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Dominik Windisch

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Dominik Windisch Vorlage:SportPicto
Windisch 2011 in Oslo
Verband ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
Geburtstag 6. November 1989 (36 Jahre)
Geburtsort BruneckItalien
Größe 180<ref>Dominik Windisch. Eurosport, abgerufen am 23. Februar 2020.</ref> cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Beruf Sportsoldat
Verein C.S. Esercito
Trainer Andreas Zingerle
Andrea Zattoni
Aufnahme in den
Nationalkader
2008
Debüt im IBU-Cup 12. Februar 2010
Debüt im Weltcup 8. März 2011 (WM)
Weltcupsiege 5 (2 Einzelsiege)
Status zurückgetreten
Karriereende 26. März 2022
Medaillenspiegel
OWS-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
YWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 2014 Sotschi Mixed-Staffel
Bronze 2018 Pyeongchang Sprint
Bronze 2018 Pyeongchang Mixed-Staffel
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2019 Östersund Massenstart
Bronze 2019 Östersund Mixed-Staffel
Silber 2020 Antholz Mixed-Staffel
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 2008 Ruhpolding Jugend-Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 14. (2016/17)
Einzelweltcup 14. (2012/13)
Sprintweltcup 13. (2016/17)
Verfolgungsweltcup 09. (2016/17)
Massenstartweltcup 09. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Sprint 0 0 1
Verfolgung 0 0 1
Massenstart 2 0 0
Staffel 3 5 5
IBU-Cup-Bilanz
Gesamt-IBU-Cup 18. (2010/11)
Einzel-IBU-Cup 15. (2021/22)
Sprint-IBU-Cup 22. (2010/11)
Verfolgungs-IBU-Cup 22. (2010/11)
letzte Änderung: Karriereende

Dominik Windisch (* 6. November 1989 in Bruneck, Südtirol) ist ein ehemaliger italienischer Biathlet und heutiger Biathlontrainer. Er debütierte 2011 im Weltcup und gewann dort 2016 sein erstes Rennen. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Östersund wurde Windisch Weltmeister im Massenstart. Zudem gewann er 2014 und 2018 insgesamt drei olympische Bronzemedaillen, zwei davon mit der Mixedstaffel.

Sportliche Laufbahn

Anfänge und Weltcupdebüt (bis 2011)

Windisch stammt aus der Südtiroler Gemeinde Rasen-Antholz, in der sich mit der Südtirol Arena ein regelmäßiger Austragungsort internationaler Biathlonveranstaltungen befindet. Wie sein fünf Jahre älterer Bruder Markus Windisch, der von 2004 bis 2014 dem italienischen Biathlon-Weltcupteam angehörte, besuchte Dominik Windisch die Sportoberschule in Mals.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Gewinner geben nie auf!“ (Dominik Windisch, Weltmeister 2019 Biathlon, Absolvent der Sportoberschule Mals) – Die Sportoberschule Mals feiert. (Memento vom 4. Juni 2020 im Internet Archive) In: Vinschger Wind. 28. Mai 2019.</ref> Er ist Teil der Sportgruppe des Italienischen Heeres (Centro Sportivo Esercito).<ref>BIATHLON: ARGENTO MONDIALE PER WINDISCH auf sportmilitarealpino.eu. 13. Februar 2020. Stand 2020 hatte Windisch den Dienstgrad eines Caporal Maggiore Scelto.</ref>

