Consolea spinosissima
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| Consolea spinosissima | ||||||||||||
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| Datei:Opuntia spinosissima 3zz.jpg
Consolea spinosissima | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Consolea spinosissima | ||||||||||||
| (Mill.) Lem. |
Consolea spinosissima ist eine Pflanzenart in der Gattung Consolea aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton spinosissima leitet sich vom Superlativ des lateinischen Adjektivs spinosus für ‚dornig‘ ab.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 225.</ref>
Beschreibung
Consolea spinosissima wächst aufrecht baumförmig mit verzweigter Krone und erreicht Wuchshöhen von bis zu 4,5 Meter. Der fast zylindrische Stamm ist stark bedornt. Er erreicht eine Höhe von bis zu 2,5 Meter und Durchmesser von 8 Zentimeter. Die elliptischen bis verlängerten, trüb- bis hellgrünen, ziemlich dicken Triebabschnitte sind netzartig gemustert. Sie sind 15 bis 28 Zentimeter lang und 5 bis 9 Zentimeter breit. Die Glochiden sind braun. Die ein bis drei gelblichen bis weißen, nadeligen Dornen, die manchmal auch fehlen können, sind bis zu 8 Zentimeter lang.
Die anfangs orangegelben Blüten werden später rötlich. Sie sind 3 bis 7,5 Zentimeter lang und weisen einen Durchmesser von 1,2 bis 2,5 Zentimeter auf. Die häufig abgeflachten, gelben Früchte sind bedornt. Sie erreichen eine Länge von 2 bis 6 Zentimeter und einen Durchmesser von 2 bis 4 Zentimeter.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Consolea spinosissima ist endemisch in Jamaika verbreitet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über drei küstennahe Standorte im Süden des Landes.
Die Erstbeschreibung als Opuntia spinosissima erfolgte 1768 durch Philip Miller.<ref>Philip Miller: Gardeners Dictionary. 8. Auflage, Band 2, 1768, [ohne Seitenangabe] (online).</ref> Charles Lemaire stellte sie 1862 in die Gattung Consolea.<ref>Ch. Lemaire: Sur les Cactées. Découverte d'un nouvel organe et établissement d'un nouveau genre. In: Revue Horticole 1862. Paris 1862, S. 174 (online).</ref> Ein Synonym ist Cactus spinosissimus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Mill.) Martyn (1871).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt. Es existieren drei unterschiedliche Populationen, von denen in der größten etwa 200 Exemplare der Art vorhanden sind. An diesem Standort ist die Artenanzahl zwischen 2005 und 2007 konstant geblieben. Die beiden anderen Populationen enthalten jeweils 20 bzw. 50 Exemplare der Art. Über die zukünftige Entwicklung der Populationen liegen derzeit keine Daten vor.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.3. Eingestellt von: Negrón-Ortiz, V. & Griffith, P., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 134.
Einzelnachweise
<references />
Weiterführende Literatur
- Lara I. Strittmatter, Vivian Negrón-Ortiz, R. James Hickey: Subdioecy in Consolea spinosissima (Cactaceae): breeding system and embryological studies. In: American Journal of Botany. Band 89, 2002, S. 1373–1387 (doi:10.3732/ajb.89.9.1373).