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Fade to Grey

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Fade to Grey
Visage
Veröffentlichung 10. November 1980
Länge 3:47
Genre(s) Synthie-Pop
Autor(en) Billy Currie, Christopher Payne, Midge Ure
Album Visage

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Fade to Grey ist ein Lied der britischen New-Romantic-Band Visage. Das Lied ist neben Don’t You Want Me von The Human League eine der kommerziell erfolgreichsten Singles des britischen Synthie-Pop zu Beginn der achtziger Jahre. Die Single eroberte in zahlreichen Ländern, darunter Deutschland und der Schweiz, die Chartspitze. Beim Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft wurde für die Single eine Goldene Schallplatte<ref>Gold-/Platin-Datenbank. In: musikindustrie.de. Abgerufen am 1. September 2011 (Suchbegriff: Visage).</ref> und bei der British Phonographic Industry eine Silberne Schallplatte registriert.<ref>Certified Awards Search. In: bpi.co.uk. Abgerufen am 14. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Suchbegriff: Visage).</ref>

Entstehung

Die Komposition stammt von Billy Currie und Christopher Payne und entstand während Soundchecks der Pleasure Principle Tour von Gary Numan 1979. Das Stück, an dem auch Cedric Sharpley kompositorisch beteiligt war, obwohl er als Urheber nicht genannt wird, trug zu diesem Zeitpunkt den Titel Toot City.<ref>Derek Langsford: Numan Digest December 1995. In: webb.garynuman.info. 1. Dezember 1995, abgerufen am 7. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es war ursprünglich gar nicht für Visage gedacht, sondern als eine Erinnerung an die Tournee.<ref>Jus Forrest, Chi Ming Lai: The Chris Payne Interview. In: electricity-club.co.uk. 25. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Dezember 2011; abgerufen am 28. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Currie drängte daher auf eine Aufnahme und kontaktierte den Produzenten Martin Rushent. Die Aufnahme der Instrumentalspuren von Currie, Payne und Sharpley fand einen Tag nach Abschluss der Tournee in Rushents Genetic Sound Studio in Berkshire statt. Erst später schrieb Midge Ure einen Text für den Song, den Steve Strange als Frontmann des Projektes singen sollte. Neben Strange sprach die Luxemburgerin Brigitte Arendt die französischen Textzeilen in den Mayfair Studios in Primrose Hill, London ein. Die Aufnahme wurde von John Hudson als Toningenieur betreut und abgemischt sowie von der Band und Midge Ure produziert. Die B-Seite der Single ist das Instrumentalstück The Steps.

Besetzung

Veröffentlichung und Charterfolge

Die Single wurde am 10. November 1980 bei Polydor veröffentlicht und stieg am 20. Dezember 1980 auf Platz 68 in die britischen Top-75 ein. Fade to Grey hielt sich 15 Wochen in den britischen Charts und erreichte am 17. Februar 1981 Platz acht. In Deutschland tauchte die Single ab dem 23. Februar 1981 in den Media-Control-Charts auf, setzte sich sieben Wochen lang an die Spitze und hielt sich insgesamt 29 Wochen in der Hitparade. In der schweizerischen Hitparade setzte sich die Single ebenfalls an die Spitze; in der österreichischen Hitparade erreichte Fade to Grey Platz drei.

Eine Remixversion von Visage und John Luongo mit einer Länge von 6:38 Minuten wurde 1983 auf der Kompilation Fade to Grey – The Singles Collection als Vinyllangspielplatte veröffentlicht. Zahlreiche Remixversionen wurden 1993 für die Verkaufsförderung der Compact Disc dieser Kompilation (Fade to Grey – The Best of Visage) veröffentlicht: Die Bassheads (Desa Basshead und Nick Murphy), Andy Stephenson, Dave Ralph, Tim Wedge und Daryl Strickley mischten die Aufnahmen neu ab. Der Bassheads 7" Edit konnte sich in den britischen Top-40 platzieren.

Rezeption

Stewart Mason urteilt in seiner Rezension bei Allmusic: „Midge Ure and Billy Currie fashioned a minimalist, pulsating synth-pop sound seemingly influenced by the artsy likes of Cluster as well as Giorgio Moroder's electro-disco throb.“ (Midge Ure und Billy Currie formen einen minimalistischen, pulsierenden Synthpop-Sound, der sowohl von den künstlerischen Vorlieben von Cluster als auch dem Elektrodiscorhythmus von Giorgio Moroder beeinflusst zu sein scheint.)<ref>Stewart Mason: Fade To Grey. In: allmusic.com. Abgerufen am 14. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Dave Thompson urteilt in seinem Buch Alternative Rock im Jahr 2000: „Fade to Grey remains a timeless classic.“ (Fade to Grey bleibt ein zeitloser Klassiker.)<ref>Dave Thompson: Alternative Rock. Miller Freeman, San Francisco 2000, ISBN 0-87930-607-6, S. 698.</ref>

Dave Rimmer, Autor von Like Punk Never Happened, kritisiert in seinem Bildband The Look – New Romantics die Wichtigtuerei:

“A pop record with a disco feel, catchy chorus and a bit of French to make it sound ‚European‘, it was well-dressed but superficial, all trousers and no mouth.”

„Eine Popplatte mit einem Discogefühl, eingängigem Refrain und einer Portion Französisch, um es ‚europäisch‘ klingen zu lassen, war sie wohlverpackt, aber oberflächlich, nur ein großes Mundwerk.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Dave Rimmer: The Look – New Romantics<ref>Dave Rimmer: The Look – New Romantics. Omnibus Press, London 2003, ISBN 0-7119-9396-3, S. 98.</ref>

Coverversionen und Musikzitate

Fade to Grey wurde häufig gecovert.<ref>Covers von Fade to Grey auf WhoSampled.com</ref> Die Aufzählung beschränkt sich daher auf einige wenige Künstler.<ref>Visage – Fade To Grey (1980). In: cover.info. Abgerufen am 20. September 2022.</ref>

  • Ed StarinkFade to Grey (1989)
  • U 96I Wanna Be a Kennedy (1992)
  • The Time FrequencyFade to Grey (1994)
  • Datura – Fade to Grey (1996 auf dem Album Eternity)
  • Mark ’OhFade to Grey (1996)
  • GregorianFade to Grey (1999 auf dem Album Masters of Chant)
  • Nouvelle VagueFade to Grey (2006 auf dem Album Bande à Part)
  • Kylie MinogueLike a Drug (2007 aus dem Album X)
  • Phase IIIFade to Grey (2009 aus dem Album Es Wird Dunkel)
  • Pet Shop BoysFlourescent (2013 aus dem Album Electric)

Keine Coverversion, wohl aber – je nach Sichtweise – ein Musikzitat oder Plagiat ist One Word von Kelly Osbourne.<ref>Kelly Osbourne’s One Word sample of Visage’s Fade to Grey. In: whosampled.com. Abgerufen am 15. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Linda Perry, die Urheberin von One Word wurde von Billy Currie wegen Verstoß gegen das Urheberrecht verklagt. Der angestrengte Prozess endete in einem Vergleich und Perry willigte ein, einen Teil der Tantiemen an die Urheber von Fade to Grey zu zahlen.

Adam Clayton offenbarte dem irischen Journalisten BP Fallon in einem Interview, dass ihn der Versuch, den Basslauf von Fade to Grey nachzuspielen, zu der U2-Single New Years Day inspiriert hat.<ref>Barry Egan: Achtung baby, Adam is the proud father of a little boy. In: independent.ie. 16. Januar 2011, abgerufen am 15. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />