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Anatolyj Ewtuschenko

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Datei:RIAN archive 567785 USSR vs. Romania.jpg
Anatolyj Ewtuschenko (stehend) bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau

Anatolyj Nykolaewytsch Ewtuschenko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value);<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> * 1. September 1934 in Gorlowka; † 6. Januar 2026 in Mödling, Österreich<ref>Gold für Moskau, Grundstein in Margareten: Zum Tod von Anatoly Evtushenko. In: derstandard.de. 8. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref><ref>Er sammelte Titel, aber zwei Niederlagen machten ihn unvergessen. In: spiegel.de. 8. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref>) war ein sowjetischer bzw. russischer Handballspieler und -trainer.

Laufbahn

Anatolyj Ewtuschenko gewann mit MAI Moskau 1960 die sowjetische Meisterschaft im Feldhandball.<ref>На 92-м году ушёл из жизни легендарный тренер, двукратный олимпийский чемпион со сборной СССР Анатолий Евтушенко. In: rushandball.ru. 7. Januar 2026, abgerufen am 7. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Trainer gewann er mit der Mannschaft 1965, 1970, 1971, 1972, 1974 und 1975 im Hallenhandball die UdSSR-Meisterschaft. International gewann Moskau 1973 den Europapokal der Landesmeister.<ref name="Tod">ФГР скорбит. In: rushandball.ru. 7. Januar 2026, abgerufen am 7. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mit der sowjetischen Studentennationalmannschaft wurde er als Trainer 1968 Weltmeister.<ref name="Tod" />

Ewtuschenko gewann als Trainer der sowjetischen Handballnationalmannschaft der Männer bei den Olympischen Sommerspielen 1976 und 1988 jeweils die Goldmedaille sowie 1980 die Silbermedaille.<ref name="Tod" /> Ferner wurde er mit der Sowjetunion 1982 Weltmeister und belegte mit ihr bei der Weltmeisterschaft 1978 und der Weltmeisterschaft 1990 jeweils den zweiten Platz.<ref name="Tod" />

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Anfang der 1990er Jahre wurde Ewtuschenko in der Saison 1991/92 zunächst Sportdirektor und in der Saison 1992/93 Trainer beim damaligen Handball-Bundesligisten TSV Milbertshofen in Deutschland, wo er einen Vertrag bis zum 30. Juni 1994 besaß. Dort wurde er jedoch nach internen Differenzen im Dezember 1992 durch Klaus Voik ersetzt<ref>„Bundesligen ohne Fußball“, Sport-Bild vom 22. Dezember 1992, S. 42</ref><ref>Trainer Jewtuschenko in Milbertshofen entlassen. In: Neue Zürcher Zeitung, Nummer 296. 19. Dezember 1992, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref> und war danach nur noch mit den Aufgaben eines Sportdirektors betraut.<ref>„Milbertshofens tiefer Fall – Ex-Trainer Ewtuschenko packt aus“, Sport-Bild vom 31. März 1993, S. 51</ref> Milbertshofen zog sich nach Ende der Saison 1992/93 aus der Bundesliga zurück.

Anschließend führte sein Weg ihn im Juli 1993 nach Kuwait.<ref>Handball: Jewtuschenko nach Kuwait. In: Thuner Tagblatt, Band 117, Nummer 175. 30. Juli 1993, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref> Mit dem dortigen Nationalteam gewann er 1995 die Asienmeisterschaft und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele im darauffolgenden Jahr, an denen er nicht mehr als Nationaltrainer teilnahm.<ref>Pflichtaufgabe erfüllt – Handball von Kuwait nie gefordert. In: Neue Zürcher Zeitung, Nummer 174. 29. Juli 1996, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref>

Später erfolgte noch ein durch Gunnar Prokop veranlasstes, weniger erfolgreiches Engagement im Damen-Handball, als er in Österreich den Verein Hypo Niederösterreich sowie in der Saison 1997/98 die Nationalmannschaft der Austria betreute. Danach arbeitete er für den Wiener Handballclub Fivers Margareten, mit dem ihm 1999 der erste nationale Pokalsieg in der Vereinsgeschichte gelang. Im März 2000 trat er als Trainer zurück.<ref>Der Guru, dem man glaubt. tagblatt-wienerzeitung.at, 24. März 2000, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref> Er organisierte den Nachwuchsbereich, die Fivers-Handballschule, und blieb dem Verein weiterhin als Sportdirektor und Berater treu.<ref>Meister Fivers in CL-Quali gegen Dinamo Minsk. Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, 27. Juni 2011, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref><ref>Die FIVERS trauern um Anatoly Evtushenko. fivers.at, 7. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />