Deep-fried Butter
Deep-fried Butter (englisch für „frittierte Butter“) ist ein Gebäck, das aus den Vereinigten Staaten stammt. Es besteht aus Butter, die mit einem süßen Teig umhüllt und dann frittiert wird. Teilweise wird sie vorher auf einen Stab gesteckt oder sie wird danach noch mit einer Zucker-und-Zimt-Schicht überzogen.<ref name="saw">Jane E. Allen: Tasty Trumps Nutritious: Deep-Fried Butter, ABC News 12. August 2011</ref>
Angeboten wird das Gebäck fast ausschließlich auf Jahrmärkten, oft in Kombination mit ähnlichen Gerichten wie Corn Dogs, frittiertem Bacon, frittiertem Keksteig oder frittierten Schokoriegeln.<ref name="mil">Lisa Millar: Butter on a stick, 13. August 2011, ABC Australien</ref> Einer der bekanntesten Stände gehört Abel Gonzales Jr., der auf der Texas State Fair in Dallas bis zu 40.000 Portionen des Gerichts verkauft.<ref name="gil217">Steve Gillman: 101 Weird Ways to Make Money: Cricket Farming, Repossessing Cars, and Other Jobs With Big Upside and Not Much Competition. John Wiley and Sons, 2011, ISBN 1118085744, S. 217</ref> Gonzales, der in den Jahren zuvor bereits frittierten Bacon angeboten hatte, erfand das Gericht für die Texas State Fair 2009.<ref name="saw"/> In Gonzales' Originalrezept ummantelte er ein Butterstückchen mit einem süßen Teig, und beschrieb den Geschmack „wie das buttrigste Butterbrot, das zu essen ist“.<ref name="hen">Scott Hensley: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />New Frontier In Fatty Food: Deep-Fried Butter ( vom 26. Januar 2012 im Internet Archive), National Public Radio 4. September 2009</ref> Er bot das Gericht dort in den Geschmacksrichtungen Natur, Kirsche, Traube und Knoblauch an.<ref name="bon">Sara Bonisteel_ <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deep Fried Butter Update ( vom 1. September 2011 im Internet Archive), Slashfood 9. September 2009</ref> Dort gewann das Gericht den Preis für die kreativste Kreation.<ref name="nay174">June Naylor, Judy Wiley: Insiders' Guide to Dallas & Fort Worth Globe Pequot, 2009 ISBN 0762753137</ref> In den folgenden Jahren verbreitete es sich über Jahrmärkte in Nordamerika, und war beispielsweise in San Diego,<ref name="pic">Daily Telegraph: Pictures of the Day, 30. Juni 2011</ref> Des Moines,<ref name="saw"/> Orange County,<ref name="ste">Jeannine Stein: Fair food: Deep-fried and guilt-free. Well, almost., L.A. Times, 9. August 2011</ref> Wisconsin<ref name="vor">Jim Vorel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eating Badly: Deep Fried Butter ( des Vorlage:IconExternal vom 26. April 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., DecaturAde, 17. August 2011</ref> oder Toronto zu sehen.<ref name="gam">On the menu at Toronto's CNE this year: deep-fried butter, Toronto Globe and Mail, 19. August 2010</ref>
In der kurzen Zeit seines Bestehens wurde das Gericht ein beliebtes Beispiel für „ungesunde amerikanische Küche“. Die Los Angeles Times attestiert ihm bereits den Ruf als vielleicht „schlimmstes vorstellbares Gericht auf diesem Planeten“.<ref name="ste"/> Allein die Butter ohne Teigmantel, ohne Frittieröl und ohne Zuckerüberzug, habe etwa 500 Kilokalorien.<ref name="saw"/> In Kalifornien etwa boten Stände eine Coronary Combo (etwa Herzkrankheits-Kombination) an, zu der neben einer Portion frittierter Butter auch schokoladenüberzogener Bacon gehört.<ref name="saw"/>
Weblinks
Anmerkungen
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