Gay for Johnny Depp
| Gay for Johnny Depp | |
|---|---|
Gay for Johnny Depp live in Saarbrücken | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Hardcore Punk, Mathcore |
| Gründung | 2004 |
| Auflösung | 2011 |
| Website | www.gayforjohnnydepp.com |
| Gründungsmitglieder | |
| Sig Jagger | |
| Marty Leopard | |
| Chelsea Piers | |
| JJ Samanen | |
Gay for Johnny Depp war eine US-amerikanische Hardcore-Punk-Band aus New York City. Sie wurde dem Mathcore oder dem Screamo zugeordnet.
Bandgeschichte
Gay for Johnny Depp wurde 2004 von ehemaligen Mitgliedern der Bands Garrison und Instruction gegründet. Die ersten EPs folgten 2004 und 2005. Insbesondere die britische Musikpresse lobte die Band, so dass diese 2006 auf dem Download-Festival auf dem Donington Park auftreten durften. Das 2007er Album The Politics of Cruelty enthielt einen gefälschten, pornografischen Stalking-Brief an den Schauspieler Johnny Depp.<ref>Gay for Johnny Depp bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref><ref>„Bradley“: Gay For Johnny Depp. 3:AM Magazine, abgerufen am 9. September 2011.</ref>
2009 erschien eine Diskografie-CD mit sämtlichen bis dato veröffentlichten Liedern unter dem Titel Manthology: a Tireless Exercise in Narcissism Featuring Gay for Johnny Depp’s Excellent Cadavers.<ref name="BBC">Stephanie Burkett: A career retrospective that’s the absolute opposite of easy listening. BBC, 26. November 2011, abgerufen am 9. September 2011.</ref> 2011 erschien What Doesn’t Kill You, Eventually Kills You, das zweite Album der Band. Das Album enthält das Slade-Cover Cum On Feel the Noize (als Cum On Feel the Boize)<ref>Gay For Johnny Depp – What Doesn’t Kill You, Eventually Kills You. In-Your-Face.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2011; abgerufen am 9. September 2011.</ref>, das auch als Single veröffentlicht wurde.
Ende 2011 löste sich die Band auf und veröffentlichte ein Video auf YouTube, in dem sie ihre Entscheidung mitteilte.<ref>Gay For Johnny Depp. We’re Gone. You Missed It. Too Bad. YouTube, 29. Oktober 2011, abgerufen am 4. November 2011.</ref>
Musikstil
Gay for Johnny Depp spielten Hardcore Punk mit Metal-Einflüssen. Die Band kann mehreren musikalischen Genres zugeordnet werden, so unter anderem dem Screamo.<ref>Interview im Bizarremag.com. Offizielle Website der Band, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2013; abgerufen am 9. September 2011.</ref> und dem Mathcore<ref>Kate’s Beads: Hey Johnny! Gay for Johnny Depp sind dreckige Feiglinge. VICE, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2009; abgerufen am 9. September 2011.</ref> Ihre Musik zeichnete sich durch ein hohes Tempo mit abrupten Rhythmus- und Temposprüngen aus. Der Gesang war guttural und überwiegend gekreischt. Dabei verwendete die Band einige untypische Elemente, unter anderem aus der Noisemusik, der klassischen Klaviermusik oder der elektronischen Musik.<ref name="BBC" />
Das Image der Band basierte auf einer homosexuellen Ausrichtung und Besessenheit auf den Schauspieler Johnny Depp, der auch mehrfach in den Liedtexten erwähnt wurde. Die Texte waren bewusst obszön und sexuell gehalten.<ref name="BBC" /> Bei Liveauftritten verkleideten sich die Bandmitglieder und benutzten unter anderem Frauenkleider, lackierte Fingernägel, Gasmasken, Rocker-Kleidung oder traten nackt auf.
Diskografie
EPs
- 2004: Erotically Charged Dance Songs for the Desperate (Firefly Recordings)
- 2005: Blood: The Natural Lubricant (An Apocalyptic Adventure Beyond Sodom and Gomorrah) (Captains of Industry)
- 2009: The Ski Mask Orgy
- 2011: Fuck… Til the Death (Split-EP mit The Computers, Eigenveröffentlichung)
- 2011: Cum on Feel the Boize (Single, Shinebox Recordings)
Alben
- 2007: The Politics of Cruelty (Captains of Industry)
- 2011: What Doesn’t Kill You, Eventually Kills You (Shinebox Recordings)
Kompilationen
- 2009: Manthology: A Tireless Exercise in Narcissism Featuring Gay for Johnny Depp’s Excellent Cadavers (Banquet Records)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />