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Otto Altweck

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Otto Altweck Vorlage:SportPicto
Otto Altweck (1960)
Otto Altweck (1960)
Zur Person
Geburtsdatum 28. März 1937
Sterbedatum 9. August 2025
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Bahn (Ausdauer) / Straße
Verein(e) / Renngemeinschaft(en)
ab 1952 RC Amor München
Internationale Team(s)
1958–1960
1961
1962
Torpedo
Torpedo/Berolina
Afri-Cola-Rabeneick
Team(s) als Trainer
1986–1989
2000–2004
2010
Nationalmannschaft Indonesien
Nationalmannschaft Iran
Nationalmannschaft Iran
Letzte Aktualisierung: 14. August 2025

Otto Altweck (* 28. März 1937 in München; † 9. August 2025<ref name="weck">Manfred Marr: Münchens Radsport-Altmeister Otto Altweck verstorben. In: bayerischer-radsportverband.de. Bayerischer Radsportverband e. V., 13. August 2025, abgerufen am 14. August 2025.</ref>) war ein deutscher Radrennfahrer und Radsporttrainer.

Werdegang

1956 siegte er mit 19 Jahren im Rennen Rund um Stuttgart. 1957 gewann Altweck, noch als Amateur, Rund um Sebnitz, bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1958 belegte er den 13. Platz. Anschließend wurde er Profi. In seinem ersten Profijahr wurde er, noch als Amateur, Dritter der Berliner Etappenfahrt, 1959 deutscher Meister in der Einerverfolgung. Zudem gewann er Etappen beim Critérium du Dauphiné, bei der Tour de Picardie und der Luxemburg-Rundfahrt. Ebenfalls 1958 belegte er den dritten Platz beim Frankfurter Sechstagerennen, gemeinsam mit Hans Jaroszewicz. 1959 gewann er das Eintagesrennen Rund um Frankfurt. Auch startete er bei der Tour de France 1959, konnte diese aber nicht beenden.

1960 wurde Altweck Dritter der Europameisterschaft der Steher und belegte bei der Internationalen Afri-Cola Deutschland-Rundfahrt in der Gesamtwertung Rang zehn.<ref>Die Europameisterschaften vor Gründung der „European Cycling Union“ (UEC) im Jahre 1995 gelten als inoffiziell, da sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Regel Einladungsrennen waren, an der auch nicht-europäische Fahrer teilnehmen konnten.</ref> Im selben Jahr wurde er deutscher Vize-Meister im Zweier-Mannschaftsfahren, gemeinsam mit Sigi Renz.

Seit 2009 belegte Altweck mehrfach Podiumsplätze bei Masters-Radsportveranstaltungen für Rennfahrer über 70 Jahre. So errang er 2010 im portugiesischen Anadia bei den Masters-Weltmeisterschaften zwei Goldmedaillen, im Scratch und im Punktefahren.<ref name="forice">Altweck Otto. Radsport und Freizeit forice 89 e. V. Dachau, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2013; abgerufen am 11. Februar 2013.</ref>

Von 1986 bis 1989 war Altweck in Indonesien Bahnradsport-Nationaltrainer, und von 2000 bis 2004 arbeitete er als Nationaltrainer im Iran. 2010 war er erneut im Iran tätig.<ref name="forice" /> Seine Tochter ist die ehemalige Radrennfahrerin Gabi Altweck.

Otto Altweck verstarb im August 2025 im Alter von 88 Jahren.<ref name="weck" /> Er wurde am Münchener Ostfriedhof bestattet.<ref>Radsport anno 1990. In: facebook.com. 13. August 2025, abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref>

Erfolge

Straße

1957

1959

Bahn

1959

1961

  • Bronzemedaille Europameisterschaft – Steherrennen<ref>Die Europameisterschaften vor Gründung der „European Cycling Union“ (UEC) im Jahre 1995 gelten als inoffiziell, da sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Regel Einladungsrennen waren, an der auch nicht-europäische Fahrer teilnehmen konnten.</ref>

Weblinks

Commons: Otto Altweck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider/otto-altweck Otto Altweck] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Otto Altweck in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • Otto Altweck in der Datenbank von rad-net.de

Einzelnachweise

<references />

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1947, 1948, 1949, 1950, 1951, 1952 Heinrich Schwarzer | 1953 Ludwig Hörmann | 1955, 1956 Edi Gieseler | 1957 Klaus Bugdahl | 1958 Hennes Junkermann | 1959 Otto Altweck | 1960, 1961 Rudi Altig | 1962 Sigi Renz | 1963–1966 Dieter Kemper | 1967 Siegfried Adler | 1968 Peter Glemser | 1969 Albert Fritz | 1975, 1976 Dietrich Thurau | 1989 Roland Günther | 1990 Michael Glöckner | 1991 Andreas Walzer | 1992, 1993, 1995, 1997–2001, 2004 Jens Lehmann | 1994, 2002 Guido Fulst | 1996 Heiko Szonn | 2003 Daniel Becke | 2005–2008 Robert Bartko | 2009 Patrick Gretsch | 2010, 2013 Stefan Schäfer | 2011 Nikias Arndt | 2012 Roger Kluge | 2014, 2015, 2017, 2018 Domenic Weinstein | 2016 Marco Mathis | 2019, 2024, 2025 Felix Groß | 2022, 2023 Nicolas Heinrich

Die Einerverfolgung für Profis wurde nicht durchgängig bei deutschen Bahn-Meisterschaften ausgetragen.

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