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Horsburgh Island

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Horsburgh Island

Datei:Cocos (Keeling) Islands-CIA WFB Map.png
Karte der Kokosinseln mit Lage von Horsburgh Island, etwa mittig.
Gewässer Indischer Ozean
Inselgruppe Kokosinseln
Geographische Lage 12° 4′ 36″ S, 96° 50′ 23″ OKoordinaten: 12° 4′ 36″ S, 96° 50′ 23″ O
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Horsburgh Island (Indischer Ozean)
Horsburgh Island (Indischer Ozean)
Länge 1,7 km
Breite 815 m
Fläche 1,04 km²
Einwohner unbewohnt

Horsburgh Island, auch Pulau Luar genannt, ist eine der Kokosinseln Australiens. Die kleine Insel ist 1,04 km² groß und in ihrer Mitte befindet sich eine kleine Lagune, die sich im Nordosten zum Indischen Ozean öffnet. Horsburgh ist die nördlichste Insel des Atolls der South Keeling Islands, das größere der beiden Atolle der Kokosinseln.

Die Insel liegt 25 km südlich von North Keeling, etwa 2940 km nordwestlich von Perth, 3695 km westlich von Darwin, 960 km südwestlich der Weihnachtsinsel und mehr als 1000 km südwestlich von Java und Sumatra entfernt.

Geschichte

Die Familie Clunies-Ross, der die Kokosinseln gehörten, hielt auf der Insel ursprünglich Hirsche zur Jagd.

Die Insel ist nach James Horsburgh benannt, einem Hydrographen der Britischen Ostindien-Kompanie. Er war Autor eines 1809–11 publizierten Standardwerks<ref>James Horsburg: Directions for Sailing to and from the East Indies, China, New Holland, Cape of Good Hope, and the interjacent Ports, compiled chiefly from original Journals and Observations made during 21 years' experience in navigating those Seas</ref> für die Navigation im Orient, welches auch die Kokosinseln enthielt und bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch blieb.

Während des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1941 wurden am südlichsten Punkt der Insel Kanonen durch ceylonesische Truppen aufgestellt. In der Nacht vom 8./9. Mai 1942 fand die Kokosinseln-Meuterei statt, wobei die ceylonesischen Artilleristen ihre britischen Vorgesetzten zu arrestieren versuchten. Sie fühlten sich von ihnen unterdrückt und da sich die Kriegslage zugunsten Japans geändert hatte, wollten sie die Kokosinseln übergeben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />awm.gov.au (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. September 2001 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.awm.gov.au: Noel Crusz: The Cocos Islands mutiny, Fremantle Arts Centre Press, Journal of the Australian War Memorial, Fremantle 2001</ref>

Auf der Insel befinden sich heute noch die zwei 6-Inch-Hinterladergeschütze – eines in stark rudimentären Zustand –, die heute unter Denkmalschutz stehen.<ref>environment.gov.au: Six Inch Guns, Horsburgh Island, EXT, Australia, in englischer Sprache, abgerufen am 15. September 2011</ref>

Flora und Fauna

Die Insel ist zu 28 % mit Bäumen bedeckt, wobei es sich größtenteils um Kokospalmen handelt, die während der Kopra-Gewinnung im frühen 20. Jahrhundert gepflanzt wurden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Horsburgh Island.] In: World Islands. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Insel ist von Korallenriffen umgeben, die ein vielfältiges Meeresleben unterstützen, darunter Falterfische, Napoleon-Lippfische, Seeigel und Seegurken.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Status of the Coral Reefs at the Cocos (Keeling) Islands.] In: DCCE. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die umgebende Lagune und die Riffe gehören zur Cocos Marine Conservation Area, einem Teil des nationalen Meeresparks, der 1995 ausgewiesen wurde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Recreational Fishing FAQs.] In: Department of Infrastructure. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Cocos Marine Park Management Plan.] In: Australian Marine Parks. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Zu den auf der Insel beobachteten Vogelarten zählen die Augenbrauenente, Spießente, Bindenralle, Flussuferläufer, Braunnoddi, Weißschwanz-Tropikvogel, Arielfregattvogel, Weißbauchtölpel, Rotrückenreiher, Kaschmirschwalbe und Weißstirn-Brillenvogel.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Birds of Horsburgh Island.] In: ebird. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur

  • Muhammadu Ibrahim Lutfee: Divehiraajjege Jōgrafīge Vanavaru. G.Sōsanī, Male' 1999.
  • Xavier Romero-Frias: The Maldive Islanders, A Study of the Popular Culture of an Ancient Ocean Kingdom. Barcelona 1999.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />