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Townhouse Studios

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Die Townhouse Studios (offiziell: The Town House) waren ein Aufnahmestudio im Westen Londons. Von Richard Branson im Jahr 1978 gegründet und von Barbara Jeffries verwaltet, war es Teil der Studiogruppe von Virgin Records. Als Branson 1992 Virgin Records an den Musikverlag EMI verkaufte, wurde auch die Virgin Studios Group von EMI übernommen. 2002 erwarb die Sanctuary-Gruppe die Townhouse Studios. Al Stone, Tontechniker, Produzent und Ausbilder bei Town House, betrieb ab 2006 das Studio, bis es im Jahr 2008 nach dem Aufkauf von Sanctuary durch Universal geschlossen wurde. Im Gebäude waren drei Aufnahmeräume (Nummer 1, 2 und 4) untergebracht. Nummer 3 bildete die Rampart-Aufnahmestudios der Band The Who.

Seit der Produzent und Toningenieur Hugh Padgham im Studio 2 die Schlagzeugpassagen zu Phil Collins’ Stück In the Air Tonight aufgenommen hatte, wurde dieses Studio, das auch als „Stone Room“ bekannt wurde, zu einem besonders begehrten Ort für Schlagzeug-Aufnahmen.

Die Townhouse Studios arbeiteten seit ihrer Gründung eng mit dem Unternehmen Solid State Logic zusammen und waren das erste Tonstudio in Großbritannien, das ein B-Serien-Mischpult dieser Firma einsetzte. Im Studio 1 wurde außerdem das tausendste von SSL produzierte Mischpult eingerichtet. Das SSL B-Mischpult existiert immer noch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SSL history. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vinylcarvers.com VinylCarvers.</ref>

Unter den Künstlern, die im Townhouse arbeiteten, waren unter anderem Elton John,<ref>Fred Bronson: The Billboard book of number one hits. Billboard Books, 1997, S. 860.</ref> Queen, Phil Collins, The Jam,<ref>liner notes: Setting Sons Lp, Polydor records PD-1-6249, 1979</ref> Asia, Bryan Ferry, Coldplay, Muse, Duran Duran, Jamiroquai, Kylie Minogue, Oasis, XTC und Robbie Williams. Weitere waren Björk, Blur, Bob Dylan, Frank Zappa, Jennifer Lopez, Placebo, Sex Pistols und Peter Gabriel.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />