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Christopher Lauer

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Datei:Christoph Lauer2.jpg
Christopher Lauer (2010)

David Christopher Georg Lauer (* 19. Juni 1984 in Simmern/Hunsrück)<ref>Benutzer:Commodore/ahw2011 – Piratenwiki. In: wiki.piratenpartei.de. Abgerufen am 20. September 2011.</ref> ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen, ehemalig Piratenpartei Deutschland, SPD)<ref name="christopherlauer.de">Über. In: Christopher Lauer. Abgerufen am 27. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Von September 2011 bis Oktober 2016 war er Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Im Februar 2018 zog er sich zunächst aus der Politik zurück.<ref>Christopher Lauer: Das vorläufige Ende meiner politischen Karriere. In: christopherlauer.de. 2. Februar 2018, abgerufen am 6. Februar 2018.</ref><ref>Christopher Lauer: Christopher Lauer spricht Klartext: Drei neue Gedanken. In: Die Tageszeitung: taz. 30. Oktober 2019, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 19. April 2020]).</ref> Im Februar 2021 bewarb er sich erfolglos um einen Listenplatz bei den Grünen für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin.<ref>Alexander Fröhlich u. Margarethe Gallersdörfer: Ex-Pirat Christopher Lauer will für die Grünen kandidieren. In: Der Tagesspiegel. 23. Februar 2021, abgerufen am 7. Dezember 2021.</ref>

Leben und politische Arbeit

Ausbildung und Beruf

Lauer wuchs in Bonn auf. Während der Schulzeit am Pädagogium der privaten Otto-Kühne-Schule im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg nahm er an der Hochbegabtenförderung Fördern, Fordern, Forschen der Universität Bonn teil und studierte Physik. Nach dem Abitur folgten Zivildienst und ein regulär aufgenommenes Physikstudium, das er aber abbrach. Im Jahr 2005 zog er nach Berlin, wo er ab 2006 an der Technischen Universität Berlin Kultur und Technik mit Schwerpunkt Wissenschafts- und Technikgeschichte studierte. Dieses Bachelorstudium beendete er im Jahr 2018. Der Titel seiner Abschlussarbeit lautete Umstände und Voraussetzungen für Wernher von Brauns Eintritt in das Heereswaffenamt.<ref>Umstände und Voraussetzungen für Wernher von Brauns Eintritt in das Heereswaffenamt, Bachelorarbeit an der TU Berlin/Fakultät I: Geisteswissenschaften, 2018</ref> 2021 schloss er an der TU Berlin ein Masterstudium in Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik mit Schwerpunkt Wissenschafts- und Technikgeschichte ab. Der Titel seiner Abschlussarbeit lautete Raketenentwicklung am Heereswaffenamt zwischen 1930 und 1937 unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Wernher von Brauns.<ref>Raketenentwicklung am Heereswaffenamt zwischen 1930 und 1937 unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Wernher von Brauns, Masterarbeit an der TU Berlin/Fakultät I: Geisteswissenschaften, 2021</ref><ref>Über www.christopherlauer.de</ref>

In den Jahren 2008 bis 2009 studierte er an der Zhejiang-Universität im chinesischen Hangzhou. Vom Frühjahr 2011 bis zur Abgeordnetenhauswahl im September 2011 war er in einem Unternehmen von Pavel Mayer angestellt.<ref>Lisa McMinn: Die halbe Firma sitzt im Parlament. In: Die Welt, 21. September 2011, abgerufen am 23. Oktober 2012.</ref>

Neben seiner Abgeordnetentätigkeit war Lauer ab Januar 2015 für den Axel-Springer-Konzern als freiberuflicher Berater in Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit tätig.<ref>Jan Thomsen: Ex-Pirat wird Berater für Axel Springer: Christopher Lauer erntet Häme für neuen Job. In: Berliner Zeitung, 7. Januar 2015.</ref> Von April 2015<ref>Ingo Rentz: Axel Springer: Ex-Pirat Lauer wird Leiter Strategische Innovationen. In: Horizont, 21. April 2015.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Shitstorm-erprobter neuer Springer-Berater: Who the F… is Christoph Lauer? (Memento vom 21. Juli 2019 im Internet Archive) In: Meedia, 22. April 2015, abgerufen am 22. April 2015.</ref> bis Ende 2015 war er Leiter Strategische Innovationen bei dem Medienkonzern. Der Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgehoben.<ref>Kurze Verlagskarriere: Ex-Pirat Lauer verlässt Springer-Konzern. In: Spiegel Online, 1. Januar 2016, abgerufen am 1. Januar 2016.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ex-Pirat Christopher Lauer hört bei Springer auf (Memento vom 1. Januar 2016 im Internet Archive) www.rbb-online.de, 1. Januar 2016, abgerufen am 1. Januar 2016.</ref>

Im Jahr 2017 übernahm Lauer eine Gastrolle in der Fernsehserie jerks.<ref>Christian Ulmens neue Serie „Jerks“ feiert heute Abend Premiere im Free-TV. In: Stern, 21. Februar 2017.</ref>

Piratenpartei

Nach seiner Rückkehr aus China trat er im Juli 2009 der Piratenpartei bei<ref>Lauers Seite im Piratenwiki</ref> und trieb nach dem Bundestagswahlkampf 2009 das von Mitgliedern des Berliner Landesverbandes entwickelte basisdemokratische Konzept der Liquid Democracy voran. Während seiner Zeit im Bundesvorstand in den Jahren 2010 und 2011 war er für die Implementierung der Liquid-Democracy-Software LiquidFeedback auf Bundesebene verantwortlich. Zusammen mit Marcel-André Casasola Merkle tauschte er sich regelmäßig im gemeinsamen Podcast Piratengespräche über die Parteientwicklung aus.<ref>Piratengespräche.</ref>

Am 16. Mai 2010 wurde Lauer auf dem fünften Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland in Bingen am Rhein zum Beisitzer im Bundesvorstand gewählt, nachdem er bei der Wahl zum Vorsitzenden mit 38 % zu 52 % gegen Jens Seipenbusch unterlag. Bis Mai 2011 nahm er als solcher unter anderem die Aufgaben des politischen Geschäftsführers der Piraten wahr. Dieser Aufgabenbereich war in der Partei auf Bundesebene zwischen 2009 und 2011 keinem festen Parteiamt zugeordnet. Auf dem Bundesparteitag in Heidenheim an der Brenz im Mai 2011 unterlag er Sebastian Nerz bei der Wahl zum Vorsitzenden mit 39 % zu 61 %. Am 1. März 2014 wurde Lauer mit 57,9 % zum Vorsitzenden der Piratenpartei Berlin gewählt.<ref>Martin Kröger: Lauer will Berliner Piraten mit Krawall aus der Krise führen. In: Neues Deutschland, 3. März 2014, abgerufen am 7. April 2024.</ref>

Abgeordnetentätigkeit

Im September 2011 erlangte er bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 über den zehnten Platz der Landesliste<ref>Piraten losen Spitzenplatz für die Landesliste. In: berlin.piratenpartei.de. Piratenpartei Deutschland Berlin, 20. März 2011, abgerufen am 21. April 2017.</ref> der Piratenpartei Berlin ein Mandat.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alle Gewählten (Memento vom 21. Juli 2019 im Internet Archive) beim Landeswahlleiter Berlin.</ref> Dieses nahm er als innen- und gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion wahr.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website des Berliner Abgeordnetenhauses (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)</ref> Bei der ersten Wahl zum Fraktionsvorsitzenden der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus unterlag er knapp.<ref>Sechs von 15 Piraten kandidieren für Vorsitz. In: www.morgenpost.de. 28. September 2011, abgerufen am 3. Januar 2012.</ref>

Am 22. Juni 2012 wurde er dann zusammen mit Andreas Baum zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Bei der darauffolgenden Wahl am 11. Juni 2013 trat Lauer nicht erneut an.<ref>Die Piraten beißen eines ihrer größten Talente weg. www.welt.de, 11. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013.</ref><ref>Pirat Lauer wirft hin – Von hundert auf null. www.taz.de, 11. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013.</ref> Seit dem 6. August 2013 war er Sprecher für Bürgerschaftliches Engagement der Piratenfraktion<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschluss im Redmine-System der Piratenfraktion (Memento vom 7. Oktober 2015 im Internet Archive)</ref> sowie Mitglied des Ausschusses für Bürgerschaftliches Engagement im Berliner Abgeordnetenhaus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschluss im Redmine-System der Piratenfraktion (Memento vom 16. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>

Trotz seines Parteiaustritts im September 2014 war Lauer zunächst weiterhin Mitglied der Fraktion der Piratenpartei.

Parteiaustritt

Datei:2017-03-19 Christopher Lauer SPD Parteitag by Olaf Kosinsky-1.jpg
Lauer auf dem SPD-Bundesparteitag, 2017

Am 18. September 2014 erklärte Lauer seinen Rücktritt vom Vorsitz des Landesverbandes Berlin und seinen Austritt aus der Piratenpartei. Seinen Rücktritt begründete er damit, dass er keine Mehrheit für seine bei seiner Wahl angekündigten Vorhaben zur Professionalisierung der Partei sehe.<ref>Austritt: Berliner Landeschef Lauer verlässt Piratenpartei. In: Spiegel Online. 18. September 2014, abgerufen am 18. September 2014.</ref> Bereits vor Lauers Rücktritt hatte Parteichef Stefan Körner seine Absicht angekündigt, ihn seines Vorsitzes entheben zu lassen, unter anderem wegen „verbaler Degradierungen der Piratenpartei“ und der öffentlich von Lauer postulierten Absicht, den Landesverband aus der Bundespartei herauszulösen.<ref>Vorwürfe nach Rücktritt von Berlins Piraten-Chef Lauer. In: Berliner Morgenpost. 19. September 2014, abgerufen am 20. September 2014.</ref>

Im Jahr 2016 schied Lauer zusammen mit dem Rest der Fraktion aus dem Berliner Abgeordnetenhaus aus, nachdem die Partei bei der Wahl nur mehr 1,7 Prozent der Stimmen erreichte, während 5 % für den Verbleib notwendig gewesen wären.