Seit 2007 nahm Windisch an internationalen Wettkämpfen im Nachwuchsbereich teil. Als Schlüsselerlebnis nannte er später die Jugendweltmeisterschaften 2008 in Ruhpolding, bei denen er – nach mehreren Top-30-Resultaten in den Einzelwettkämpfen – als Schlussläufer der Staffel gemeinsam mit Pietro Dutto und Lukas Hofer die Bronzemedaille gewann. Dieser Erfolg habe zur Aufnahme in die Nationalmannschaft sowie in die Heeresgruppe geführt und ihm somit das Verfolgen einer Profikarriere ermöglicht.<ref>Selbstporträt auf persönlicher Website. Abgerufen am 4. Juni 2020.</ref> In den folgenden Jahren lief Windisch auch in der nächsthöheren Altersklasse der Junioren mehrmals unter die ersten Zehn bei Weltmeisterschaften. Ab 2010 startete er im IBU-Cup, der zweithöchsten Wettkampfserie im Erwachsenenbereich, in der er regelmäßig Plätze unter den vorderen 20 Athleten erreichte. Sein bestes Ergebnis war dabei ein fünfter Rang im Sprint auf der Pokljuka im März 2010. Bei den Weltmeisterschaften 2011 erhielt Windisch einen Einsatz im 20-Kilometer-Einzelrennen, das er als 56. beendete; kurz danach fand er Berücksichtigung in der italienischen Weltcupmannschaft für das Saisonfinale am Holmenkollen in Oslo, wo er 63. des Sprints wurde.

Aufstieg in die erweiterte internationale Spitze (2011 bis 2016)

Datei:2020-01-10 IBU World Cup Biathlon Oberhof 1X7A4268 by Stepro.jpg
Windisch im Januar 2020 in Oberhof

Ab dem Winter 2011/12 zählte der zu diesem Zeitpunkt 22-jährige Windisch zur A-Mannschaft der italienischen Biathleten. Gemeinsam mit dem etwa gleichaltrigen Lukas Hofer, der sich bereits in den zwei vorherigen Saisons im Weltcupkader etabliert hatte, war Windisch dabei anfangs der jüngste Athlet im fünfköpfigen Männerteam.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. auf fisi.org (Federazione Italiana Sport Invernali). Archivierte Version vom 2. August 2012.</ref> Im Jänner 2012 nahmen Windisch und Hofer – hinter Christian De Lorenzi und Markus Windisch – die beiden Schlusspositionen der italienischen Staffel ein, die als erste seit 1994 wieder ein Weltcup-Staffelrennen gewann.<ref>Biathlon, Italia vince staffetta maschile Oberhof. Prima volta da 1994. auf lapresse.it. 5. Jänner 2012.</ref> Dominik Windisch hatte die Staffel auf Rang drei liegend von seinem Bruder übernommen und als Zweiter an Hofer übergeben. In gleicher Konstellation belegte die Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding Rang vier. Auch in den folgenden Jahren lief Windisch mit den Staffeln mehrmals unter die besten Zehn. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi startete er an der Seite von Hofer, Dorothea Wierer und Karin Oberhofer in der Mixed-Staffel und gewann die Bronzemedaille.

In den Einzelrennen des Weltcups verbesserte Windisch seine Ergebnisse kontinuierlich. Seine erste Saison im A-Kader beendete er als 78. des Gesamtweltcups, wobei sein bestes Ergebnis der 23. Rang im Sprint von Östersund im Dezember 2011 war, mit dem er seine ersten Weltcuppunkte gewonnen hatte. Die besten Zehn in einem Rennen der höchsten Wettkampfserie erreichte Windisch erstmals als Fünfter des Sprints von Sotschi im März 2013: Sein Rückstand auf den drittplatzierten Norweger Henrik L’Abée-Lund betrug 8,9 Sekunden, nachdem er zum ersten Mal in einem Weltcupwettbewerb ohne Fehlschuss geblieben war. In der Gesamtwertung des Weltcups 2012/13 reihte er sich auf dem 39. Platz ein und bestätigte dieses Resultat in den folgenden beiden Wintern (2013/14: 45., 2014/15: 39.) jeweils als zweitbester Italiener des Klassements hinter Lukas Hofer.

Im Februar 2016 entschied Windisch mit dem Massenstart im kanadischen Canmore sein erstes Weltcup-Einzelrennen für sich. Nach insgesamt vier von ihm gelaufenen Strafrunden im Wettbewerb ging er als Dritter auf die Schlussrunde, überholte dort Andrejs Rastorgujevs sowie Quentin Fillon Maillet und überquerte die Ziellinie mit 4,1 Sekunden Vorsprung auf Benedikt Doll.<ref>Sensationell! Dominik Windisch feiert ersten Weltcupsieg auf sportnews.bz. 6. Februar 2016.</ref> Über die gesamte Saison 2015/16 platzierte sich Windisch in sechs Einzelrennen unter den Top Ten und belegte in der Weltcup-Gesamtwertung den 22. Rang. Bei den Weltmeisterschaften 2016 am Holmenkollen erreichte er als beste Ergebnisse einen fünften Platz im Sprint sowie einen vierten Platz im Massenstart.

Olympische Medaillen und Weltmeistertitel (2016 bis Karriereende)

Windisch etablierte sich in der internationalen Spitze und belegte von 2016 bis 2020 jeweils einen der vorderen 25 Ränge in der Gesamtwertung des Biathlon-Weltcups. Im Jänner 2017 nahm er bei den Wettkämpfen von Oberhof sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung den dritten Platz ein. Am Ende der Saison 2016/17 stand er auf dem 14. Rang des Gesamtweltcups und war damit der bestplatzierte Italiener. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde Windisch im Sprint mit einem Schießfehler ebenfalls Dritter, wobei er 7,7 Sekunden Rückstand auf den fehlerfrei gebliebenen Olympiasieger Arnd Peiffer aus Deutschland hatte und 0,7 Sekunden Vorsprung auf den viertplatzierten Julian Eberhard. Mit der italienischen Mixed-Staffel um Lisa Vittozzi, Dorothea Wierer und Lukas Hofer gewann Windisch eine weitere Bronzemedaille. Als Schlussläufer setzte er sich dabei im finalen Spurt gegen Peiffer durch. Während dieses Zielsprints wechselte Windisch – bereits vor Peiffer in Führung liegend – seine Spur, was die deutsche Mannschaft als Behinderung ansah. Der entsprechende Protest wurde von der Jury abgelehnt.<ref name="SPON-1194460">Deutsche Biathleten verpassen Podest in der Mixed-Staffel. In: Spiegel Online. 20. Februar 2018, abgerufen am 9. Juni 2018.</ref> Die italienische Mixed-Staffel gewann in der gleichen Konstellation wie bei Olympia zudem zwei Weltcuprennen (in Kontiolahti im März 2018 und in Östersund im November 2019) sowie eine Bronze- beziehungsweise eine Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 2019 und 2020.

Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Östersund gewann Windisch neben der Bronzemedaille mit der Mixed-Staffel auch die Goldmedaille im Massenstart. Nach jeweils einem Schießfehler bei den ersten drei Einlagen kam er als Elfter zum abschließenden vierten Schießen. Während sämtliche vor ihm liegenden Athleten bei dichtem Schneefall mindestens einmal das Ziel verfehlten, traf Windisch mit allen fünf Schüssen und übernahm die Führung mit deutlichem Vorsprung. Im Ziel lag er 22,8 Sekunden vor Antonin Guigonnat.<ref>Überraschung! Außenseiter gewinnt Fehler-Festival auf sport.de. 17. März 2019.</ref> Im Februar 2022 nahm er zum dritten Mal an Olympischen Spielen teil und erreichte als Bestergebnis einen fünften Platz im Massenstart. Sein letztes Weltcuprennen bestritt der Italiener beim Weltcupfinale der Saison 2021/22 am Holmenkollen in Oslo,<ref>Karriereende! Dominik Windisch hat genug vom Biathlon. Abgerufen am 23. März 2022.</ref> infolge der italienischen Meisterschaften beendete er in der Woche darauf nach fast 300 Weltcupstarts und 17 Podestplätzen seine Karriere als Leistungssportler.

Trainerlaufbahn

Nach seinem Karriereende schlug Dominik Windisch eine Laufbahn als Trainer ein. Seit 2024 ist er gemeinsam mit Luca Ghiglione für die italienische Frauen-Juniorenmannschaft zuständig.

Statistiken

Weltcupsiege

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Canmore Massenstart
2. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund (WM) Massenstart
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
2. Vorlage:DatumZelle FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti Mixed-Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
3. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund Mixed-Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
<templatestyles src="FN/styles.css" />
<templatestyles src="FN/styles.css" /> <templatestyles src="FN/styles.css" />
2 
Mit Lisa Vittozzi, Dorothea Wierer und Lukas Hofer.

Weltcupplatzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 2 3 5
2. Platz 5 5
3. Platz 1 1 5 7
Top 10 1 12 1 8 59 81
Punkteränge 12 57 46 23 76 214
Starts 29 95 65 23 76 288
Stand: Karriereende

Weltcupwertungen

Ergebnisse bei Biathlon-Weltcups (Disziplinen- und Gesamtweltcup) gemäß Punktesystem:

Saison Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Gesamt
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2011/12 67. 28 87. 5 76. 33
2012/13 14. 53 29. 122 50. 36 38. 211
2013/14 39. 79 43. 61 44. 140
2014/15 30. 33 45. 65 46. 34 41. 22 39. 154
2015/16 50. 17 20. 159 37. 75 9. 135 22. 386
2016/17 29. 37 13. 192 9. 200 18. 96 14. 525
2017/18 46. 13 19. 137 26. 92 12. 131 21. 373
2018/19 19. 52 23. 138 21. 129 16. 113 17. 432
2019/20 28. 89 23. 71 16. 107 25. 267
2020/21 38. 66 31. 64 34. 22 37. 152
2021/22 39. 62 59. 19 56. 81

Olympische Winterspiele

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Olympische Winterspiele Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel
Jahr Ort
2014 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Sotschi 64. 11. 25. 25. 5. Bronze 3.
2018 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang 50. Bronze 3. 16. 17. 12. Bronze 3.
2022 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking 14. 30. 26. 5. 7.

Weltmeisterschaften

Ergebnisse bei Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2011 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Chanty-Mansijsk 56. nicht
ausgetragen
2012 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding 68. 4.
2013 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Nové Město 18. 57. 33. 7. 4.
2015 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti 91. 23. 35. 12. 7.
2016 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo 60. 5. 28. 4. 11. 8.
2017 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen 21. 18. 25. 24. 5. 4.
2019 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund 29. 27. 17. 1. 15. 3.
2020 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz 75. 48. 51. 14. 7. 2.
2021 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Pokljuka 45. 34. 36. 6.

Jugend-/Juniorenweltmeisterschaften

Windisch nahm 2008 an den Jugend- und ab 2009 an den Juniorenwettkämpfen teil.

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Staffel
Jahr Ort
2008 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding 16. 26. 28. 3.
2009 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Canmore 16. 31. 7.
2010 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Torsby 6. 23. 8. 10.

Weblinks

Commons: Dominik Windisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1999: Sven Fischer | 2000: Raphaël Poirée | 2001: Raphaël Poirée | 2002: Raphaël Poirée | 2003: Ole Einar Bjørndalen | 2004: Raphaël Poirée | 2005: Ole Einar Bjørndalen | 2007: Michael Greis | 2008: Emil Hegle Svendsen | 2009: Dominik Landertinger | 2011: Emil Hegle Svendsen | 2012: Martin Fourcade | 2013: Tarjei Bø | 2015: Jakov Fak | 2016: Johannes Thingnes Bø | 2017: Simon Schempp | 2019: Dominik Windisch | 2020: Johannes Thingnes Bø | 2021: Sturla Holm Lægreid | 2023: Sebastian Samuelsson | 2024: Johannes Thingnes Bø | 2025: Endre Strømsheim Vorlage:Klappleiste/Ende

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