Zum Inhalt springen

Tejstymy (See)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. Juni 2023 um 07:06 Uhr durch 2003:d0:9706:a916:28ed:c705:cd87:f494 (Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Tejstymy
Geographische Lage Powiat Olsztyński, Masurische Seenplatte, Wojewodschaft Ermland-Masuren, Polen
Zuflüsse Biesówka
Abfluss Biesówka → Daddaisee (Dadaj)
Inseln 1
Orte am Ufer Biesowo und Biesówko (Groß und Klein Bößau, Gemeinde Biskupiec)
Ufernaher Ort Tejstymy (Teistimmen, Gemeinde Kolno)
Daten
Koordinaten 53° 57′ 0″ N, 20° 53′ 0″ OKoordinaten: 53° 57′ 0″ N, 20° 53′ 0″ O
 {{#coordinates:53,95|20,883333333333|primary
dim=1591 globe= name=Tejstymy region=PL-28 type=waterbody
  }}
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Polen Ermland-Masuren|class=noviewer notpageimage|300x500px|center|Tejstymy (See) (Vorlage:Positionskarte Polen Ermland-Masuren)]]
Höhe über Meeresspiegel 117 m n.p.m.
Fläche 1,99 km²
Maximale Tiefe 23,4 m

Der Tejstymy ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein See in Polen mit einer Fläche von 199 ha. Er hat eine rechteckige Form mit ausgeprägten Buchten im südlichen und nördlichen Teil. In der Mitte des Sees befindet sich eine bewaldete Insel mit einer Fläche von 12 Hektar. Der See ist mit einer maximalen Tiefe von 23,4 m verhältnismäßig flach.

Geschichte

Am Süd- und Ostufer des Sees kam es zu Beginn der Schlacht bei Tannenberg am 26. August 1914 zum Gefecht am Bössauer See, das mit einem deutschen Sieg und dem ungeordneten Rückzug des VI. Korps der 2. russischen Armee endete.<ref>Hellmuth Neumann: Die Geschichte des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 59 im Weltkriege (1914–1918). Gerhard Stalling, Oldenburg und Berlin 1927, S. 15–17.</ref> Infolgedessen konnten die deutschen Truppen in den folgenden Tagen den Ring zur Einkesselung der 2. Armee auch im Osten schließen. Alexander Solschenizyn griff die Niederlage der russischen Truppen im Gefecht am Bössauer See in seinem Roman August Vierzehn auf.<ref>Alexander Solschenizyn: August Vierzehn. Übersetzt von Swetlana Geier. Luchterhand (= Sammlung Luchterhand, Bd. 183), Darmstadt und Neuwied 1974, ISBN 3-472-61183-9, S. 186.</ref>

Literatur

  • Rozalia Przybytek: Hydronymia Europaea. Ortsnamen baltischer Herkunft im südlichen Teil Ostpreußens. Stuttgart 1993.

Fußnoten

<references />