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Turpan

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Turpan
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Datei:吐鲁番火车站 - panoramio.jpg
Bahnhof von Turpan
Turpan (Volksrepublik China)
Turpan (Volksrepublik China)
Koordinaten 42° 58′ N, 89° 11′ OKoordinaten: 42° 58′ N, 89° 11′ O
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Lage von Turpan in Xinjiang
Lage von Turpan in Xinjiang
Basisdaten
Staat Volksrepublik China
Region Nordwestchina
Autonomes Gebiet Xinjiang
Status bezirksfreie Stadt
Gliederung 1 Stadtbezirk, 2 Kreise
Fläche 69.620 km²
Einwohner 693.988 (2020<ref>citypopulation.de: Tŭlŭfān Shì, Stadt auf Präfekturebene in Xīnjiāng Wéiwú'ĕr Zìzhìqū (China), abgerufen am 6. Februar 2022</ref>)
Dichte 10 Ew./km²
Postleitzahl 838000
Telefonvorwahl (+86) 995
Zeitzone UTC+6
Kfz-Kennzeichen 新K
Website www.tlf.gov.cn

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Turpan (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), auch Turfan, ist eine bezirksfreie Stadt im Zentrum der Autonomen Region Xinjiang in der Volksrepublik China und liegt in der Turpan-Senke. Das Verwaltungsgebiet hat eine Fläche von 69.620 km² und 693.988 Einwohner (Stand: Zensus 2020). Der Regierungssitz liegt im Stadtbezirk Gaochang.

Geographie

Datei:新疆吐鲁番麻扎村 Mazar Aldi village.jpg
Siedlung in Turpan
Datei:2015-09-17-062801 - Von Turpan nach Gaochang.jpg
Flammende Berge
Datei:Valley of Grapes Turpan (6).jpg
„Weintraubental“ in Turpan

Turpan liegt im Osten Xinjiangs, südlich der östlichen Ausläufer des Tianshan-Gebirges. Die Fläche beträgt 69.713 Quadratkilometer mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 240 Kilometern und einer Ost-West-Ausdehnung von etwa 300 Kilometern. 2085 Quadratkilometer liegen unter dem Meeresspiegel und gehören zur Turpan-Senke, deren tiefste Stelle an den Ufern des Aydingkol-Sees 154,50 m unter dem Meeresspiegel liegt. Damit gehört sie, neben dem Gebiet um das Tote Meer und den See Genezareth sowie dem Assalsee, zu den tiefsten Senken der Erde.<ref name="Cavalazzi_2019" /><ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „geographische Lage“. Webseite von Turpan (tlf.gov.cn), abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Gebiet Turpans gibt es 14 Hauptflüsse, von denen neun ihren Ursprung im Gebiet Turpans haben und hauptsächlich im nördlichen Tianshan entspringen. Die mittleren bis hohen Gebirgsgebiete im Westen und Norden des Turpan-Beckens sind die Hauptwasserreservoire. Der Klimawandel droht die allgemeine Wasserknappheit zu verschärfen.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Wasserressourcen“. Webseite von Turpan (tlf.gov.cn), abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ende 2016 waren 3,31 % der Fläche Turpans von Wald bedeckt. Dies waren 160.000 Hektar natürliche Nadel- und Laubwälder im nördlichen Tianshan-Gebirge, sowie 2,01 Millionen Hektar Wüstenstrauchwald (Saxaul, Kaspische Tamariske, Chinesisches Meerträubel u. a.) im Vorland der Wüsten und an Oasenrändern, außerdem 1,3 Millionen Hektar künstliche Oasenwälder, die als Schutzwälder (94.800 Hektar Ackerlandschutzwälder, 400.000 Hektar Sandbindewälder) und Wirtschaftswälder dienten.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Waldressourcen“. Webseite von Turpan (tlf.gov.cn), abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Klima

In Turpan herrscht kontinentales Wüstenklima (BWk) mit sehr heißen Sommern und kalten Wintern vor, der Jahresniederschlag beträgt nur 16 mm. Bedingt durch die Kessellage wehen häufig sehr starke Winde. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt etwa 3000–3200 Stunden pro Jahr – etwa 1000 Stunden mehr als im Osten Chinas auf gleicher geographischer Breite. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 13,9 ℃ und es gibt jährlich mehr als 100 Tage mit Temperaturen über 35 ℃. Im Sommer werden vereinzelt Extremtemperaturen bis über 45 ℃ erreicht, wobei sich der Boden sehr stark aufheizen kann. Die frostfreie Zeit dauert etwa 280-300 Tage. Im Winter treten auch Minustemperaturen auf.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Klimatische Charakteristika“. Webseite von Turpan (tlf.gov.cn), abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ein Jahrhunderte altes Bewässerungssystem bringt Wasser aus dem Tianshan-Gebirge heran.

