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Friedrich Oechsner

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Friedrich Oechsner, auch Fritz Oechsner (* 29. September 1902 in Würzburg;<ref>Hermann August Ludwig Degener, Walter Habel: Wer ist wer? Schmidt-Römhild, 1967, S. 1413 (google.com [abgerufen am 29. August 2021]).</ref> † nach 1984), war ein deutscher Volkswirt, Bankdirektor sowie Maler und Zeichner.

Werdegang

Friedrich Oechsner war in der NS-Zeit unter dem Pseudonym D. Aschau Zeichner von Karikaturen sowie heiteren Comics, die die NS-Propaganda bezüglich Ernährungsrichtlinien oder der Reichsanleihe vermittelten und nach Kriegsbeginn auch der Propaganda gegen Großbritannien und die Sowjetunion dienten. Anschließend war er bis Kriegsende in der Wirtschafts- und Statistikabteilung der Reichsbank tätig.

1952 war er Vorstandsmitglied der Landeszentralbank Württemberg-Hohenzollern. Zum 1. September 1959 wurde er vom Präsidenten der Deutschen Bundesbank Karl Blessing zum weiteren Vizepräsidenten der Landeszentralbank Bayern ernannt. Er trat zum 30. September 1967 in den Ruhestand.

Während seines Studiums wurde er Mitglied der Akademisch-Musikalischen Verbindung Würzburg.<ref>Verband Alter SVer (VASV): Anschriftenbuch und Vademecum. Ludwigshafen am Rhein 1959, S. 92.</ref>

Oechsner erlernte autodidaktisch das Malen und belegte Zeichenkurse bei Heiner Dikreiter. Er schuf Illustrationen und trat nach seinem Ruhestand in die Münchner Künstlergenossenschaft ein.<ref>Rainer Leng: Die Geschichte der Stadt Heidingsfeld: von den Anfängen bis zur Gegenwart. Schnell + Steiner, 2005, ISBN 978-3-7954-1629-4, S. 560 (google.com [abgerufen am 29. August 2021]).</ref>

Ehrungen

Literatur

  • David Marsh: The Bundesbank: the bank that rules Europe - Heinemann, 1992

Einzelnachweise

<references />

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