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Renate Barken

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Datei:Ingeborg Martay 2001.jpg
(li.) Ingeborg Martay (Renate Barken) und Besucherin. Vernissage der Künstlerin Rengha Rodewill (2000)
Datei:Grabstelle Oscar und Ingeborg Martay.jpg
Grabstätte Oscar und Ingeborg Martay (2018)

Renate Barken (* 25. Juli 1920 in Potsdam; † 6. Februar 2014 in Berlin) als Ilse Ingeborg Ferfert<ref>Renate Barken. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 8. November 2021.

</ref> verh. Ingeborg Martay<ref>Siehe Bild Grabstätte Oscar und Ingeborg Martay</ref> war eine deutsche Schauspielerin, Regisseurin, Synchronsprecherin und Filmproduzentin.

Leben

Seit den 1940er Jahren trat Barken als Schauspielerin in Filmproduktionen auf. Sie spielte unter der Regie von Boleslaw Barlog in Der grüne Salon, neben Gustav Fröhlich in Stips und in Hans-Waldemar Bublitz’ Adaption von Jacques Devals Geliebter Schatten.

Als Theaterschauspielerin trat Barken beispielsweise am 16. Februar 1952 neben Gisela Trowe und Klaus Kinski in der deutschen Uraufführung von Julien Luchaires Die Zwanzigjährigen im Hebbeltheater in Berlin auf.<ref>Die Zwanzigjährigen. In: oocities. Abgerufen am 10. Januar 2021 (Spiegel von geocities.com).</ref>

Daneben arbeitete sie als Regisseurin und realisierte gemeinsam mit dem Kameramann Ernst Wilhelm Fiedler den Dokumentarfilm Großstadtsonntag (1958). 1961 schrieb sie das Drehbuch für Herbert Ballmanns Dokumentarfilm Deutschland ohne Feigenblatt.

Außerdem arbeitete Barken umfangreich in der Synchronisation und in Hörspielproduktionen und lieh ihre Stimme beispielsweise Margaret Sheridan in Das Ding aus einer anderen Welt, Patricia Hitchcock in Der Fremde im Zug, Terry Moore in Panik um King Kong und Sonja Henie in Adoptiertes Glück.

Privates

1955 heiratete Barken Oscar Martay, den Initiator der Internationalen Filmfestspiele Berlin<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Filmfestspiele Berlin (Memento vom 13. November 2004 im Internet Archive). Abgerufen am 1. April 2024.</ref> Renate Barken war ihr Künstlername, sie hieß dann Ingeborg Martay. 1957 gründete sie die TV/Film- und Fernsehproduktionsfirma Zenit-Film Ingeborg Martay<ref> Filmportal filmportal.de ist eine Abteilung des Deutschen Filminstituts -DIF e.V. </ref> in Berlin (West). Oscar Martay war der Produktionsleiter.<ref> Filmarchives online filmarchives online ermöglicht einen kostenlosen und schnellen Zugriff auf Bestandsübersichten zahlreicher europäischer Filmarchive</ref> Sie haben zwei Söhne, Kenneth und Manuel. (* 1956 und * 1960). Kenneth arbeitet als Anästhesist<ref>Dr. Kenneth Martay, MD, Anesthesiology Specialist - Seattle, WA. Abgerufen am 26. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> im Digestive Health Center at UW Medical Center – Montlake, University Of Washington Seattle, USA. Manuel ist Dipl.-Sozialpädagoge und Fachberater für Opferhilfe in Berlin.<ref>Jahresbericht 2010 * 2. Personelle Besetzung S. 7. Opferhilfe - Hilfe für Opfer von Straftaten in Berlin e.V. Beratungsstelle, abgerufen am 27. August 2020.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Theater

Hörspiele

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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