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Kolba (Oppurg)

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Kolba
Gemeinde Oppurg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(268)&title=Kolba 50° 43′ N, 11° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(268) 50° 43′ 7″ N, 11° 40′ 19″ O
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Höhe: 226 m ü. NHN
Einwohner: 268 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 50, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2025; abgerufen am 31. Oktober 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-slf.de</ref>
Eingemeindung: 10. Oktober 1965
Postleitzahl: 07381
Vorwahl: 03647
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Kolba ist ein Ortsteil der Gemeinde Oppurg im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Geografie

Das Dorf Kolba liegt am Flüsschen Orla und an der Bundesstraße 281 von Gera nach Saalfeld. Hinter dem südlichen Dorfende führt die Bahnstrecke von Gera nach Saalfeld vorbei. Der Bahnhof in Oppurg ist für Reisende aus Kolba sehr gut erreichbar. Die Gemarkung Kolbas ist sehr kupiert und die Böden sind sehr unterschiedlich. Es gibt Sand-, Löss- und Tonerdestandorte. Die Wiesen der Tallagen sind mit Teichen durchsetzt. Nach Norden beschließt die Flur ein großes Waldgebiet Richtung Langendembach.

Geschichte

Bis zum Untergang des Thüringer Reiches um 531 besiedelten Germanen die Gegend im Orlatal, dann ließen sich laut Dorfchronik die Sorben nieder.<ref name="Dorfchronik" />

Die erste urkundliche Ersterwähnung des Ortes wurde für das Jahr 1323 nachgewiesen.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 150.</ref>

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Kolba geplündert. 1848 wurden die Reallasten abgeschafft. Ein wichtiger Meilenstein für das Dorf war der Bau der Orlabrücke im Ort. 1912 wurde das Dorf an die Elektroenergie angeschlossen. 1930 erfolgte der Bau der ersten Wasserleitung.<ref name="Dorfchronik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dorfchronik – Starke Eiche Kolba (Memento vom 28. August 2018 im Internet Archive)</ref>

In Kolba bewirtschaftete 1923 die Pächterin Olga Heitsch das Rittergut des Fürsten Christian Kraft zu Hohenlohe-Oehringen mit 190 ha Betriebsfläche. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser enteignet und der Grund und Boden sowie das Inventar an Umsiedler und landarme Bauern übereignet. Das Vorwerk Positz existierte ab dieser Zeit als Volksgut.<ref>Jürgen Gruhle: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Thüringen. (Memento vom 28. Dezember 2010 im Internet Archive) In: Schwarzbuch der Bodenreform. Abgerufen am 20. Mai 2009.</ref>

Datei:Kolba, St. Johannes der Täufer (02).jpg
St. Johannes der Täufer

1960 wurde die erste LPG im Ort gegründet. Danach nahm die Entwicklung der Landwirtschaft im Orlatal ihren Lauf bis zur Agrar-Industrie-Vereinigung. Nach der Wende orientierten sich die Bauern neu und gründeten andere Formen der Landarbeit. Nach 1990 begann man auch mit der Umgestaltung des Ortes.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Kolba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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