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Philip Zoubek

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Datei:Philip Zoubek (Annamarie Ursula) P1230488.JPG
Philip Zoubek 2016 bei einem Konzert im Kölner Loft

Philip Zoubek (* 1978 in Tulln an der Donau) ist ein österreichischer Pianist und Komponist der Neuen Improvisationsmusik und des Avantgarde-Jazz. Bekannt ist er auch für sein Spiel am präparierten Klavier.

Leben und Wirken

Zoubek studierte ab 1996 Jazzklavier am Konservatorium der Stadt Wien. Er gründete das Quartett Ubik und nahm Unterricht bei Uli Scherer, bevor er sich an der Musikhochschule Wien einschrieb. 2000 zog er nach Köln, wo er bei Hans Lüdemann, Frank Gratkowski und Marc Ducret studierte. Seit 2004 gehörte Zoubek zu Achim Tangs Trio Torn, das 2011 in einer Quartettversion auf dem Moers Festival erfolgreich auftrat.<ref>Vgl. Klangabenteurer im großen Festivalzelt</ref> Er war Mitglied des James Choice Orchestra (Live at Moers, 2005) und des Trios Muche/Zoubek/Tang. Als Komponist trat Philip Zoubek bis 2005 mit seiner eigenen Formation Philz in Erscheinung. 2008 gründete er das Trio Z3 mit Benjamin Weidekamp und Christian Weber.

2015 veröffentlichte Zoubek sein Soloalbum Air<ref>Die andere Rhythmusmaschine. Abgerufen am 7. November 2018.</ref>. Seit 2017 tritt er daneben mit dem Philip Zoubek Trio auf,<ref>Odilo Clausnitzer: Philip Zoubek Trio: Kollektive Charaktermusik. In: Deutschlandfunk. 12. Januar 2021, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref> seit 2020 auch in einer elektronischen Variante unter dem Namen Placebo Domingo<ref>„Wild, laut, kathartisch“ ! Placebo Domingo & Gäste ! – radiohoerer. 3. Dezember 2022, abgerufen am 9. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Zudem erweiterte er das Trio 2023 zum Sextett. Weiterhin tritt er mit den Projekten Tau 5<ref>Felix Klopotek: Das Universum als Mosaik. In: Stadtrevue 12/2020. Abgerufen am 18. April 2021.</ref>, Silt und In Cahoots in Erscheinung. Zudem spielt Zoubek unter anderem bei Sebastian Gramss’ Slowfox<ref>Traumton: Releases: Gentle Giants by Sebastian Gramss Slowfox: Infos. Abgerufen am 7. November 2018.</ref>, Emißatett<ref>Emißatett. Abgerufen am 7. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und dem Projekt States of Play<ref>Rolf Thomas: States of Play Out & About. In: Jazz thing. 30. Juni 2018, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>.

Er arbeitete mit Tony Buck, Elisabeth Coudoux, Franz Hautzinger, Lotte Anker, Ingrid Laubrock, Liz Cosack Paul Lytton, Frank Gratkowski, Carl Ludwig Hübsch (Other Kinds of Blue, 2020), Wilbert de Joode, Christian Lillinger und Robert Landfermann zusammen. Philip Zoubek ist Gründungsmitglied des Kölner Kollektivs für Improvisation & Aktuelle Musik Impakt.<ref>Philip Zoubek - IMPAKT Köln. Abgerufen am 9. Oktober 2023.</ref>

Preise und Auszeichnungen

2002 gewann Zoubek mit dem Projekt Cauldron den Kulturförderpreis der Stadt Herford und belegte 2003 den ersten Platz beim Bielefelder Kompositionswettbewerb für neue Medien (Bunker Ulmenwall).<ref>Daniel Speer (PDF-Datei; 32 kB)</ref> Mit der Gruppe Snaut wurde er 2003 Preisträger des Avantgarde-Wettbewerbs für junge Kultur beim Düsseldorfer Altstadtherbst.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Snaut (Memento vom 27. November 2007 im Internet Archive)</ref> 2008 erhielt er das Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz / Improvisierte Musik der Stadt Köln;<ref name="KStA">Horst und Gretl Will-Stipendium. Abgerufen am 7. November 2018.</ref> 2020 in der Sparte Komposition den WDR Jazzpreis.<ref name="wdr">WDR Jazzpreis 2020 geht an Shannon Barnett, Philip Zoubek, Bassem Hawar und die Big Band der Friedensschule Münster – Ehrenpreis für die Big Band The Dorf und Umland. WDR, 24. Oktober 2019, abgerufen am 24. Dezember 2019.</ref> Von 2020 bis 2023 hatte Zoubek ein Stipendium als Nica-Artist durch das Europäische Zentrum für Jazz und aktuelle Musik.<ref>Nica-Artist Philip Zoubek. Abgerufen am 9. Oktober 2023.</ref>

Diskographische Hinweise

Weblinks

Commons: Philip Zoubek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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