Geschichte

Uigurische Bezeichnung
Arabisch-Persisch (Kona Yeziⱪ): <templatestyles src="Arab/styles.css"></templatestyles>تۇرپان شەھىرى
Lateinisch (Yengi Yeziⱪ): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Kyrillisch (Sowjetunion): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
offizielle Schreibweise (VRCh): Turpan
Aussprache in IPA: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />turpan]
andere Schreibweisen: Turfan
Chinesische Bezeichnung
Kurzzeichen: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Langzeichen: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Umschrift in Pinyin: Tǔlǔfān Shì
Umschrift nach Wade-Giles: T’u-lu-fan
Datei:Turpan-jiaohe-ruinas-d16.jpg
Jiaohe-Ruinen

In der Oase von Turpan wurden einige Nekropolen aus dem ersten Jahrtausend v. Chr. entdeckt, darunter Aidingju und Subashi. Das in Turpan zentrierte Reich Jushi (車師, Jūshī) wird erstmals kurz vor Christi Geburt in chinesischen Quellen erwähnt. 67 v. Chr. wurde es von China vorübergehend erobert, bis es 10 n. Chr. wieder unter die Herrschaft der Xiongnu kam, jedoch erlangte es bald schon seine Selbstständigkeit zurück. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten sprach die Bevölkerung von Turpan größtenteils Tocharisch, es gab jedoch auch Chinesen und Sogder. Vom 5. bis 7. Jahrhundert stand Turpan unter kök-türkischer Herrschaft, 640 wurde es dann von China besetzt, das 790 von den Tibetern abgelöst wurde. In dieser Zeit verlief die Grenze zwischen Tibetern und Uiguren hier.<ref>J. Paul: Zentralasien, S. 139</ref> 843 wurde Turpan Teil des zweiten uigurischen Reiches. In dieser Zeit breitete sich neben dem seit etwa Christi Geburt herrschenden Buddhismus<ref>J. Paul: Zentralasien, S. 200.</ref> auch das Christentum und der Manichäismus in Turpan aus. Die christliche Gemeinde der Kirche des Ostens war vermutlich entweder dem Bistum von Merw, Kaschgar oder Samarqand zugeordnet.<ref>Erica C. D. Hunter: Turfan: Connecting with Seleucia-Ctesiphon. In: Entangled Religions. Band 11, Nr. 6, 18. März 2021, ISSN 2363-6696, S. 3, doi:10.46586/er.11.2020.8779.</ref> Der Buddhismus hat sich hier bis ins 15. Jahrhundert gehalten, länger als sonst im Tarim-Becken.<ref>J. Paul: Zentralasien, S. 200.</ref>

1679 eroberte der dsungarische Khan Khungtaidschi Galdan auf einem Feldzug nach Westen Turpan – neben Hami und weiteren Oasen bis Kaschgar.<ref>J. Paul: Zentralasien, S. 257.</ref>

Archäologische Spuren

Das 1. nachchristliche Jahrtausend, die Blütezeit der Seidenstraße, hat in Turpan deutliche archäologische Spuren hinterlassen. Die antike Hauptstadt war Chotscho, das heutige Gaochang (高昌, Gāochāng). Sein Stadtgebiet umfasst 2,3 km² und wird von einer rechteckigen, bis zu 20 m hohen, stellenweise doppelten, Mauer begrenzt. Im Innern befanden sich fast ausschließlich Gräber und religiöse Bauten, hingegen nur sehr wenige profane Gebäude. Aus diesen stammen zahlreiche Dokumente unterschiedlicher Sprachen, darunter insbesondere Verwaltungstexte aus der Zeit der Tang-Dynastie, als Turpan sich unter chinesischer Herrschaft befand. Sie lassen wertvolle Rückschlüsse auf Wirtschaft und Gesellschaft zu. Eine weitere antike Stadt war das auf einem von Klippen umgebenen Hochplateau gelegene heutige Yarxoto, wohl das Zentrum des han-zeitlichen Jushi und später zeitweise Hauptstadt des Uigurenreiches. Auch Yarxoto war hauptsächlich eine Tempelstadt. Auch in der Umgebung dieser beiden Orte finden sich zahllose buddhistische Tempel, darunter auch einige Höhlentempel.

