Ingeborg Steinohrt
Ingeborg Steinohrt (* 13. Juli 1917 in Berlin; † 10. April 1994 in Hannover) war eine deutsche Bildhauerin<ref name="neue plastik">neue plastik in hannover...</ref> und Illustratorin.<ref>Steinohrt, Inge. In der Gemeinsamen Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek</ref>
Leben
Ingeborg Steinohrt bestand 1936 ihr Abitur. Von 1937 bis 1941 lernte sie an der Werkkunstschule Hannover bei Hermann Scheuernstuhl. Anschließend besuchte sie die Akademie der Bildenden Künste München. In München war sie Meisterschülerin von Bernhard Bleeker.<ref name="neue plastik"/>
Ab 1945 war Steinohrt als freischaffende Bildhauerin tätig. Sie lebte in Isernhagen.<ref name="neue plastik"/>
Ehrung
2011 wurde eine Wohnstraße in Hannover im Stadtteil Wettbergen nach Inge Steinohrt benannt.<ref>Straßenname Ingeborg-Steinohrt-Weg. Landeshauptstadt Hannover, abgerufen am 17. November 2021.</ref><ref>Landeshauptstadt Hannover (Hrsg.): Bedeutende Frauen in Hannover Eine Hilfe für künftige Benennungen nach weiblichen Persönlichkeiten. Hannover, 2013. S. 65</ref>
Werke
- Von 1945 ist eine Terrakotta-Vase der Künstlerin bekannt.
- 1952: Büste des Malers Ernst Thoms am Bürgermeister-Stahn-Wall in Nienburg/Weser
- 1957: Altarrelief Abendmahl in der Lutherkirche (Hannover)<ref>Rudolf Lange: Ingeborg Steinohrt, S. 28</ref>
- 1959: Skulptur Junge mit Drachen, aufgestellt vor der „Volksschule Meldaustraße“ in Hannover<ref name="neue plastik"/>
- 1962: Taufstein in der Phillipuskirche in Isernhagen-Süd<ref>Seite der ev.-luth. St.-Phillipus-Kirchengemeinde; Taufstein (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- 1971: Standkreuz in der JVA Celle II und St. Phillipuskirche Isenhagen.<ref>Erwähnung in: Eine Zusage gegen tausend menschliche Gründe und Bedenken. Interpretationshilfen zu einem Standkreuz von Ingeborg Steinohrt, Primarstufe, 3./4. Schuljahr, in: Zeitschrift für Religionspädagogik, Ausg. 35 von 1980, S. 195–198, erwähnt in Annebelle Pithan: Religionspädagoginnen des 20. Jahrhunderts</ref><ref>Rudolf Lange: Ingeborg Steinohrt, S. 48</ref>
Literatur
- Steinohrt, Ingeborg. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4: Q–U. E. A. Seemann, Leipzig 1958, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
- Ehrtfried Böhm (Texte), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover / Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik / Ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte, Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 55, 83
- Ernst Robert Niederhoff: Plastik unserer Zeit / dargestellt durch Beispiele aus dem ehemaligen Landkreis Friedberg (Hessen), 1. Aufl., hrsg. v. Erich Milius, Bindernagel, Friedberg (Hessen) 1973 (enth. u. a.: Cellist, Relief von Karl J. Schwalbach; Flötenspieler, Bronze von Ingeborg Steinohrt; Flötenspielerinnen, Bronze v. Walter Schubert)
- Rudolf Lange: Ingeborg Steinohrt. Plastiken 1942 bis 1992. Arbeiten in privatem und öffentlichem Besitz, Schäferart (Th. Schäfer Druckerei), Hannoversche Lebensversicherung, Hannover 1998<ref>Anmerkung: Nicht in der Deutschen Nationalbibliothek aufgeführt, aber zum Beispiel im Gemeinsamen Verbundkatalog</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Steinohrt, Ingeborg |
| ALTERNATIVNAMEN | Steinohrt, Inge |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Bildhauerin und Illustratorin |
| GEBURTSDATUM | 13. Juli 1917 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 10. April 1994 |
| STERBEORT | Hannover |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2018-04
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Bildhauer (Deutschland)
- Illustrator (Deutschland)
- Person (Hannover)
- Person (Isernhagen)
- Deutscher
- Geboren 1917
- Gestorben 1994
- Frau