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Ida Auken

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Ida Auken, 2022

Ida Margrete Meier Auken (* 22. April 1978 in Frederiksberg) ist eine dänische Theologin und Politikerin. Sie ist seit 2007 Abgeordnete im Folketing und war vom 3. Oktober 2011 bis zum 3. Februar 2014 Umweltministerin in der Regierung Thorning-Schmidt I. Am 31. Januar 2014 verließ sie die Socialistisk Folkeparti und wechselte zur linksliberalen Partei Radikale Venstre. 2021 schloss sie sich der Socialdemokratiet an.

Leben

Die Tochter der Europaparlamentarierin Margrete Auken und des Literaturwissenschaftlers Erik A. Nielsen wuchs in einem westlichen Vorort von Kopenhagen auf. Einen Teil ihrer Schulausbildung absolvierte sie an einer Middle School in den Vereinigten Staaten. Nach ihrem Abitur hielt sie sich 1998 im Rahmen eines freiwilligen Jahres in Mittelamerika, überwiegend in Nicaragua, auf. Anschließend begann sie an der Universität Kopenhagen ein Studium der Theologie, das sie 2006 abschloss. Zwei Auslandssemester verbrachte sie in Berlin.

Als Theologin interessierte sich Ida Auken von Beginn an vor allem für das Spannungsfeld von Religion und Politik. Im Herbst 2006 leitete sie an der Universität Kopenhagen ein Seminar zum Thema Moderne Identität zwischen Religion und Politik. An der Volksuniversität Kopenhagen, einer Institution der Erwachsenenbildung, lehrte sie ebenfalls unter anderem politische Theologie. Zwischen 2005 und 2007 arbeitete sie als Lektorin in dem kleinen Verlag ALFA, der theologische Literatur herausgibt. Sie publizierte selbst mehrere Bücher zu theologischen Themen. Außerdem absolvierte sie als examinierte Theologin ein Praktikum als Krankenhaus- und als Gefängnispfarrerin.

Im Alter von 25 Jahren trat sie 2003 der Socialistisk Folkeparti bei. Schon zwei Jahre später kandidierte sie für die Folketingswahl 2005 im Wahlkreis Esbjergkreds, ohne jedoch gewählt zu werden. Zur Wahl 2007 trat sie in ihrem Heimatort Valby an und zog über den Københavns Storkreds als Wahlgewinnerin in das Folketing, das dänische Parlament, ein. Dort war sie umweltpolitische Sprecherin ihrer Partei und gehörte außerdem dem energiepolitischen Ausschuss sowie dem Kulturausschuss des Parlaments an. Ab dem 3. Oktober 2011 leitete sie das dänische Umweltministerium. Nachdem ihre Partei aus der Regierung ausgetreten war, trat sie zum verbleibenden kleinen Koalitionspartner, der Radikale Venstre, über.<ref>Ida Auken skifter til de radikale Danmarks Radio, 31. Januar 2014</ref> Am 3. Februar 2014 schied Ida Auken aus dem Amt des Umweltministers. Zur Nachfolgerin wurde Kirsten Brosbøl ernannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Miljøminister Kirsten Brosbøl" (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive) bei mim.dk</ref> Bei der Folketingswahl 2019 war sie mit 21.723 Vorzugsstimmen die erfolgreichste Kandidatin der Radikale Venstre.<ref name="partiskift21">Ida Auken skifter til Socialdemokratiet. In: politiken.dk. 29. Januar 2021, abgerufen am 30. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 2019 bis 2020 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Klima, Energie und Versorgung. Nachdem sie ab April 2020 lange krankheitsbedingt fehlte, kehrte sie am 3. Februar 2021 in das Folketing zurück und trat zugleich zu der Socialdemokratiet über. Sie begründete ihren Wechsel damit, dass sie mit der Ausrichtung der Radikale Venstre unzufrieden sei und ihre klimapolitischen Ziele in einer größeren Partei besser umsetzbar wären.<ref name="partiskift21" /> Von 2023 bis 2024 war sie Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses.

Ida Auken ist mit dem Lehrer Bent Meier Sørensen verheiratet und hat zwei Söhne. Sie ist eine Nichte des dänischen Politikers Svend Auken.

Publikationen

  • Livet efter døden i de store verdensreligioner (2006)
  • Jesus går til filmen - Jesusfiguren i moderne film (2007)
  • Konstellationer - kirkerne og det europæiske projekt (2007)
  • Welcome to 2030. I own nothing, have no privacy, and life has never been better - World Economic Forum (2020)

Weblinks

Commons: Ida Auken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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