Erlingen
Erlingen Markt Meitingen
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1681)&title=Erlingen 48° 32′ N, 10° 50′ O
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| Höhe: | 433 (432–434) m | |||||
| Einwohner: | 1681 (31. Dez. 2023)<ref>Aktuelles - Markt Meitingen. Abgerufen am 28. November 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 86405 | |||||
| Vorwahl: | 08271 | |||||
Erlingen ist ein Dorf, eine Gemarkung und Ortsteil des Marktes Meitingen im schwäbischen Landkreis Augsburg in Bayern (Deutschland). Zur Gemarkung gehören Erlingen und die Einöde Ehekirchen.
Erlingen liegt an der Bundesstraße 2 und besitzt mit der Ausfahrt Biberbach/Wertingen/Erlingen eine eigene Ausfahrt.
Geschichte
Die Gemarkung Erlingen besteht mutmaßlich seit dem 5./6. Jahrhundert. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich um 1150. In den Jahren 1184–1202 stiftete Bischof Udalschalk von Augsburg die Dorfherrschaft in Erlingen an das Domstifts Augsburg.<ref>Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 314, Nr. 797.</ref> Bis 1803 stand Erlingen unter der Grundherrschaft des Domstifts.<ref>Ortschronik auf der Gemeinde-Seite, abgerufen am 6. März 2023</ref>
Bis zur Gebietsreform in Bayern am 1. Januar 1972 gehörte die selbständige Gemeinde Erlingen mit ihrem Ortsteil Ehekirchen zum Landkreis Wertingen. An diesem Tag wurde sie nach Meitingen eingemeindet, dass zum 1. Juli 1972 dem Landkreis Augsburg, der bis 30. April 1973 den Namen Augsburg-West trug, zugeschlagen wurde.<ref></ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1996<ref>Ortschronik auf der Gemeinde-Seite, abgerufen am 6. März 2023</ref> | 2015 | 2022<ref name=":0">Instagram Markt Meitingen. Abgerufen am 4. Dezember 2024.</ref> | 2023<ref name=":0" /> | 2024<ref name=":0" /> | |
| Gemeinde Erlingen<ref name="HistGV53">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 242, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> | |||||
| Erlingen | 1454 | 1431 | 1678 | 1697 | 1699 |
| Ehekirchen | |||||
Religion
Erlingen gehört zur katholischen Pfarrei Sankt Clemens in Herbertshofen im Bistum Augsburg.
Wappen
Die ehemalige Gemeinde Erlingen führte ein amtlich genehmigtes Wappen. Die Blasonierung dieses Wappens lautet: „Geteilt von Rot und Silber. Oben ein silberner Taufstein, unten ein blauer Pflug“.
Sport und Vereinswesen
In Erlingen gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich in Vereinen zu betätigen:
- Sportverein Erlingen
- Musikverein Erlingen
- Schützenverein „Unter Uns“
- Freiwillige Feuerwehr Erlingen
- Obst- und Gartenbauverein Erlingen
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Franz Binder (1828–1914), Journalist, Publizist und Historiker
Personen mit Bezug zu Erlingen
- Wolfgang Haupt (1963), Leichtathlet und Bobfahrer
Sehenswürdigkeiten
- St. Martinskapelle: Die katholische St. Martinskapelle ist ein am 25. Mai 1995 eingeweihtes Gemeinschaftswerk der örtlichen Vereine.
Literatur
- Sportverein Erlingen e. V. (Hrsg.): Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum des Sportverein Erlingen e. V., 2017
- Markt Meitingen (Hrsg.): Ortschronik Erlingen
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Ehekirchen | Erlingen | Herbertshofen | Langenreichen | Langenreichermühle | Meitingen | Ostendorf | Waltershofen | Zeisenried