In Shuïpang befindet sich weiterhin der Standort eines ehemaligen christlichen Klosters, das mittlerweile auch dem Denkmalschutz unterliegt.<ref>Erica C. D. Hunter: Turfan: Connecting with Seleucia-Ctesiphon. In: Entangled Religions. Band 11, Nr. 6, 18. März 2021, ISSN 2363-6696, S. 2, doi:10.46586/er.11.2020.8779.</ref>

Turfanfragmente

Ein Teil der erhaltenen Texte, Malereien und andere Kunstschätze wurden am Anfang des 20. Jahrhunderts von deutschen Forschungsexpeditionen, den sogenannten Turfanexpeditionen, ins Museum für Indische Kunst nach Berlin abtransportiert, darunter die sogenannten Turfanfragmente, eine Sammlung von über 40.000 Handschriften und Handschriften-Fragmenten in 16 verschiedenen Sprachen und 26 verschiedenen Schriftarten in unterschiedlichen Buchformen, für deren bibliothekarische Erschließung und konservatorische Betreuung heute die Staatsbibliothek zu Berlin zuständig ist.<ref>Restaurierung der Turfan-Fragmente | Bestandserhaltung | Staatsbibliothek zu Berlin. Abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Diese Schriftstücke befassen sich mit buddhistischen sowie christlich-nestorianischen, manichäischen und säkularen Inhalten. Den größten Teil davon machen die ca. 8.000 alttürkischen, buddhistischen Texte aus.

In Turpan (und auch Dunhuang) fand man eine ganze Reihe sogdisch-buddhistischer Schriften, diese stammen allerdings erst aus der Zeit der Tang-Dynastie (618–907) und sind Übersetzungen aus dem Chinesischen. Frühere sogdisch-buddhistische Texte waren nicht zu finden.

Die christliche Texte sind auf Syrisch und Sogdisch verfasst. Letztere sind in der Mehrheit, wobei es sich zumeist um Übersetzungen aus dem syrischen handelt.<ref name=":0">Sebastian Brock: Turfan, Syriac texts from. In: Gorgias Encyclopedic Dictionary of the Syriac Heritage: Electronic Edition. 2011, abgerufen am 23. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es liegen auch syrisch-sogdische Bilinguen, sowie einige türkisch-nestorianische, mittelpersische und uigurische Fragmente vor. Die syrische Schrift wird dabei oft auch auf Texte in den anderen Sprachen verwendet.<ref>Erica C. D. Hunter: Turfan: Connecting with Seleucia-Ctesiphon. In: Entangled Religions. Band 11, Nr. 6, 18. März 2021, ISSN 2363-6696, S. 1, doi:10.46586/er.11.2020.8779.</ref> Die Gebetstexte umfassen etwa biblische Texte wie Lektionare, das Glaubensbekenntnisse und Kommentare zu Riten. Auch das älteste zu weiten Teilen überlieferte Hudhra, das wichtigste liturgische Buch der Kirche des Ostens, wurde hier gefunden.<ref>Erica C. D. Hunter: Turfan: Connecting with Seleucia-Ctesiphon. In: Entangled Religions. Band 11, Nr. 6, 18. März 2021, ISSN 2363-6696, S. 4 f., doi:10.46586/er.11.2020.8779.</ref> Es liegen auch diverse Hagiographien, etwa Märtyrerberichte, die über die Christenverfolgung zu Zeiten Shapurs berichten. Ebenso befinden sich monastische Werke unter den Texten.<ref>Peter Zieme: Altuigurische Texte der Kirche des Ostens Aus Zentralasien: Old Uigur Texts of the Church of the East from Central Asia (= Gorgias Eastern Christian Studies). Gorgias Press, Piscataway 2019, ISBN 978-1-4632-3672-4, S. 43–148.</ref><ref name=":0" /> Die unterschiedlichen Sprachen weisen darauf hin, dass die Kirche nicht nur Kleriker aus Seleukeia-Ktesiphon entsandte, sondern auch die aus der lokalen Gemeinde rekrutierte.<ref>Erica C. D. Hunter: Turfan: Connecting with Seleucia-Ctesiphon. In: Entangled Religions. Band 11, Nr. 6, 18. März 2021, ISSN 2363-6696, S. 5, doi:10.46586/er.11.2020.8779.</ref> Neben solchen religiösen Texten sind auch Fragmente eines Kommentars über oder eine Paraphrase von dem siebten Kapitel der Kategorien Platons erhalten. Von diesen war ursprünglich vermutet worden, dass sie erst im 17. Jahrhundert nach China gelangt waren.<ref>Lin Lijuan: A New Syriac Witness to Aristotle's Categories from Turfan. In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Band 171, Nr. 2. Harrassowitz Verlag, 2021, S. 312–317.</ref>

Manichäische Texte sind auf Mittelpersisch, Parthisch, Sogdisch und Uigurisch erhalten; die sogdischen und uigurischen Dokumente zeigen eine bemerkenswerte Anpassung an den Buddhismus, aber es gibt auch Hinweise auf eine gegenläufige Beeinflussung.

