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Itaguaru

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Município do Itaguaru
Itaguaru
Datei:Goias Municip Itaguaru.svg
Lage des Gemeindegebietes von Itaguaru im Bundesstaat Goiás / Brasilien
Itaguaru (Brasilien)
Itaguaru (Brasilien)
Koordinaten 15° 45′ S, 49° 38′ WKoordinaten: 15° 45′ S, 49° 38′ W
 {{#coordinates:−15,757777777778|−49,633888888889|primary
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Symbole
Datei:Bandeira Itagaru-GO.jpg
Flagge
Gründung November 1958
Basisdaten
Staat Brasilien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Goiás
Mesoregion Zentral-Goiás
Mikroregion Anápolis
Höhe 770 m
Fläche 239,7 km²
Einwohner 4904 ((IBGE/2022)<ref>Itaguaru (GO) | Cidades e Estados | IBGE. Abgerufen am 20. Juli 2025.</ref>)
Dichte 20,5 Ew./km²
Gemeindecode IBGE: 5210604
Postleitzahl 76660-000
Telefonvorwahl (+55) 62
Zeitzone UTC-3 Sommer: UTC-2
Website itaguaru.go.gov.br (pt-BR)
Politik
Prefeito Joaquim Fernando Moreira Araújo (2021-2024)
Partei PDT
HDI 0.746 (PNUD/2000<ref name="PNUD_IDH_2000">Ranking decrescente do IDH-M dos municípios do Brasil. Abgerufen im Jahr 2008.</ref>)
Adresse der Stadtverwaltung: Pça. Joaquim Moreira Damasceno, 735 Centro

Itaguaru ist ein kleines brasilianisches Munizip im Bundesstaat Goiás in der Mesoregion Zentral-Goiás und in der Mikroregion Anápolis. Sie liegt westlich der brasilianischen Hauptstadt Brasília und nördlich von Goiânia, der Hauptstadt des Bundesstaates. Die Einwohnerzahl im Jahr 2022 betrug 4.904 Einwohner.<ref>Itaguaru. Abgerufen am 20. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Itaguaru (GO) | Cidades e Estados | IBGE. Abgerufen am 20. Juli 2025.</ref>

Etymologie

Der Name Itaguaru wurde aus Teilen der Namen benachbarter Städte gebildet, nämlich ITAberaí, jaraGUA und uRUana, die die Gemeinde umgeben.<ref name=":0" />

Geschichte

Im Juli 1946 hatten die Landwirte Napoleão Pires de Barros und Urgélio Teixeira die Idee, in der Nähe ihrer Ländereien eine Stadt zu gründen, um den Austausch mit den Nachbarstädten zu erleichtern und den Wert des hochwertigen Bodens zu steigern.<ref name=":0">Itaguaru Goiás - GO Histórico. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. September 2017; abgerufen am 20. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nachdem der Gründungsplan genehmigt worden war, wurde der Ort „Chapadão“ ausgewählt, da eine wunderschöne Ebene auf dem Landgut Santo Antonio do Curral Queimado war.<ref name=":0" />

Die Gründer erhielten von den anderen Landbesitzern der Gemeinde Jaraguá, zu der sie gehörten, eine Schenkung von 6 alqueires und begannen unter der Leitung des Vermessungsingenieurs Jarbas CamposArantes mit der Erschließung des Geländes für das Stadtgebiet.<ref name=":0" />

Die Stadt „Chapadão“ erhielt einen großen Aufschwung, dank der ausgezeichneten Qualität des Bodens für Landwirtschaft und Viehzucht, Aktivitäten, die zur wirtschaftlichen Grundlage der Stadt wurden.<ref name=":0" />

Durch das Gemeindegesetz Nr. 31 aus dem Jahr 1952 erhielt die Stadt den Status eines Bezirks, mit dem neuen Namen ITAGUARU, der sich aus der Kombination von Itaberaí, Jaraguá (Nachbargemeinden) und dem Fluss Uru, der durch die Region fließt, ergibt.<ref name=":0" />

Nach sechs Jahren erhielt es durch das Staatsgesetz 2101 vom 14. November 1958 seine politische Autonomie und wurde am 1. Januar 1959 zum Munizip.<ref name=":0" />

Historische Wirtschaft

Die wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde war die Landwirtschaft, wo Mais, Bohnen, Reis und Maniok angebaut wurden, sowie die Viehzucht.<ref>Edvaldo Amaro dos Santos, Laise de Holanda Cavalcanti Andrade: Conhecimento etnobotânico de moradores do Sítio Histórico de Olinda, Patrimônio Natural e Cultural da Humanidade. In: Rodriguésia. Band 71, 25. November 2020, ISSN 0370-6583, S. e01072018, doi:10.1590/2175-7860202071136 (scielo.br [abgerufen am 20. Juli 2025]).</ref>

Außerdem wurden Bananen, Zuckerrohr, Orangen, Zitronen, Avocados und anderes Obst und Gemüse für den Eigenbedarf angebaut. Zur Selbstversorgung wurden Hühner, Schweine, Perlhühner (cocá, sapoti) und Enten gezüchtet. Pferde und Maultiere spielten bei der Gründung der Stadt ebenfalls eine wichtige Rolle, und die Waren wurden mit diesen Transportmitteln sowie mit Ochsenkarren herbeigeschafft.

Geographie

Itaguaru grenzt an die Gemeinden:

Ihre Hauptzufahrtsstraße ist die GO-154, die sie mit Goiânia, der Hauptstadt des Bundesstaates Goiás, verbindet.

Obwohl es keine formale territoriale Unterteilung gibt, gibt es mehrere Ortschaften, die nach den Bräuchen der Einheimischen benannt sind, wie z. B.: Curral Queimado, Olaria, Brejo Grande, Fundão, Maria Baiana, Lama Preta, Linha do Siqueira, Cubatão, Garajau, Barragem und andere.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Itaguaru – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden im brasilianischen Bundesstaat Goiás