SPD

Im September 2016 trat er der SPD bei.<ref>Ex-Piratenpolitiker Lauer wird SPD-Mitglied. Abgerufen am 17. September 2016.</ref> Im Oktober 2017 sagte er in einem Interview, ihm sei zuvor von der damaligen SPD-Generalsekretärin Katarina Barley ein aussichtsreicher Listenplatz bei der Bundestagswahl in Aussicht gestellt worden.<ref>Christian Möller: Christopher Lauer. In: Durch die Gegend. Viertausendhertz, 6. Oktober 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Juli 2019; abgerufen am 6. Februar 2018 (ca. ab Minute 40).</ref> Im Mai 2019 trat er jedoch aus der SPD wieder aus.<ref name="christopherlauer.de" />

Bündnis 90/Die Grünen

Lauer wurde nach dem SPD-Austritt Mitglied der Grünen Alternative Liste. Er plante eine Kandidatur beim Berliner Landesverband für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2021,<ref>Ex-Pirat Christopher Lauer will für die Grünen kandidieren. Abgerufen am 24. Februar 2021.</ref> wurde aber vom Kreisverband nicht aufgestellt.<ref>BÜNDNISGRÜNE PANKOW: Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2021. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2021; abgerufen am 28. September 2021.</ref>

ADHS

Lauer erklärte im Januar 2012, dass er eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter (ADHS) habe. ADHS wurde bei ihm nach eigenen Angaben Mitte 2011 diagnostiziert. Lauer wolle mit seinem Schritt in die Öffentlichkeit „andere ADHSler dazu bewegen, mutig, selbstbewusst und offen mit diesem Zustand umzugehen“. Er steht offen dazu, dass er wegen ADHS ein Medikament mit dem Wirkstoff Methylphenidat einnimmt.<ref>Ich habe ADHS – und das ist auch gut so, Christopher Lauers Blog</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Piraten in der Politik – 100 Tage einer Aufsteigerpartei, RBB/WDR 2012; ab ca. 0:15:55 (Memento vom 27. Januar 2012 im Internet Archive)</ref> Dies thematisierte er unter anderem in der FAZ<ref>Christopher Lauer: Ich habe ADHS oder Vom Leben in einer linearen Welt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Februar 2012.</ref> und bei Talkshowauftritten bei Markus Lanz<ref>Video Markus Lanz (5. April 2012) in der ZDFmediathekVorlage:Abrufdatum (offline)</ref> sowie Stuckrad Late Night.<ref>Video Stuckrad Late Night (29. März 2012) in der ZDFmediathekVorlage:Abrufdatum (offline)</ref>

Politische Positionen

Gewaltschutzambulanz an der Berliner Charité

Die Errichtung der Gewaltschutzambulanz an der Charité – Universitätsmedizin Berlin geht auf eine Initiative Lauers zurück.<ref>Christopher Lauer: „Der Lauer war auch da“. In: Die Zeit. Nr. 32, 2016 (zeit.de [abgerufen am 28. April 2018]).</ref><ref>Werner van Bebber: Christopher Lauer: der Entschleunigte. In: Der Tagesspiegel. 23. Februar 2015, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 28. April 2018]).</ref><ref>Inneres. Bericht der Piratenfraktion zur Innenpolitik. (PDF) Christopher Lauer, S. 7, 73, abgerufen am 28. April 2018.</ref> Lauer stellte mit der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus den Antrag, an der Charité eine Gewaltschutzambulanz einzurichten, die es den Opfern von sexualisierter und häuslicher Gewalt ermöglichen sollte, die Spuren der Straftat vertraulich sichern zu können.<ref>Antrag der Piratenfraktion zur Gewaltschutzambulanz. (PDF) In: pardok.parlament-berlin.de. Abgerufen am 28. April 2018.</ref> Der Antrag wurde in der Plenarsitzung vom 12. September 2013 eingebracht.<ref>Protokoll der AGH Sitzung vom 12.9.2013. (PDF) In: pardok.parlament-berlin.de. Abgerufen am 28. April 2018.</ref> In der Plenarsitzung vom 3. Juli 2014 nahm das Abgeordnetenhaus eine Entschließung an, eine Gewaltschutzambulanz einzurichten.<ref>Entschließungsantrag. (PDF) In: pardok.parlament-berlin.de. Abgerufen am 28. April 2018.</ref> Mittlerweile wird die Gewaltschutzambulanz an der Charité jährlich mit einer Million Euro aus dem Berliner Landeshaushalt finanziert.<ref>Johanna Treblin: Eine Million Euro für die Gewaltschutzambulanz (neues deutschland). In: Neues Deutschland. 20. Februar 2018 (nd-aktuell.de [abgerufen am 28. April 2018]).</ref>

Ständige Mitgliederversammlung

Während seiner Mitgliedschaft in der Piratenpartei galt Lauer als Befürworter der Ständigen Mitgliederversammlung (SMV) als zusätzliches Parteiorgan.

„Was man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muss, ist das Bild, was wir abgeben. Wir fahren quer durch die Republik zu Bundesparteitagen, um unsere Computer einzustöpseln, um auf Twitter über den Bundesparteitag zu lesen und uns dann zu beschweren, dass das Internet nicht funktioniert.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Lauer zur SMV<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Wir bereiten diesem Treiben ein Ende“. (Memento vom 29. April 2018 im Internet Archive) In: Handelsblatt, 12. Mai 2013, abgerufen am 29. April 2018.</ref>

Urheberrecht und Leistungsschutzrecht

Am 4. September 2012 veröffentlichte Lauer einen Entwurf zu einer konkreten Änderung des Urheberrechtsgesetzes. Dieser basierte auf einem Beschluss der Piratenpartei aus dem Dezember 2011.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressemitteilung der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus vom 4. September 2012 (Memento vom 11. November 2012 im Internet Archive)</ref> Lauer wurde für die Art und Weise kritisiert, wie er den Entwurf einbrachte, da es gleichzeitig zur Veröffentlichung im LiquidFeedback-System der Partei Berichterstattung in Spiegel Online<ref>Gesetzentwurf zum Copyright: Piraten legen Reförmchen vor. In: Spiegel Online, 4. September 2012.</ref> und Welt Online<ref>Berliner Piraten düpieren die Parteispitze. In: Welt Online, 4. September 2012.</ref> gab.<ref>Sven Becker, Annett Meiritz, Merlind Theile: Der Showpirat. In: Der Spiegel. Nr. 37, 2012, S. 34 (online10. September 2012).</ref><ref>Piraten als böse Stiefkinder. In: Spiegel Online, 12. Dezember 2012.</ref> Im LiquidFeedback-System der Piratenpartei erhielt der Entwurf eine Mehrheit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />LiquidFeedback-System der Piratenpartei Deutschland: Konkrete Änderungen am Urheberrechtsgesetz, die sich aus Beschlüssen von Offenbach ergeben (Memento vom 20. August 2014 im Internet Archive)</ref>

Anlässlich der Google-News-Initiative gab Lauer im Mai 2015 in seiner Funktion als Leiter Strategische Innovationen des Axel-Springer-Verlags<ref>Jan Thomsen: Leiter Strategische Innovationen: Ex-Pirat Christopher Lauer hat neuen Job bei Springer. In: Berliner Zeitung. 22. April 2015, abgerufen am 5. Mai 2015.</ref> dem Nachrichtenmagazin Spiegel ein Interview.<ref>Ih: Verlage: „Transparente Industriespionage“. In: Der Spiegel. Band 19, 2. Mai 2015 (spiegel.de [abgerufen am 28. April 2018]).</ref> In diesem äußerte er sich in Bezug auf das Leistungsschutzrecht dahingehend, dass sich der Internetkonzern Google an geltendes deutsches Recht halten solle. Dies wurde von Teilen der Netzgemeinde als Kehrtwende zu seiner bisherigen Position wahrgenommen.<ref>Markus Beckedahl: Neuer Job, neue Meinung: Piraten MdA Christopher Lauer ist jetzt für Leistungsschutzrecht. In: Netzpolitik.org. 2. Mai 2015, abgerufen am 5. Mai 2015.</ref>

Veröffentlichungen

Politische

Wissenschaftliche

  • Umstände und Voraussetzungen für Wernher von Brauns Eintritt in das Heereswaffenamt. Bachelorarbeit an der TU Berlin/Fakultät I, Geisteswissenschaften im Kernfach Wissenschafts- und Technikgeschichte, 2018 (PDF).
  • Ein Mann will nach oben. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6. Januar 2019, S. 39 (online).

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Andreas Janson (2007–2008) | Andreas Baum (2008–2011) | Gerhard Anger (2011–2012) | Hartmut Semken (2012) | Christiane Schinkel (2012) | Gerhard Anger (2012–2014) | Christopher Lauer (2014) | Bruno Kramm (2014–2016) | Simon Kowalewski (seit 2016)

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