Zum Inhalt springen

Michael Staikos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Februar 2026 um 11:11 Uhr durch imported>Bujo (HC: Ergänze Kategorie:Orthodoxer Metropolit).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Μητροπολίτης Αυστρίας, Εξαρχος Ουγγαρίας και Μεσευρώπης Μιχαήλ.jpg
Michael Staikos

Michael Staikos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 22. November 1946 in Athen, Griechenland; † 18. Oktober 2011 in Wien, Österreich) war griechisch-orthodoxer Metropolit von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa.

Leben

Nach dem Besuch des Gymnasiums der katholischen Maristen-Schulbrüder in Athen studierte Staikos an der Aristoteles-Universität Thessaloniki und promovierte zum Doktor der Theologie. 1964 übersiedelte er nach Wien und wurde 1965 Sekretär von Metropolit Chrysostomos Tsiter in der griechisch-orthodoxen Metropolie von Austria.

Am 22. November 1977 erfolgte in Wien seine Weihe zum Diakon, Priester und Archimandrit. Er bekleidete das Amt des Generalvikars der Metropolie, war Pfarrer der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde sowie Direktor der Griechischen Nationalschule in Wien. Am 12. Jänner 1986 erfolgte seine Weihe zum Bischof, nachdem er am 5. November 1985 zum Vikarbischof gewählt worden war.

Im November 1991 wählte ihn der Heilige Synod des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel zum Metropoliten von Austria und Exarchen von Ungarn und Mitteleuropa. Viele Jahre gehörte Staikos selbst dem Heiligen Synod an. Als bevollmächtigter Legat des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. vertrat er regelmäßig die Kirche von Konstantinopel bei panorthodoxen und ökumenischen Ereignissen sowie in der Konferenz Europäischer Kirchen. In der vom Ökumenischen Patriarchat 2003<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/patriarchate.orgGrußadresse des Patriarchen an die Orthodox-Altkatholische Arbeitsgruppe. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) Homepage des Ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel, abgerufen am 1. Juni 2014.</ref> errichteten internationalen orthodox-altkatholischen Arbeitsgruppe, übte er das Amt des Co-Vorsitzenden aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Orthodox-Altkatholische Arbeitsgruppe wird von Ökumenischen Patriarchen empfangen. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Mai 2023 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.utrechter-union.org Homepage der Utrechter Union, abgerufen am 27. April 2014.</ref>

In Ungarn wurde unter seiner Amtszeit das orthodoxe Leben erfolgreich wiederbelebt. In Österreich wurde die orthodoxe Kirche unter seiner Führung zu einer wichtigen gesellschaftlichen und kirchlichen Größe im Land, die 500.000 Christen vereint. Der römisch-katholische Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn würdigte Staikos als „ganz große Säule der Ökumene in Österreich und darüber hinaus.“ Von 1996 bis 1999 war Staikos Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetseite des ÖRKÖ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oekumene.at</ref> Im Oktober 2010 wurde unter seinem Vorsitz die Orthodoxe Bischofskonferenz für Österreich begründet.

Staikos starb im 64. Lebensjahr nach schwerer Krankheit.<ref>ORF: Orthodoxer Metropolit Michael Staikos verstorben. (abgerufen am 19. Oktober 2011).</ref> Er wurde am Wiener Zentralfriedhof bestattet. Zu seinem Nachfolger wurde Anfang November 2011 der Archimandrit Arsenios Kardamakis gewählt.<ref>Kleine Zeitung (4. November 2011): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arsenios Kardamakis neuer Metropolit von Österreich (Memento vom 6. Mai 2014 im Internet Archive)</ref>

Weitere Ämter
  • Konsultor in der Stiftung „Pro Oriente
  • Lektor am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik und an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien

Ehrungen

Für seine pastorale und ökumenische Tätigkeit hat Metropolit Michael Auszeichnungen in mehreren Ländern und von mehreren orthodoxen Kirchen erhalten:<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.erzdioezese-wien.atHohe griechische Auszeichnung für Metropolit Staikos. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) 19. Juli 2011, Internetseite der Erzdiözese Wien.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.agiosgeorgios.atBiografie Staikos’ (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) bei der Griechisch-Orthodoxen Kirchengemeinde St. Georg zu Wien.</ref>

Publikationen

  • Auferstehung. Von erlebter orthodoxer Spiritualität. Ibera-Verlag, Wien 2000, ISBN 3-900436-99-1.
  • Studie über die Rolle der Laien in der Orthodoxen Kirche.

Weblinks

Commons: Michael Staikos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein