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Peter Greve

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Peter Greve (* 1910 in Tennenlohe<ref name="neue plastik">neue plastik in hannover …</ref>; † 1983<ref name="St. Philippus">@1@2Vorlage:Toter Link/www.st-philippus-kirche.deEv.-Luth. St. Philippus-Kirchengemeinde Hannover-Isernhagen Süd (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>) war ein deutscher Bildhauer<ref name="neue plastik" /> und Maler.<ref name="Biographisches Nachschlagewerk">Verzeichnis bildender Künstler in Hannover, 1. Auflage 1.–5. Tausend, hrsg. vom Kulturamt der Landeshauptstadt Hannover, Hannover: Schlütersche Verlagsanstalt und Druckerei, 1979, ISBN 978-3-87706-020-9 und ISBN 3-87706-020-X, S. 71</ref>

Leben

Datei:Peter Greve Elefant 1956 Förderschule Pyrmonter Straße Hannover Findling Auftragsarbeit I.jpg
Der „Elefant“ auf dem Schulhof der Martin-Luther-King-Schule in Hannover

Peter Greve war der Sohn des Malers Georg Greve-Lindau und seiner Frau Lisel geb. Ambos. Er schloss eine Gesellenprüfung als Maler ab. Von 1930 bis 1933 besuchte er die Kunstgewerbeschule Hamburg, 1933 die Hochschule für Bildende Künste in Berlin und 1935 die Akademie der Bildenden Künste München. Ein Studienaufenthalt führte ihn nach Paris.<ref name="neue plastik" />

Ab 1938 wirkte Greve als freischaffender Bildhauer. Er lebte in Bissendorf in der Region Hannover.<ref name="neue plastik" />

In der Nachkriegszeit wirkte Greve nach 1946 als Maler und Bildhauer. Ab 1950 und bis 1974 nahm er Aufträge und Arbeiten an Kirchen und öffentlichen Gebäuden in Niedersachsen und Hessen an. In den 1950er Jahren beteiligte er sich zudem an Gruppenausstellungen in Hannover, Göttingen und Kassel. Das Deutsche Theater Göttingen widmete ihm eine Einzelausstellung, ebenso wie die Bibliothek des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover.<ref name="Biographisches Nachschlagewerk"/>

Datei:Lengede Denkmal Grubenunglueck.jpg
Gedenkstätte für die Opfer des Grubenunglücks von Lengede

Er war seit 1951 verheiratet mit der Portraitmalerin und Buchillustratorin Ursula Greve (1919–2007).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Menschen, die für Bissendorf und/oder direkte Nachbarschaft (Wennebostel, Scherenbostel) eine prägende Persönlichkeit waren. vorletzter Artikel: Greve, Ursula (1919-2007) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bissendorf-info.de</ref> Zusammen schufen sie u. a. die Gedenkstätte für das Grubenunglück von Lengede in der niedersächsischen Gemeinde Lengede.

Greves Sohn Henning (* 1954) schlug den Berufsweg als Stahlgestalter ein.

Als beim Bau der Schule in der Pyrmonter Straße in Oberricklingen 1956 ein Findling gefunden wurde, beauftragte die Stadt Hannover den Bildhauer, daraus eine Skulptur zu schaffen.<ref name="neue plastik" /> Sie steht heute auf dem Schulhof der Martin-Luther-King-Schule Förderschule.

Nachdem sich Peter Greve ab 1975 wieder an Ausstellungen beteiligte, formulierte er sein Schaffen einmal so:

„Meine Aufgabe sehe ich im Suchen von Farb- und Formklängen, von Rhythmen und Strukturen, die dem Sehen und Erleben entsprechen, nicht aber die naturalistische Nachahmung der Umwelt.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Peter Greve: Verzeichnis bildender Künstler in Hannover, Hannover: Schlüter, 1979, S. 71

1979 hatte Greve Wohnsitz und Atelier unter der Adresse Natelsheideweg 63 in Bissendorf.<ref name="Biographisches Nachschlagewerk"/>

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Ehrtfried Böhm (Texte), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover / Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik / Ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte. Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 16, 80 u. ö.

Weblinks

Commons: Peter Greve – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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