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Gandan-Kloster

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Datei:Gandantegchinlen Monastery (2024).jpg
Gandan-Kloster
Datei:Buddhist stupas in the monastery.png
Buddhistische Stupas auf dem Territorium des Klosters
Datei:Zespół klasztoru Gandan (20).jpg
Janraisig-Statue

Das Gandan-Kloster ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Gandantegtschinlen Chiid) ist das bedeutendste Kloster in Ulaanbaatar, Mongolei. Es liegt auf einem Hügel westlich des Stadtzentrums.

Das Kloster wurde 1727 gegründet und wurde benannt nach dem Ganden-Kloster in Tibet. 1937 wurde es während des stalinistischen Terrors in der Mongolei schwer beschädigt, mehrere Gebäude sogar zerstört. Die Anlage blieb bis 1944 geschlossen, erst danach erfolgte eine bedingte Wiedernutzung der erhalten gebliebenen Tempel. Bis zum Ende der Mongolischen Volksrepublik war das Gandan-Kloster das einzige Kloster der gesamten Mongolei, in dem religiöse Zeremonien – unter Kontrolle der Geheimpolizei – stattfinden durften.<ref>Marion Wisotzki: Mongolei, S. 147, Berlin 2010</ref> Heute leben wieder über 600 Mönche im Kloster.<ref>Michael Kohn: Mongolia, S. 74. London 2008</ref>

Das markanteste Gebäude ist das weiße Migjid Janraisig Süm, an das sich links die Buddhistische Universität Öndör Gegeen Zanabazar anschließt. Hier befindet sich die 26 Meter hohe Statue des Bodhisattva Janraisig (Sanskrit: Avalokiteshvara), für die das Kloster berühmt ist. 1938 hatten sowjetische Truppen die Statue demontiert und eingeschmolzen. Die buddhistische Gemeinde ließ 1996 mit umgerechnet fünf Millionen Dollar Spenden eine neue vergoldete Janraisig-Statue errichten. Für den Dalai Lama, das eigentliche Oberhaupt des Klosters, wurde ein Thronsessel neu erbaut.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Gandan Monastery – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 47° 55′ 23″ N, 106° 53′ 42″ O

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