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Itakayt (II.)

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colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Itakayt in Hieroglyphen
<hiero>M17-A2-X1:X2-X4:Z2-V31-G1-M17*M17-X1</hiero><ref>Alexander Ilin-Tomich: Berlin P. 10222 a. Auf: pnm.uni-mainz.de (Persons and Names of the Middle Kingdom and early New Kingdom).</ref>

Itakayt
Jt3-k3yt<ref>Hermann Ranke: Die ägyptischen Personennamen. Band 1: Verzeichnis der Namen. Augustin, Glückstadt 1935, OCLC 459687205, S. 49, Nr. 11 (Volltext als PDF; 24,9 MB); abgerufen über Digital Giza – The Giza Project at Harvard University. Ranke liest Jt-k3jt (?).</ref>

Itakayt (oder Itakayet) war eine altägyptische Königstochter und Königin<ref>Dieter Arnold, Adela Oppenheim, Isabel Stünkel: Le complexe pyramidal de Sésostris III à Dahchour. In: Fleur Morfoisse, Guillemette Andreu-Lanoë (Herausgeber): Sésostris III, pharaon de légende. Éditions Snoeck, Gand 2014, ISBN 978-94-6161-157-4, S. 102: „Des fragments de sa chapelle récemment retrouvés indiquent qu'elle devait être aussi une « épouse de roi ».“ (deutsch: Kürzlich entdeckte Fragmente ihrer Kapelle deuten darauf hin, dass sie auch eine „Königsgemahlin“ gewesen sein muss.)</ref> im Mittleren Reich. Sie lebte zur Zeit der Könige Sesostris II. und Sesostris III. (herrschte etwa 1882 bis 1842 v. Chr.) und war anscheinend die Tochter des Ersteren.<ref>Diskussion der Belege, die eine Itakayt nennen, und zur Problematik, um wie viele Personen es sich handeln könnte: Andreas Hutterer: Historische Studien zu Amenemhet II. Band 1: Text. (= Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität), München 2013, S. 116–117 (Volltext als PDF).</ref> Itakayt hatte eine Pyramide neben der Pyramide von Sesostris III. bei Dahschur.<ref>Dieter Arnold: The Pyramid Complex of Senwosret III at Dahshur. Architectural Studies. (= Publications of The Metropolitan Museum of Art Egyptian Expedition. Band 26). The Metropolitan Museum of Art, New York 2002, ISBN 0-87099-956-7, S. 63–67 (Online-Abruf über The Met: Thomas J. Watson Library).</ref> Ihr Name und ihre Titel fanden sich auf Bruchstücken von Reliefs, die einst den dortigen Pyramidentempel schmückten. Ein Papyrusfragment aus Lahun (Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Inventar-Nr. P. 10222 a) nennt Itakayt neben der Königstochter Nofret als Empfängerin in einer Liste von Opfergaben.<ref>Ludwig Borchardt: Der zweite Papyrusfund von Kahun und die zeitliche Festlegung des mittleren Reiches der ägyptischen Geschichte. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde (ZÄS). Band 37, 1899, S. 89–103, Itakayt wird auf S. 91 erwähnt (online).</ref> Dies deutet an, dass sie eine Tochter von Sesostris II. war. Demnach wäre sie die Schwester von Sesostris III. gewesen, neben dem sie bestattet wurde.

Literatur

  • Aidan Dodson, Dyan Hilton: The Complete Royal Families of Ancient Egypt. Thames & Hudson, London 2004, ISBN 0-500-05128-3, S. 92, 95, 96; einzelne Seiten abrufbar über Internet Archive.

Einzelnachweise

<references />