Zum Inhalt springen

Heinrich Hein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 19:52 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Heinrich Hein (* 1590 in Rostock; † 1666) war ein livländischer Theologe und Rechtswissenschaftler deutscher Abstammung.

Leben

Herkunft

Heinrich Hein war der Sohn des Rostocker Professors der Rechte Friedrich Hein (1533–1604).<ref>Siehe dazu den Eintrag von Friedrich Hein in Catalogus Professorum Rostochiensium</ref>

Werdegang

Er studierte ab 1603 an der Universität seiner Geburtsstadt.<ref>Siehe dazu den Eintrag der Immatrikulation von Heinrich Hein im Rostocker Matrikelportal</ref>

Er wurde 1632 an die Academia Gustaviana, welche im selben Jahr durch den schwedischen König Gustav II. Adolf gegründet wurde, gerufen und hatte von 1632 bis 1656 als erster Professor den Lehrstuhl für Rechtswissenschaft an der Universität inne. 1633/34, 1639/40, 1648/49 und 1655/56 war Hein Rektor der Universität.

Er war außerdem als Assessor am Hofgericht in Dorpat tätig. Das entsprechende Empfehlungsschreiben von Reichskanzler Axel Oxenstierna an den schwedischen Generalgouverneur in Livland, Gabriel Bengtsson Oxenstierna, datiert vom 12. Februar 1646.<ref>Axel Oxenstierna an Gabriel Bengtsson Oxenstierna, Reichsschatzmeister und Generalgouverneur in Livland: Rekommendation för assessorn vid Dorpats hovrätt dr Heinrich Hein im Findbuch Axel Oxenstiernas Schriften und Briefe des Riksarkivet, Stockholm.</ref>

Privatleben

Heinrich Hein stand der Bewegung der Rosenkreuzer um Johann Valentin Andreae nahe. In Tartu versuchte Hein, einen gleichgesinnten Kreis aufzubauen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sirp.ee (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Hein war Eigentümer des nahe Tartu gelegenen Guts von Taabri (Anrepshof). 1646 bestätigte die schwedische Königin Christina Heins Ansprüche auf das Gut.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein