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G-Cans

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Datei:Kasukabe2006 06 07.JPG
Die G-Cans unter Kasukabe (Präfektur Saitama)
Datei:Control room of the Metropolitan Area Outer Underground Discharge Channel - 2008 (cropped).jpg
Zentraler Kontrollraum

Koordinaten: 35° 59′ 50,3″ N, 139° 48′ 41,3″ O

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Die englische Abkürzung G-Cans bezeichnet das Shutoken Gaikaku Hōsuiro (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. etwa „äußerer Entwässerungskanal für das Hauptstadtgebiet“, engl. Metropolitan Area Outer Underground Discharge Channel), das weltgrößte unterirdische Entwässerungs- und Kanalisationssystem unter der Nationalstraße 16 bei der Stadt Kasukabe in der Präfektur Saitama nördlich von Tokio.

Es soll die vor allem während des Durchzugs von Taifunen anfallenden Wassermengen puffern und kontrolliert abführen. Die Bauarbeiten begannen 1992 und dauerten 15 Jahre. Die Baukosten beliefen sich auf mehr als 2 Mrd. Euro.<ref name="spiegel" /><ref>Ines Hielscher: Tokios Taifunschutz: Die Wasser-Kathedrale. In: Spiegel Online. 24. August 2017, abgerufen am 25. August 2017.</ref>

In einer Tiefe von 50 m unter der Erdoberfläche sind fünf Kavernen aus Beton mit einer Höhe von 65 Metern und 32 Metern Breite angelegt. Mit ihren 59 mächtigen Stützpfeilern bilden diese unterirdischen Wasserspeicher große Hallen, die an die Architektur von Kathedralen erinnern. 6,5 km unterirdischer Tunnel mit einem Durchmesser von bis zu 10 Metern verbinden die fünf Betonkübel.<ref name="Water-Technology">G-Cans Project, Kasukabe, Saitama, Greater Tokyo Area. Abgerufen am 24. Juli 2021.</ref> Ein Pumpensystem sorgt für den Abtransport des Wassers in den Fluss Edogawa, welcher in den Pazifik mündet. Mit einer Pumpenleistung von 10 MW können auf diese Weise 200 t Wasser pro Sekunde aus der Stadt in den Fluss gepumpt werden.<ref name="spiegel">Axel Bojanowski: Taifunschutz in Tokio: Unterirdische Kathedralen sammeln Regenfluten. In: Spiegel Online. 21. September 2011, abgerufen am 21. September 2011.</ref>

Zur Trockenzeit werden touristische Führungen in die unterirdischen Wasserspeicher angeboten.<ref name="spiegel" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />