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Dorit Chrysler

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Datei:Dorit chrysler skc 5.jpg
Dorit Chrysler, Konzertaufnahme von 2006

Dorit Chrysler (* 12. September 1966 in Graz, eigentlich Dorit Kreisler) ist eine österreichische Musikproduzentin, Sängerin, Thereminspielerin, Tontechnikerin und Multiinstrumentalistin.

Leben und Wirken

Chrysler verlebte ihre Kindheit und Jugend in Österreich. Sie sang mit sieben Jahren im Kinderchor der Grazer Oper<ref name="nev">Kari Nevalainen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dorit Chrysler - a Master of Modern Theremin (Memento vom 10. Oktober 2014 im Internet Archive), Inner Magazine, 5. Februar 2010</ref> und blieb der Musik verbunden. Mit 18 zog sie aufgrund der Musikszene dort nach New York City,<ref name="thi">J. G. Thirlwell: Dorit Chrysler Interview by J.G.Thirlwell. 2006</ref> wo sie die experimentelle Rockband Halcion gründete. Sie arbeitete als Musikerin mit zahlreichen anderen Künstlern wie Elliott Sharp, Matt Johnson, Lary Seven und Toby Dammit (Swans), Foetus, Hans-Joachim Roedelius und Ultra Vivid Scene zusammen.

Seit 2000 tritt sie solo auf. In dieser Zeit entdeckte sie das Theremin für sich und begann sofort danach, es ernsthaft zu spielen.<ref name="thi" /> Sie trat mit ihm unter anderem im Wiener Konzerthaus, im CBGB, beim Roskilde-Festival, dem Ottawa Bluesfest<ref name="bio" /> und 2011 bei der Biennale in Venedig auf.<ref name="ner">Nero: Osloo - A Public Place in Venice By FOS, 28. Mai 2011</ref> Sie spielte in Kirchen, Museen und Clubs für experimentelle Musik. Sie trat auf der Weltausstellung 2005 in Aichi in Japan auf. Ihre Soundinstallation „1%“ läuft in einem Fahrstuhl<ref name="nev" /> im französischen Ministerium für Kultur.<ref name="bio">Doritchrysler.com: Dorit Chrysler (Biography)</ref> Sie spielte beim von Lidija Kawina veranstalteten 100. Geburtstagstribut für Clara Rockmore.<ref name="tw1">Thereminworld.com: Lydia Kavina Celebrates Clara Rockmore in New York, Virtually</ref>

In New York gründete sie mit Suzanne Fiol die New York Theremin Society, deren Vorsitzende sie ist.<ref name="wal" />

Chryslers Konzertprogramm besteht sowohl aus Popmusik wie aus Experimentalkompositionen. Neben dem Theremin spielt sie auch Harmonium, Mundharmonika, Air Synth und Keyboard.<ref name="bio" />

Für die Musik zum Spielfilm Happyland (2025) von Evi Romen wurde sie Ende März 2025 auf dem Filmfestival Diagonale mit dem Preis für die beste Filmmusik Spielfilm ausgezeichnet.<ref>Die Diagonale 25 hat ihre Preise verliehen. In: ORF.at. 31. März 2025, abgerufen am 4. April 2025.</ref>

Trivia

2011 beteiligte sie sich am Aprilscherz des größten Theremin-Herstellers Moog Music. Dieser kündigte eine polyphone Variante des monophonen Instruments an, das am 1. April von Dorit Chrysler vorgestellt wurde. Sie „spielte“ darauf eine ungewöhnliche Version von Stairway to Heaven.<ref name="wal">Lewis Wallace: PolyTheremin: Moog’s April Fools’ Day Gift to the World, Wired, 1. April 2011</ref>

Diskografie

  • 2000: Schlager on Parade (Plastic Tray Records, Single)
  • 2004: Best of (Plag Dich Nicht)
  • 2006: Tiny Thrills (PlagDichNicht)
  • 2011: Sea of Negligence Prurience Factory

mit Halcion

  • Squelch / With Biology of No Importance (1993, Single)
  • Yellow / Messy Marvin (1995, Single)
  • Lemongrass (1996)

Filmografie (Auswahl)

Anmerkungen

<references />

Literatur

Weblinks

Commons: Dorit Chrysler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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