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Bieselbach

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Bieselbach
Gemeinde Horgau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Bieselbach 48° 24′ N, 10° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 23′ 37″ N, 10° 39′ 17″ O
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Höhe: 300 m ü. NHN
Postleitzahl: 86497
Vorwahl: 08294
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Bieselbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Horgau im schwäbischen Landkreis Augsburg in Bayern.

Geschichte

Zwischen 1126 und 1179 erscheint in den Urkunden des Klosters St. Ulrich und Afra "Marchwart de Pouzilnbach wiederholt als Zeuge. Im 12. Jahrhundert besaß St. Ulrich auch die dortige Mühle "Puzilinbach molendinum".<ref>Steichele, S. 72.</ref> Auf den Bürger von Augsburg Gabriel Hössler folgte 1419 als Besitzer Jose Gag, 1422 Sebold Mörlin und darauf Lienhart Langenmantel, letzterer besaß den Maierhof, Zenten und das Gericht als Burgauer Lehen. 1429 veräußerten die Langenmantel ihren gesamten Besitz inkl. Bieselbach an Franz Sighart, der es wiederum 1460 an die Rehlinger abtrat, die 1532 durch Abkauf eines Hofes vom Kloster St. Ulrich und Afra die Herrschaft über den gesamten Ort erlangen konnten. Kaiser Leopold I. zog Bieselbach, nach dem Tod Raymund Carl von Rehlingen, mit dem die Linie Rehlingen zu Horgau im Mannesstamm erlosch, als erledigtes Lehen 1691 ein. Marx Anton von Rehlingen zu Hainhofen, der mit der Erbentochter von Raymund Carl von Rehlingen, Maria Eleonore Antonia Elisabeth von Rehlingen verheiratet war, versuchte die Herrschaft als Kunkellehen zurückzuerhalten.<ref>HAB, S. 491.</ref> Seit dem war der Ort in der Herrschaft zweigeteilt. Die Rehlingen besaßen ein Hof und sieben Sölden; zwei Höfe, drei Sölden, Zehnten und Gericht seit 1691 die Freiherren von Thun.<ref>Steichele, S. 72.</ref> Das Hochgericht war bis zum Ende des Alten Reiches bei der vorderösterreichischen Markgrafschaft Burgau.<ref>HAB, S. 558.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Horgau

Literatur

Weblinks

Commons: Bieselbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />