Katja Kittler
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 1. März 1968 |
| Geburtsort | Bartmannshagen/Grimmen, Deutschland |
| Staatsbürgerschaft | Deutschland deutsch |
| Körpergröße | 1,85 m |
| Spielposition | Rückraum |
| Vereinsinformationen | |
| Verein | Karriere beendet |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| –1989 | Deutschland SC Empor Rostock |
| 1989– | Deutschland TV Lützellinden |
| –1995 | Deutschland Frankfurter HC |
| Nationalmannschaft | |
| Spiele (Tore) | |
| Deutschland Deutschland | 67 (228)<ref>dhb.de: Nationalspielerinnen, abgerufen am 16. September 2015</ref> |
Katja Werner (geb. Kittler) (* 1. März 1968 in Bartmannshagen/Grimmen) ist eine deutsche ehemalige Handballspielerin.
Verein und Ausbildung
In der DDR spielte Kittler für die Damenmannschaft des SC Empor Rostock, entlohnt mit lediglich 500 Ost-Mark monatlich.<ref>"DDR - Gläserne Athleten" in: Spiegel vom 27. November 1989</ref> Hier wurde sie in der Saison 1986/87 mit 108 Toren (49 Siebenmeter) Torschützenkönigin der DDR-Oberliga<ref>Torschützenköniginnen der DDR-Oberliga Frauen 1975 - 1991 auf handballdaten.de</ref> und gewann 1989 den DDR-Meistertitel. In Rostock legte sie dabei begleitend zu ihrer sportlichen Laufbahn das Vordiplom als Diplomsportlehrerin ab. Anfang der 1990er Jahre war Kittler, die am 17. November 1989 als erste aktive DDR-Sportlerin in den Westen übersiedelte, mit 1,85 Meter Körpergröße die größte Bundesliga-Handballerin. Die Rückraumspielerin, die nun parallel eine Ausbildung zur Bankkauffrau erfolgreich absolvierte, spielte zu jener Zeit für den TV Lützellinden. Dort gehörte sie bereits 1991 zur Mannschaft, die den Europacup gewann.<ref>"Maßstab Bundesliga - Sport Bild stellt vor: Die längsten und kleinsten Spieler", Sport-Bild vom 24. Februar 1993, S. 62f</ref> 1993 wurde sie mit Lützellinden überdies Deutscher Meister. Zwei Jahre später beendete sie beim Frankfurter HC ihre Karriere.<ref>giessener-allgemeine.de: Wende als Opening, abgerufen am 19. Oktober 2022</ref> Von 1997 bis 2002 studierte die Kommunikationswirtin Kittler an der Berliner Universität der Künste Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Xing-Profil Kittlers ( vom 2. Juni 2012 im Internet Archive)</ref>
Nationalmannschaft
Zudem war Kittler Mitglied sowohl der bundesrepublikanischen als auch der DDR-Nationalmannschaft und stand auch nach der Wiedervereinigung in Deutschlands Frauen-Nationalteam. Damit ist sie die einzige Frau, die in drei Nationalmannschaften spielte.<ref>"Moral statt Medaillen"</ref> Sie bestritt 67 Länderspiele.<ref>Handball-Star Katja Kittler Gast in Wildau. In: Berliner Zeitung. 15. April 1995, abgerufen am 10. Juni 2015.</ref>
Weblinks
- Katja Kittler im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kittler, Katja |
| ALTERNATIVNAMEN | Werner, Katja |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Handballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 1. März 1968 |
| GEBURTSORT | Bad Mannhagen |