Zum Inhalt springen

Cosy-Krimi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. November 2025 um 21:48 Uhr durch imported>Klangwolke (Die letzte Textänderung von ~2025-35716-78 wurde verworfen und die Version 257606435 von ~2025-126843 wiederhergestellt. Die Krimis gelten nicht als typische Cosy-Krimis, da sie oft zu düsterer und psychologisch tiefgründig sind.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ein Cosy-Krimi, teilweise auch Cozy-Krimi (etwa Kuschelkrimi; aus dem Englischen: cosy, für gemütlich, behaglich) ist ein Kriminalroman-Genre.<ref>http://www.literra.info/kolumnen/kolumne.php?id=236&PHPSESSID=rtxjbonk</ref>

Charakteristika

Er hebt sich von den Thrillern mit reichlich Action, Mord und Totschlag ab und ist in erzählendem Stil verfasst. Auch das gemächlichere Erzähltempo ist ein Charakteristikum. Oft ist weniger der Kriminalfall das Hauptthema des Romans. Der Cosy-Krimi besitzt eine dichte Atmosphäre und Lokalkolorit. Die Spannung eines Cosy-Krimis besteht weniger aus actionreichen Szenen, als vielmehr aus den auszulotenden Tiefen der handelnden Figuren. Deren psychosoziale Verstrickungen innerhalb authentischer Lebens- und Arbeitswelten, gepaart mit interessanten, aktuellen Themen abseits der Kolportage und des Klischees, machen die Atmosphäre dieses Genres aus. Hierbei nimmt sich das Genre selbst weniger bierernst, als dass es durch Humor, Ironie und die (hin und wieder) weniger authentische Herangehensweise der (meist) Amateurermittler dem Begriff cosy/cozy alle Ehre macht.

Beispiele

Beispiele von Cosy-Krimis sind:

Siehe auch

Literatur

  • Friedbert Aspetsberger, Daniela Strigl: Ich kannte den Mörder, wusste nur nicht wer er war: zum Kriminalroman der Gegenwart, StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2004, ISBN 3-7065-1997-6.

Einzelnachweise

<references />