Ketschenweiler
Ketschenweiler Große Kreisstadt Dinkelsbühl
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(35)&title=Ketschenweiler 49° 5′ N, 10° 15′ O
{{#coordinates:49,08441|10,25234|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Ketschenweiler | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 495 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 35 (1. Jan. 2015)<ref name="Ketschenweiler"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Ketschenweiler ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Ketschenweiler liegt in der Gemarkung Esbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografische Lage
Der Weiler liegt fünf Kilometer westnordwestlich des Dinkelsbühler Zentrums unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Fichtenau in Baden-Württemberg. Durch den Ort fließt der Krebsgraben (im Unterlauf Hinterwiesengraben genannt), der ein linker Zufluss des Hardgrabens ist (im Mittellauf Mühlgraben, im Unterlauf Walkenweiherbach genannt), der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Der Ort ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. 0,5 km nordöstlich liegt das Winterholz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Esbach (0,6 km südöstlich), nach Rauenstadt (0,5 km südlich) und nach Bernhardsweiler (1,2 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Ketschenweiler war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim und dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Rittergut Bernhardsweiler. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 5 Gütlein.<ref name="N432">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 432.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Ketschenweiler. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 156 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.<ref name="N557">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 557 f.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Ketschenweiler infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Esbach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. April 1971 wurde Ketschenweiler im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N557"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 10a: ehemaliger Bauernhof, zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach und Putzgliederung, zweites Viertel 19. Jahrhundert; Scheune, verputzter Massivbau mit Satteldach, bezeichnet „1833“.<ref>Denkmalliste für Dinkelsbühl (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich (Weidelbach) gepfarrt.<ref name="N432"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Ketschenweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 84 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Ketschenweiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Ketschenweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bernhardswend | Beutenhof | Beutenmühle | Botzenweiler | Burgstall | Dinkelsbühl | Esbach | Freundstal | Froschmühle | Gaismühle | Gersbronn | Hammermühle | Hardhof | Hardmühle | Hausertshof | Hausertsmühle | Hellenbach | Hohenschwärz | Holzapfelshof | Hungerhof (Ungerhof) | Karlsholz | Kemmleinsmühle | Kesselhof | Ketschenweiler | Knorrenmühle | Langensteinbach | Lohe | Lohmühle b.Neustädtlein | Maulmacher | Mögelins-Schlößlein | Mutschach | Neumühle bei Radwang | Neumühle bei Weidelbach | Neustädtlein | Oberhard | Obermeißling | Oberradach | Oberwinstetten | Pfaffenhof | Radwang | Rain | Rauenstadt | Reichertsmühle | Reuenthal | Rosenhof | Röthendorf | Rothhof | Sankt Ulrich | Scheckenmühle | Segringen | Seidelsdorf | Sinbronn | Sittlingen | Steineweiler | Tiefweg | Unsinnige Mühle (Ölmühle) | Untermeißling | Unterradach | Unterwinstetten | Veitswend | Waldeck | Walkmühle | Weidelbach | Weiherhaus | Weißhaus | Wolfertsbronn
Wüstungen: Fischhaus | Kobeltsmühle | Schießstätte | Siebentisch | Siechhaus