Mammillaria longiflora
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| Mammillaria longiflora | ||||||||||||
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| Datei:Mammillaria longiflora 02.jpg
Mammillaria longiflora | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mammillaria longiflora | ||||||||||||
| (Britton & Rose) A.Berger |
Mammillaria longiflora ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton longiflora leitet sich von den lateinischen Worten longus für ‚lang‘ sowie -florus für ‚-blütig‘ ab und verweist auf Blüten der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 139–140.</ref>
Beschreibung
Mammillaria longiflora wächst meist einzeln oder gelegentlich Gruppen bildend. Die kugeligen bis kurz zylindrischen, dunkelgrünen Triebe werden 8 bis 9 Zentimeter im Durchmesser groß. Die zylindrischen Warzen sind ohne Milchsaft. Die Axillen sind nackt. Die 3 bis 4 Mitteldornen sind rötlich braun bis gelblich weiß und 0,5 bis 2,5 Zentimeter lang. Sie sind an der Basis heller gefärbt und haben einen verdickten Fuß. Dabei ist der unterste Mitteldorn gehakt und bis zu 3 Zentimeter lang. Manchmal fehlen die Mitteldornen ganz. Die bis zu 30 Randdornen haben eine hellgelbe bis weiße Färbung und werden 1 bis 1,3 Zentimeter lang.
Die glockig bis trichterigen Blüten sind hell bis dunkel purpurrosa oder bis rosarot. Sie werden 2,5 bis 4 Zentimeter lang und erreichen einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimeter. Die Blütenröhre bleibt tief im Körper eingesenkt. Die Früchte sind klein und ebenfalls im Pflanzenkörper eingesenkt. Sie enthalten schwarze Samen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Mammillaria longiflora ist in den mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Durango und Zacatecas verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Neomammillaria longiflora erfolgte 1923 durch Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band IV. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1923, S. 163 ff. (online).</ref> Alwin Berger stellte die Art 1929 in die Gattung Mammillaria.<ref>Alwin Berger: Kakteen – Anleitung zur Kultur und Kenntnis der wichtigsten eingeführten Arten. Eugen Ulmer, Stuttgart 1929, S. 296.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Chilita longiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) Orcutt (1926), Krainzia longiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) Backeb. (1938) und Phellosperma longiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) Buxb. (1951).
Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 217 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Mammillaria longiflora subsp. longiflora
- Mammillaria longiflora subsp. tepexicensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.Meyrán) Lüthy
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: Fitz Maurice, W.A. & Fitz Maurice, B, 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 392.
- Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 137.
Einzelnachweise
<references />