Die buddhistischen Texte sind größtenteils fragmentarisch erhalten. Es gibt mehrere indische Sanskrittexte diverser Schulen des Mahayana und Hinayana, uigurische Texte, die zum größten Teil Übersetzungen aus dem Sanskrit, dem Tocharischen und ab dem 9. Jahrhundert verstärkt aus dem Chinesischen sind.

Viele der bisher edierten uigurischen Dokumente und Fragmente der buddhistischen Schriften umfassen Lehrschriften (Sutras) und philosophische Werke (Abhidharma-Werke). Die Ordenszucht (Vinaya) scheint im Gegensatz zu den anderen buddhistischen Inhalten nicht übersetzt, sondern auf Sanskrit gelehrt und studiert worden zu sein. Unter den tocharischen Vorlagen finden sich unter anderem zwei große Werke:

  • ein 27 Kapitel umfassendes Schauspiel über Maitreya (der Buddha der Zukunft) und die Maitrisimit (das Zusammentreffen mit Maitreya) und
  • eine Sammlung von Buddhistischen Erzählungen (Dasakarmapathadanamala), sowie
  • Kommentare
  • Katechismen
  • Jataka-Werke (Geschichten über Vorexistenzen des Buddha) sind in türkischen Blockdrucken überliefert, auch wenn nur noch wenige erhalten sind.

Administrative Gliederung

Die Stadt Turpan setzt sich aus einem Stadtbezirk und zwei Kreisen zusammen.

Karte der Verwaltungseinheiten von Turpan
Name chin. Pinyin Uigurisch Einwohner
(2010)<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Hauptdatenbulletin der sechsten nationalen Volkszählung 2010 in der Region Turpan“. Webseite von Turpan (tlf.gov.cn), 1. November 2011, abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Fläche
(km²)<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Verwaltungsgliederung der Stadt Turpan“. Webseite von Turpan (tlf.gov.cn), abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Stadtbezirk
Gaochang 高昌区 Gāochāng Qū {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 273.385 13.689,71
Kreise
Piqan / Shanshan 鄯善县 Shànshàn Xiàn {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 231.297 39.800,00
Toksun 托克逊县 Tuōkèxùn Xiàn {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 118.221 16.599,87

Ethnische Gliederung der Bevölkerung Turpans (2000)

Beim Zensus im Jahre 2000 wurden in Turpan 550.731 Einwohner gezählt (Bevölkerungsdichte 7,94 Einwohner/km²).

Name des Volkes Einwohner Anteil
Uiguren 385.546 70,01 %
Han 128.313 23,3 %
Hui 35.140 6,38 %
Kasachen 321 0,06 %
Tujia 274 0,05 %
Mandschu 254 0,04 %
Mongolen 158 0,03 %
Tu 154 0,03 %
Tibeter 105 0,02 %
Miao 98 0,02 %
Zhuang 88 0,02 %
Dongxiang 79 0,01 %
Sonstige 201 0,04 %

Wirtschaft

Datei:Chunche.jpg
Chunche: Trockenkammern für Rosinen
Datei:Raisins sold in Turpan.jpg
Früchteverkaufsstand in Turpan

Aufgrund der Wasserknappheit macht das genutzte Land nur 14,17 Prozent der gesamten Landfläche aus und konzentriert sich vollständig auf Oasengebiete mit garantierten Wasserquellen.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Landressourcen“. Webseite von Turpan (tlf.gov.cn), abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Bezirk Turpan ist die Hauptproduktionsregion für Rosinen in China. Hier werden Weintrauben in speziellen Trockenkammern, die Chunche genannt werden, getrocknet. Nordwestlich der Stadt liegt der Flughafen Turpan.

Sehenswürdigkeiten

Als Sehenswürdigkeiten Turpans gelten die Ruinenstädte Jiaohe und Gaochang, das antike Höhlenkloster Bäzäklik mit Wandmalereien aus dem 9. Jahrhundert sowie die Flammenden Berge.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Commons: 吐鲁番 - تۇرپان – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Cavalazzi_2019"> Cavalazzi, B. et al. "The Dallol Geothermal Area, Northern Afar (Ethiopia)—An Exceptional Planetary Field Analog on Earth." Astrobiology 19.4 (2019): 553-578. doi:10.1089/ast.2018.1926. PMC 6459281 (freier Volltext). </ref> </references>

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