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Meduris

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Meduris oder Meduros ist der Name einer rätselhaften keltischen Gottheit, die mit Teutates in Verbindung gebracht wird, und zwar in der Form Toutatis Medurini (Dativform).<ref name="HB">Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 673 f.</ref>

Etymologie

Eine Inschrift aus Rom,<ref>CIL VI, 31182 Petiganus / Placidus / Toutati / Medurini / votum sol/vet(!) anni/versarium </ref> nennt diesen Doppelnamen<ref>Bernhard Maier: Die Religion der Kelten: Götter, Mythen, Weltbild. S. 91. (Online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref>, außerdem sind auch noch zwei weitere aus dem Elsass bekannt. Die dort entzifferten Namensformen Meduros bzw. Meduris könnten etymologisch mit dem Stammwort *Medrus zusammenhängen, einem Götternamen, über dessen Träger und seine Funktion oder Mythologie nichts bekannt ist. Bei einer der Inschriften aus dem Elsass, aus Brumath (Brocomagus, Germania superior)<ref>CIL XIII, 6017 D(eo) Medru Matu/tina Cobnert(i)</ref>, zeigt das dazugehörende Relief einen nackten Krieger mit Helm, Speer und einem Stierkopf.

Ein Zusammenhang mit dem irischen Gott Midir wird ebenfalls nicht ausgeschlossen.<ref name="HB" />

Literatur

  • Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.
  • Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter, Mythen, Weltbild. Beck, München 2001, ISBN 3-406-48234-1.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>