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Jim Boeheim

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Basketballspieler
Basketballspieler
Jim Boeheim
Datei:Jim Boeheim 140507-D-HU462-334 (cropped).jpg
Spielerinformationen
Voller Name James Arthur Boeheim
Geburtstag 17. November 1944 (81 Jahre und 188 Tage)
Geburtsort Lyons, New York, Vereinigte Staaten
Vereine als Trainer
1969–1976 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Syracuse University (Assistenztrainer)
1990 00000Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA (Assistenztrainer)
1976–2023 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Syracuse University
2006–2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA (Assistenztrainer)

James Arthur „Jim“ Boeheim (* 17. November 1944 in Lyons, New York) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballtrainer.

Werdegang

Ab 1962 studierte Boeheim, der deutscher Abstammung ist,<ref>Marquel Slaughter: Jim Boeheim will be remembered for his NCAA success, but a Section V upset sticks with him. In: Rochester Democrat and Chronicle. 9. März 2023, abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> an der Syracuse University. Er wurde Kapitän der Basketball-Hochschulmannschaft. Ab 1969 gehörte er dem Trainerstab an.<ref name=":0">Cuse's Boeheim not returning after 47 seasons. In: ESPN. 8. März 2023, abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Von 1976 bis 2023 betreute er die Hochschulmannschaft der Syracuse University als Cheftrainer. In seiner 47-jährigen Amtszeit<ref name=":1">Adrian Autry to Take Helm of Men's Basketball as Jim Boeheim's Storied Career Comes to an End. In: Syracuse University. 8. März 2023, abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> führte er Syracuse in der Big East Conference zu acht Hauptrundenmeisterschaften sowie zu fünf Meisterschaften in den Play-offs. 35 Mal nahm Syracuse unter Boeheims Leitung an der Meisterschaftsendrunde der ersten NCAA-Division teil.<ref name=":0" /> Nach Endspielniederlagen 1987 und 1996 gewann er 2003 den Meistertitel. Zwei weitere Male erreichte er mit der Mannschaft das Halbfinale.<ref name=":0" />

Insgesamt führte Boeheim die Mannschaft zu 1015 Siegen (bei 441 Niederlagen) und stand mit diesem Wert bei seinem Rücktritt 2023 auf dem zweiten Platz der ewigen Bestenliste in der ersten NCAA-Division.<ref name=":0" /> 101 Siege wurden ihm von der NCAA aberkannt. Diese stammen aus den Zeiträumen 2004 bis 2007 sowie 2010 bis 2012, als die Syracuse University wegen Verstößen gegen das NCAA-Regelwerk bestraft wurde.<ref name=":0" /> Zu den namhaften Spielern, die er als Syracuse-Trainer betreute, gehören Carmelo Anthony, Tyler Ennis, Derrick Coleman, Dion Waiters,<ref>Jim Boeheim builds his ultimate Syracuse player. In: NCAA. 8. März 2023, abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Adrian Autry (der 2023 Boeheims Nachfolger bei Syracuse wurde),<ref name=":1" /> Rony Seikaly, Sherman Douglas, John Wallace.<ref>Jim Boeheim's 9 best teams at Syracuse, ranked. In: NCAA. 8. März 2023, abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 23 Spieler, die Boeheim an der Syracuse University ausbildete, wurden in der ersten Runde des NBA-Draftverfahrens ausgewählt.<ref name=":0" />

Neben seiner Tätigkeit an der Syracuse University war er in zwei Amtszeiten Assistenztrainer der US-amerikanischen Nationalmannschaft. Zunächst war er als solcher bei der Weltmeisterschaft 1990 unter Cheftrainer Mike Krzyzewski tätig, als die US-Auswahl Bronze gewann.<ref>Eleventh World Championship 1990. In: USA Basketball. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 23. April 2025.</ref> Von 2006 bis 2016 bildete Boeheim bei der US-Nationalmannschaft erneut ein Gespann mit Krzyzewski und war in diesem Amt daran beteiligt, dass die Vereinigten Staaten bei den Olympischen Spielen 2008, 2012 und 2016 sowie bei der Weltmeisterschaft 2010 und 2014 jeweils die Goldmedaille gewannen.<ref>Jim Boeheim - Men's Basketball Coach. In: Syracuse University. Abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen 2006 und 2016 führten Krzyzewski und Boeheim die US-Nationalmannschaft zu 88 Siegen, nur ein Spiel wurde verloren.<ref>Jim Boeheim. In: USA Basketball. Abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2005 wurde Boeheim in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen. Seine Söhne Jimmy Boeheim und Buddy Boeheim wurden Berufsbasketballspieler, nachdem sie vorher auch an der Syracuse University gespielt hatten.<ref>Jimmy Boeheim - Men's Basketball. In: Syracuse University. Abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jimmy Boeheim wechselte später in die deutsche Basketball-Bundesliga.<ref>Jimmy Boeheim switches teams in Germany’s top division, ponders future. In: Syracuse.com. 17. Juli 2024, abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Tochter Jamie Boeheim spielte Basketball an der University of Rochester.<ref>Jamie Boeheim - Women's Basketball. In: University of Rochester. Abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Jim Boeheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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