Zum Inhalt springen

Brenkenhoff (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. März 2026 um 12:14 Uhr durch imported>Freygangfreunde.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Brenkenhoff-Wappen.png
Wappen derer von Brenkenhoff.
Datei:Brenkenhoff-Wappen2.png
Wappen 2 der von Brenkenhoff.
Datei:Knobelsdorff-Brenkenhoff Wappen.jpg
Wappen derer von Knobelsdorff-Brenkenhoff.

Brenkenhoff ist der Name eines im Mannesstamm erloschenen Adelsgeschlechts, das in der Linie Knobelsdorff-Brenkenhoff des Adelsgeschlechts Knobelsdorff, die von einer Tochter aus dem Geschlecht von Brenkenhoff abstammt, fortgeführt wird.

Geschichte

Das wahrscheinlich aus Westfalen<ref>Vgl. dazu auch Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens/Abteilung Paderborn (Altertumsverein-Paderborn.org): Acta 788 1961: Grabungen auf dem Gelände des Brenkenhofes (Mappe mit Grabungsplänen) und Acta 789 1961: Grabungen auf dem Gelände des Brenkenhofes (Mappe mit Grabungsplänen und Photos) (abgerufen am 30. Oktober 2011).</ref> stammende Geschlecht besaß seit Anfang des 17. Jahrhunderts (bis vor 1677) das Freigut Gorenzen bei Mansfeld.<ref>Zum Freigut Gorenzen vgl. Schlossarchiv.de.: Gorenzen n. Sangerhausen Freigut. Stand 30. Oktober 2011.</ref><ref>Hans Friedrich Sperling († vor 1677), kurfürstlich brandenburgischer Rittmeister, erwarb das Freigut Gorenzen im Mansfelder Gebirgskreis, weshalb er darauf Erb- und Freisaß zu Gorenzen genannt wird (vgl. dazu Balgstaedt.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />6. Balgstedt im Besitz der Herren von Sperling (Memento vom 20. September 2011 im Internet Archive) bzw. von Sperling.net.: Geschichte: Balgstedt im Besitz der Herren von Sperling 1744 – 1911; Stand je 30. Oktober 2011).</ref> Seit 1613 besaß die Brenkenhoff Ammenrode in der Grafschaft Mansfeld. Das Adelsprädikat führten zuerst Schönberg Nikolaus von Brenkenhoff (* 1651) und seine Söhne. Die Adelsführung blieb im Königreich Preußen unbeanstandet.<ref name="GHdALex">Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon. Band II, Band 58 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg/Lahn 1974, S. 95.</ref>

Durch Franz Balthasar Schönberg von Brenkenhoff (* 1723; † 1780) wurde das Geschlecht zum Namensgeber der Ortschaften Brenkenhof, Brenkenhofsberg, Brenkenhofsthal, Brenkenhofswalde, Brenkenhofsfleiß und Brenkenhofsbruch sowie zum Namensgeber des Brenkenhofskanals.<ref>Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Obersachsen und der Ober- und Nieder-Lausiz, Band II, Ulm 1801, S. 124–127 (Digitalisat)</ref>

Wappen

Im geteilten Schild oben in Gold drei schwarze Pfähle, unten in Silber sechs (3, 2, 1) rote Rosen; auf dem Helm mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken zwei von Gold und Schwarz geschachte, außen mit sechs roten Rosen besteckte Büffelhörner.

Das Wappen ähnelt dem der Freiherren von Brenken, ohne dass über die Namens- und Wappenähnlichkeit hinaus eine genealogische Verbindung mit diesem Geschlecht bekannt ist.<ref name="GHdALex" />

Eine Variante des Wappens zeigt im geteilten Schild oben in Silber drei rote Pfähle, unten in Silber sechs (3, 2, 1) rote Rosen. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken zwei silberne, außen mit sechs roten Rosen besteckte Büffelhörner.<ref name="Zedlitz">Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues Preussisches Adels-Lexicon. Band 1, Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1836, S. 307 (Digitalisat)</ref>

Bedeutende Vertreter

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Weitere Literatur

  • Wilhelm Honselmann, Der Brenken-Hof, in: Letmather Nachrichten vom 31. Oktober 1952.
  • derselbe, Beiträge zur Geschichte der Bauerngüter in Letmathe [Schulte auf dem Ahm, Bohe auf dem Ahm, Steinhaus, Westhoff in der Schere, Liesenhoff, Köster(-Dierk), Schulte auf dem Hofe, Brenken, Humpert, Schulte zu Letmathe, Vieler, Menken, Bickhan, Loose (später Sattler Pieper), Rüter, im Siepen, Jürgens, Grote, Schlüter, Westhoff in den Bocken, Schulte auf dem Schalk, Recke auf dem Schalk], Genna [Röttgers, Jasper, Vieler, Schulte, Potthoff, Fischer, Niederhof, Honsei], Stenglingsen [Schulte zu Stenglingsen, Schulte an der Ovelgünne oder Schiffahrt, Huster, Niederhof; ferner: Besitz der v. Schöller und v. Schaesberg; Gennaer und Stenglingser Mark], Lasbeck. In: Letmathe, eine aufstrebende westfälische Stadt im Sauerlande, Letmathe 1961, S. 257 ff.