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Max Sauk

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Max Sauk (* 21. Oktober 1929 in Hamburg; † 15. August 2023)<ref>Max Sauk : Traueranzeige. In: Badische Zeitung. 26. August 2023, abgerufen am 26. September 2023.</ref> war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Datei:Max Sauk Großer Vogel 1962 Krankenhaus Siloah Ihme Hannover Blick Richtung Legionsbrücke.jpg
Großer Vogel, 1962, roter und grauer Granit, Hannover
Datei:Neustädter Marktbrunnen Hannover.jpg
Tischbrunnen auf dem Neustädter Markt, Hannover
Datei:Max Sauk Pferdekutschenbrunnen 1978 - 79 Blick auf die Kutsche von schräg links vorne aus Kinderperspektive.jpg
Pferdekutschenbrunnen an der Limmerstraße, Hannover-Linden

Max Sauk machte von 1944 bis 1947 eine Lehre als Zimmerer in Bargteheide, besuchte 1947/48 die Staatliche Bauschule Hamburg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Künstlerporträt Max Sauk (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.loerrach.de, Website der Stadt Lörrach</ref> und studierte von 1950 bis 1955 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.<ref name="BZ091021">Nach wie vor dem Schönen verpflichtet, Badische Zeitung, 21. Oktober 2009</ref> Seit 1955 ist er freischaffend tätig.<ref name="neue plastik">Ehrtfried Böhm (Text), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover: Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik; ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte, Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 47, 62f., 82</ref>

Nach seinem Umzug nach Hannover war Sauk ab 1962 regelmäßig an den Frühjahrs- und Herbstausstellungen des Kunstvereins Hannover beteiligt.<ref name="neue plastik"/> 1965 erhielt er den Förderpreis des Niedersächsischen Kunstpreises.<ref name="neue plastik"/>

1966 beteiligte er sich an der Ausstellung Gemalte, Gebaute, Gehauene Gebilde der Galerie Dieter Brusberg in Hannover.<ref>Gemalte, Gebaute, Gehauene Gebilde. 4 Hannoversche Künstler zeigen im Kubus, Ausstellungsraum … Hannover. H.-J. Breuste, Egon Neubauer, Max Sauk, Stefan Schwerdtfeger. Galerie Brusberg, Hannover 1966 (Ausstellungsfaltblatt mit zahlreichen Abbildungen)</ref> Im gleichen Jahr nahm er am Bildhauersymposion St. Margarethen<ref>Wolfgang Hartmann, Werner Pokorny, Peter Baum: Das Bildhauersymposion: Entstehung und Entwicklung einer neuen Form kollektiver und künstlerischer Arbeit, Hatje, Stuttgart 1988, ISBN 3-7757-0263-6, S. 127</ref><ref name="neue plastik"/> und 1967 am „Symposion europäischer Bildhauer“ auf dem Springhornhof in der Lüneburger Heide teil.<ref>Symposion Europäischer Bildhauer, Springhornhof, Galerie Falazik. Lüneburger Heide, September 1967, Galerie Falazik, Neuenkirchen/Soltau 1967</ref><ref>Gritta Hesse, Hille Schneider: Kunst der jungen Generation, Bd. 1, Amerika-Gedenkbibliothek, Berlin 1968, S. 11</ref>

Ab 1974 war Sauk Mitglied des Deutschen Werkbundes. In Hannover schuf er drei Brunnenensembles.<ref>Gretl Hoffmann: Modern fountains, Brunnen und Wasserspiele, transl. Patricia Noris, Godwin, London 1981, ISBN 0-7114-5605-4, S. 148 ff.</ref> Mit Künstlern der Gruppe PlasMa beteiligte er sich von 1983 bis 1985 an einer Wanderausstellung in Hameln, Posen und Perpignan.

1985 zog Max Sauk nach Kandern-Holzen, wo er ein denkmalgeschütztes Haus von 1835 renovierte und zum Atelier ausbaute.<ref>Gabriele Hauger: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., in: Die Oberbadische vom 17. Oktober 2009</ref><ref name="BZ091021"/> Für die Landesgartenschau „Grün 99“ in Weil am Rhein schuf Sauk 1999 die Großplastik „Phoenix“, jetzt in den Wassergärten des Dreiländergartens.<ref>Phoenix, 1999 - Max Sauk, Website des Kulturamts der Stadt Weil am Rhein</ref>

Die erste Ausstellung des Dreiländermuseums in Lörrach war 2004 eine Retrospektive des Künstlers unter dem Titel „Max Sauk - Kunst ist Freiheit“.<ref>12.09.2004-17.10.2004. Max Sauk - Kunst ist Freiheit, Dreiländermuseum</ref> Mit einer umfangreichen Retrospektive unter dem Titel Der alte Pinsel und das Schöne – Skulptur und Malerei würdigte das Kulturhaus Villa Berberich in Bad Säckingen von Februar bis März 2014 Sauks Gesamtwerk.<ref>Max Sauk in der Villa Berberich in Bad Säckingen. In: Badische Zeitung vom 18. Februar 2014. Abgerufen am 24. Juni 2014.</ref>

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Armgard Ekhart: Holz und Stein, eine Skulptur von Max Sauk, in: Berichte der Oldenburgischen Museumsgesellschaft, 1965/66, 30, 17–19
  • Ehrtfried Böhm (Text), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover: Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik; ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte, Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 47, 62 f., 82 u. ö.
  • Symposion Europäischer Bildhauer, Springhornhof, Galerie Falazik. Lüneburger Heide, September 1967, Galerie Falazik, Neuenkirchen/Soltau 1967
  • Max Sauk: Bilder + Skulpturen, Kunstverein Salzgitter e. V., 15. Nov. – 5. Dez. 1981, Appelhans, Salzgitter 1981
  • Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth, Gruppe Plasma, Ausstellung vom 30. Juli – 28. August 1983 im Kunstkreis Hameln, Hameln 1983
  • Dominic Hyland (Text), Jürgen Weichardt (Red.): Gruppe PlasMa. Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth . Poznań, 26. Oktober bis 18. November 1984, Biuro Wystaw Artystycznych (BWA) Stary Rynek ... Perpignan, 14. Juni – 10. Juli 1985, Palais des Congrès, Perpignan, Text auch franz. u. poln., Kulturamt Hannover, Hannover 1984.
  • Jürgen Weichardt, Feledy Balázs: Gruppe PlasMa (Plastik und Malerei): Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth, 1989. okt. 27 - nov. 12-ig Szombathelyi Képtar, Szombathelyi, 1989, ISBN 963-01-9946-7
  • Reinhard Müller-Mehlis: Max Sauk: Städtische Galerie im Stapflehus, 10. März – 16. April 1990, Hrsg. Städt. Kulturamt Weil am Rhein, Weil 1990
  • Noumea Schmitt, Reinhard Müller-Mehlis: Kunst ist Freiheit Max Sauk, anlässlich der Ausstellung im Museum am Burghof in Lörrach, 12. September – 17. Oktober 2004, Laserline, Berlin 2004

Weblinks

Commons: Max Sauk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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