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Botallack Mine

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Datei:Botallack Mine (Cornwall) 2014.jpg
Denkmalgeschützte Ruine des Erzröstofen der Botallack Mine
Datei:Botallack Crowns engine houses.jpg
Die alten Maschinenhäuser der Crown Mine
Datei:Botallack Mine, Cornwall engraving by William Miller after C Stanfield.jpg
Botallack Mine, 1836, Gravur von William Miller nach Clarkson Stanfield

Die Botallack Mine ist ein ehemaliges Bergwerk im Bergbaurevier St Just, Cornwall. Die Förderung von erzhaltigen Mineralen fand hier in der Zeit vor 1721 bis zur Stilllegung im Jahre 1914 statt. Dabei befand man sich tief unter dem Meeresspiegel.<ref>B. Trevail: Curious Cornwall. Tor Mark Press, Truro 1969, S. 5.</ref>

Geschichte

Der heute als Botallack Mine bekannten Bergwerkskomplex umfasst eine Vielzahl kleinerer und größerer Gruben und Schächte. Die wiederkehrende Bezeichnung Wheal ist die anglisierte Schreibweise des kornischen Begriffs huel, der für Werk im Sinne einer Produktionsstätte steht und synonym für Bergwerk verwendet wird.<ref>John Weale: A Dictionary of Terms Used in Architecture, Building, Engineering, Mining, Metallurgy, Archaeology, the Fine Arts, etc. with explanatory Oberservations on various Subjects connected with Applied Science and Art. 1873, S. 557 (WhealSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 2. November 2025]).</ref> Zum Verbund der Botallack Mine zählen unter anderem die Bergwerke Wheal Chase, Wheal Cock, Wheal Hazard, Wheal Hen und Wheal Tolvan, auch als Wheal Tolvaen bezeichnet, daneben Grylls Bunny, die Crown Mine, die Carnyorth Mine und die Parknoweth Mine. Im Verlauf der über 300-jährigen Bergbaugeschichte wechselten viele dieser Betriebe mehrfach ihren Namen. Einige stellten den Betrieb bereits frühzeitig ein, während andere sich zu größeren Einheiten zusammenschlossen, um den Abbau fortzuführen.

Die auf dem ehemaligen Betriebsgelände stehenden Gebäude stehen heute unter dem Denkmalschutz des National Trust. Sie sind Teil der historischen Bergbaulandschaft von Cornwall und West Devon, die 2006 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde. Unter den erhaltenen Gebäude sind das Verwaltungsgebäude,<ref>The Count House, Botallack Mine North West of Botallack, St. Just - 1159591. In: Historic England. Abgerufen am 2. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der Kalzinierofen<ref>Tin mine calciner at Botallack Mine, St. Just - 1004280. In: Historic England. Abgerufen am 2. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und die beiden spektakulär auf einer Klippe stehenden Maschinenhäuser der Crown Mine.<ref>The Crowns Engine Houses, St. Just - 1143267. In: Historic England. Abgerufen am 2. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mineralfunde

Datei:Cassiterite-253926.jpg
Kassiteritkristalle aus der Botallack Mine

In der Botallack Mine wurden bis 2011 insgesamt über 179 Minerale und Varietäten entdeckt, darunter das Typlokalitätsmineral Botallackit.<ref name="Mindat">Botallack Mine, Botallack, St Just, Cornwall, England, UK. In: Mindat. Abgerufen am 2. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Liste der entdeckten Minerale und Varietäten).</ref>

Zu den im Rahmen der Kupfer- und Zinngewinnung abgebauten Erzen gehörten vor allem die Minerale Kassiterit (Zinnstein), Chalkosin (Kupferglanz), Chalkopyrit (Kupferkies), Bornit (Buntkupferkies) sowie Arsenopyrit (Arsenkies), das zur Gewinnung von Arsen diente. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Mineralien nachgewiesen, darunter gediegenes Kupfer, Silber, Antimon und Bismut, sowie Quarz und dessen Varietäten Rauchquarz, Amethyst, Citrin, Chalcedon, Jaspis und Karneol, wie auch die Uranminerale Uraninit und dessen Varietät Pechblende und Schmucksteinminerale wie Chrysokoll, diverse Granate, Opal, Rhodochrosit und Türkis.<ref name="Mindat" />

Weblinks

Commons: Botallack Mine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 50° 8′ 35″ N, 5° 41′ 35,5″ W

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