Zum Inhalt springen

Teschner (Orgelbau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. August 2024 um 16:23 Uhr durch imported>L. aus W..
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Orgelbaufirma Teschner wurde 1825 von Johann Gottlob Teschner (* 1801; † 1875) in Fürstenwalde gegründet. Sein Urenkel Hermann Teschner (* 1928; † 1984) war der letzte Besitzer, mit ihm erlosch die Firma.<ref>Uwe Pape: Orgelbauwerkstätten und Orgelbauer in Deutschland von 1945 bis 2004, Pape Verlag 2004, ISBN 3-921140-66-8, S. 65</ref>

„Ein Instrumentenmacher, der mit allen Instrumenten handelte, sich schwerlich aber in der Neuherstellung versucht hat.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Willibald Leo Lütgendorff: Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart<ref>Willibald Leo Lütgendorff: Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Pierersche Hofbuchdruckerei Stephan Geibel & Co. in Altenburg, Verlag von Heinrich Keller, Frankfurt/Main 1904, S. 651.</ref>

Teschner bot in seiner Instrumentenbaufirma sogar Werkzeuge an. So bewarb der Förster Gustav Kielmann (Forsthaus Hasenfelde) seinen von ihm erfundenen Baumzirkel zur Vermessung des Durchmessers von Bäumen im August 1841 in der Allgemeinen Zeitung und betonte den Alleinvertrieb durch Teschner.<ref>Johann Friedrich von Cotta: Allgemeine Zeitung, Augsburg Nr. 280, Donnerstag, 7. Oktober 1841, Beilage, S. 2210</ref>

Wie unterschätzt die kleine Firma von Zeitgenossen war, zeigt sich in der Einschätzung des Musikdirektors Wieger, gleichzeitig Organist und Chordirigent der Kirche St. Marien in Königsberg:

„… daß ich den g. Teschner als einen rechtlichen, anspruchslosen, sehr fleißigen und in der Kunst vorwärts strebenden Mann kennen gelernt. Seine Aufgabe bei dem vor etwa 3 Jahren ausgeführten Bau einer kleinen Orgel mit Einem Manual und Pedal für eine Dorfkirche in hiesiger Nähe hat er im Allgemeinen recht lobenswerth gelöst; denn das Werkchen steht da in allen Theilen recht dauerhaft, kunstgerecht und gut gearbeitet …“

Königsberg n/m den 21ten Juni 1840<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Orgellandschaft Brandenburg, Forschung. (Memento vom 18. November 2008 im Internet Archive) (PDF) Wolf Bergelt</ref>

Werke

Datei:Doerrwalde orgel.JPG
Orgel der Dorfkirche Dörrwalde

Einzelnachweise

<references />