute kaum mehr verwendet wird. Während des Fluges litt die Fliegerin stark unter der Kälte, und zum Ueberfluß war auch noch ihr Brennstoff auf die Neige gegangen, so daß sie es nur mit großer Anstrengung möglich machte, die den Kontinent von der Insel trennende Wasserzunge zu überqueren.“

Artikel in Der Bund (Zentralblatt des Bundes österreichischer Frauenvereine) 1917, Heft 3<ref>Ein weiblicher Rekordflieger.Der Bund. Zentralblatt des Bundes österreichischer Frauenvereine, Jahrgang 1917, S. 57 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dbd</ref>

An der Inbetriebnahme der ersten elektrischen Beleuchtung der Freiheitsstatue im Jahre 1917 nahm Ruth Law mit einem „glänzend erleuchtet[en]“ Flugzeug teil, an dem in hellbeleuchteten Buchstaben das Wort Liberty zu erkennen war.<ref>Die New-Yorker Freiheitsstatue elektrisch beleuchtet. In: Pester Lloyd, 3. Februar 1917, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/pel</ref>

1917 wurde ihre Bewerbung für militärische Kampfeinsätze abschlägig beschieden (dies war ausschließlich Männern gestattet); sie durfte jedoch in Folge eine Militäruniform tragen. Sie sammelte Spenden für das Rote Kreuz und die Liberty Bonds ein.<ref name="SNASM" /> Nach Kriegsende gründete sie Ruth Law’s Flying Circus; dort wurden mit drei Flugzeugen spektakuläre Stunts vorgeführt. Nachdem ihre Pilotin Laura Bromwell bei einem Absturz ums Leben gekommen war, musste sie 1922 ihre fliegerische Karriere auf Anweisung ihres Mannes Charles Oliver beenden.<ref name="SNASM" /><ref>einestages: Der Lebensmüde und das Fliegerass</ref>

Ruth Law starb am 1. Dezember 1970 in San Francisco.

Literatur

  • Ernst Probst: Königinnen der Lüfte von A bis Z: Biografien berühmter Fliegerinnen. GRIN Verlag, 2010, ISBN 978-3-640-65800-8 (online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • Kevin M. McCarthy: Aviation in Florida. Pineapple Press, 2003, ISBN 1-56164-281-9 (online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Weblinks

Commons: Ruth Law – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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