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Nanzdiezweiler

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Nanzdiezweiler
Ortsgemeinde Nanzdietschweiler
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(519)&title=Nanzdiezweiler 49° 27′ N, 7° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(519) 49° 26′ 42″ N, 7° 26′ 38″ O
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Höhe: 230 m ü. NHN
Einwohner: 519 (2007)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 66909
Vorwahl: 06383
Nanzdiezweiler (Rheinland-Pfalz)
Nanzdiezweiler (Rheinland-Pfalz)
Lage von Nanzdiezweiler in Rheinland-Pfalz

Nanzdiezweiler ist ein Ortsteil der im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel liegenden Ortsgemeinde Nanzdietschweiler und innerhalb dieser mit rund 520 Einwohnern der größte Ortsteil. Bis 1969 war das Haufendorf eine selbständige Gemeinde.<ref name="regionalgeschichte.net">regionalgeschichte.net: Pfalz > Städte & Dörfer > Nanzdietschweiler. Abgerufen am 22. März 2013.</ref> Es verfügt jedoch nicht über den rechtlichen Status als Ortsbezirk.

Lage

Nanzdiezweiler befindet sich im östlichen Teil der Ortsgemeinde am orografisch rechten Ufer des Glan am südwestlichen Rand des Nordpfälzer Berglandes, das in diesem Bereich in den Landstuhler Bruch übergeht. Durch den Ort fließt der Maulschbach, der in den Glan mündet. Die Gemarkung beträgt 350,16 Hektar.<ref name="ortschaftenverzeichnis">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 745 (Digitalisat). </ref>

Geschichte

Die Gemarkung von Nanzdiezweiler war ursprünglich Teil der Nachbargemeinden Dietschweiler und Nanzweiler. Das Kloster Hornbach bekam denjenigen Teil links des Glans, die rechte Seite blieb im Besitz des Heiligen Römischen Reiches. Später gelangte der rechtsseitige Teil der beiden Dörfer in den Besitz der Kurpfalz.

Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war das Gebiet Teil des Kantons Landstuhl im Departement Donnersberg. Im Jahr 1816 wechselte es in das Königreich Bayern. Während dieser Zeit wurde das Siedlungsgebiet rechts des Glans zur neuen Gemeinde Nanzdiezweiler zusammengefasst.<ref name="regionalgeschichte.net" />

Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde Nanzdiezweiler mit den Nachbarorten Nanzweiler und Dietschweiler zur neuen Ortsgemeinde Nanzdietschweiler zusammengefasst; die neu gebildete Gemeinde, deren drei Rechtsvorgänger zuvor Teil des Landkreises Kaiserslautern gewesen waren, wechselten zeitgleich in den Landkreis Kusel.<ref name="statistik.rlp.de">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref> Der Name der neuen Gemeinde setzt sich dabei aus Elementen aller drei Ortsteile zusammen.<ref name="regionalgeschichte.net" /> Dort bildet er jedoch keinen Ortsbezirk, sodass ebenso wenig ein Ortsbeirat existiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Ortsgemeinde Nanzdietschweiler. (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) (PDF)</ref>

Wappen

Wappen von Nanzdiezweiler
Wappen von Nanzdiezweiler
Blasonierung: „In geteiltem Schild oben von Silber und Blau gerautet, unten von Gold und Schwarz gespalten, darin ein halbes Mühlrad in verwechselten Farben.“
Wappenbegründung: Der obere Teil des Wappens weist auf die frühere Zugehörigkeit zur Kurpfalz und später zu Bayern hin. Das Mühlrad steht für den Mühlenbetrieb am Glan, der vor Ort früher eine große wirtschaftliche Rolle gespielt hat.

Einwohnerentwicklung

1928 hatte Nanzdiezweiler 451 Einwohner, von denen 243 katholisch und 208 evangelisch waren und die in 71 Wohngebäuden lebten.<ref name="ortschaftenverzeichnis" /> Zum Zeitpunkt der Eingemeindung war die Einwohnerzahl auf 593 angestiegen.<ref name="statistik.rlp.de" /> In der Folgezeit ging die Zahl wie fast überall in der Westpfalz zurück; so lebten 2007 nur noch 519 Menschen vor Ort.

Infrastruktur

Datei:Waschtreppe Nanzdiezweiler NO.jpg
Waschtreppe Nanzdiezweiler, Ansicht von Nordosten

Die Schüler aus Nanzdiezweiler besuchten zunächst Schulen in den Nachbarorten. erst 1868 erhielt der Ort eine eigene Schule. Obwohl sie eigentlich eine konfessionell gemischte „Gemeinschaftsschule“ war, war sie offiziell eine katholische Schule. Mitten im Ersten Weltkrieg entstand ein weiteres Schulhaus, das für die evangelischen Schüler zuständig war. Inzwischen ist für die gesamte Ortsgemeinde Nanzdietschweiler die Grundschule im Ortsteil Dietschweiler zuständig.

Mit einer Mühle und einer Waschanlage, die sich beide unmittelbar am Glan befinden, existieren im Ort zudem drei Kulturdenkmäler.<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Kusel</ref>

Verkehr

1904 erhielt der Nachbarort Dietschweiler mit Eröffnung der aus strategischen Gründen gebauten Glantalbahn Anschluss an das Eisenbahnnetz. Der entsprechende Bahnhof hieß zunächst Dietschweiler-Nanzweiler und ab 1912 Dietschweiler. Von Nanzdiezweiler aus war er die nächstgelegene Bahnstation. Der Personenverkehr endete 1981, seither ist der Bahnhof Glan-Münchweiler der nächstgelegene Bahnhalt.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende