Zum Inhalt springen

Johann Gutmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 21:09 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Johann Gutmann (* 16. März 1948 in Stockerau; † 18. Juni 2011 in Bobbio)<ref>Biographische Daten und Nachruf auf Johann Gutmann, Skyrevue Österreich, 3/2011 (PDF; 4,5 MB)</ref> war ein österreichischer Ingenieur und Pilot.

Leben

Der gelernte Tischlermeister Johann Gutmann war seit 1978 als Segelfluglehrer beim ESV-Amstetten Flugsport aktiv. 1983 erhielt er den Berufspilotenschein mit Instrumentenflugberechtigung. 1994 und 2008 errang er den Weltmeistertitel im Präzisionsflug bei der Teildisziplin „Ziellanden“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vereinsgeschichte ESV-Amstetten Flugsport (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/esv-flug.at bei esv-flug.at, abgerufen am 17. September 2011</ref><ref>Weltmeisterschaft 2008 (PDF; 18 kB)</ref> Er war mehrmals Staatsmeister und nahm an Europa- und Weltmeisterschaften teil.<ref name="aeroclub"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Abschied von LV-Präsident Ing. Hans Gutmann (Memento vom 26. Januar 2016 im Internet Archive) bei noe-aeroclub.at, abgerufen am 17. September 2011</ref> 1997 belegten er und sein Kollege Landerl mit dem österreichischen Nationalteam bei der Weltmeisterschaft in der Türkei den dritten Rang in der Mannschaftswertung.

1989 begann er ein eigenes Flugzeug zu bauen, eine Glasair II-SRG.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Foto der von Gutmann aufgebauten Maschine (Memento vom 3. September 2011 im Internet Archive)</ref> Sieben Jahre später trat er darin einen Alleinflug um die Welt an. Der Flug begann in Wels und dauerte 167 Stunden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht über die Flugplanung (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 1,4 MB)</ref> Diese Erfahrung verarbeitete Gutmann später in seinem Buch Mein Flug um die Welt – Tagebuch eines Alleinfluges um die Welt im selbstgebauten Flugzeug.

2010 wurde Gutmann Präsident der Motorflugkommission (GAC) der FAI<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hans Gutmann (Memento vom 26. August 2011 im Internet Archive) bei fai.org, abgerufen am 17. September 2011</ref> und des Niederösterreichischen Landesverbandes des Österreichischen Aero Clubs.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ing. Hans Gutmann (Memento vom 18. Oktober 2011 im Internet Archive) bei esv-flug.at, abgerufen am 17. September 2011</ref><ref name="aeroclub" />

Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte Gutmanns Flugzeug vom Typ Cessna 172 am 18. Juni 2011 in Bobbio ab. Beim Absturz starb noch eine weitere Person. Ein zunächst schwer verletzter Mitflieger starb aufgrund schwerer Brandwunden und Frakturen später im Krankenhaus.<ref>Cessna in Italien abgestürzt: Drei Österreicher tot bei orf.at, abgerufen am 30. Mai 2022</ref><ref>Cessna-Absturz in Italien tötet drei Österreicher bei austrianwings.info, abgerufen am 17. September 2011</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cessna-Absturz: Drei Österreicher tot. (Memento vom 21. Juni 2011 im Internet Archive) In: Kurier.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cessna stürzte in Italien ab: 3 Tote (Memento vom 24. Juni 2011 im Internet Archive)</ref>

Gutmann hinterließ eine Ehefrau und eine Tochter.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein